Meinung zu Elektroautos?

Wie ist denn der Strommix in Saudi-Arabien oder wo auch immer der meiste Diesel raffiniert wird und die 42KWh verbraucht werden ? :)
 
Falsch !

Wie ich hier auf der Siete oben schon geschieben habe, berücksichtigt eine Studie des Fraunhofer Institutes dies auch und rechnet das auf den gesamt Lebenszyklus auf.

1. Produktion des Fahrzeuges
[...]
Eben genau da steht nichts darüber, dass Herstellung von Benzin Energie- und Umwelt"kosten" einberechnet würden (sowie diverse andere Dinge). Beim E-Auto wird in irgendwelche Rechnungen jeder potentielle Furz einberechnet, beim Stinker wird das aber vergessen.
Fazit: die 85.000km kann man sich getrost in die Haare schmieren, da hilft auch kein Mimimi.
 
Eben genau da steht nichts darüber, dass Herstellung von Benzin Energie- und Umwelt"kosten" einberechnet würden (sowie diverse andere Dinge). Beim E-Auto wird in irgendwelche Rechnungen jeder potentielle Furz einberechnet, beim Stinker wird das aber vergessen.
Fazit: die 85.000km kann man sich getrost in die Haare schmieren, da hilft auch kein Mimimi.


Hab ich doch oben Zitiert !
Aus dem Schreiben des Fraunhofer Institus, da steht alles drin, man muss nur lesen.

Neben Treibhausgasemissionen haben sowohl konventionelle Pkw als auch E-Pkw weitere Umweltauswirkungen, die nicht nur während der Nutzung, sondern auch bei Rohstoffge-winnung, Herstellung und Entsorgung entstehen. Rohstoff-gewinnung und Herstellung haben starken Einfluss auf die ökologische Gesamtbilanz der E-Pkw. Daher haben E-Pkw bei Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus im Vergleich zu konventionellen Pkw aktuell auch Nachteile bezüglich einiger Umweltschutzkategorien. Dazu zählen die Kategorien Feinstaubemissionen, Wasserentnahme, Versauerung (Emis-sionen von säurebildenden Gasen, die Ökosysteme an Land und im Wasser belasten) und Humantoxizität (Emissionen von Stoffen, die für den Menschen giftig oder krebserzeugend sind) [10, 11]. Ökologische Vorteile haben E-Pkw bezüglich Sommersmog (bodennahe Bildung von gesundheitsbelasten-dem Ozon), Überdüngung (Emissionen von Nährstoffen wie Nitrat und Phosphat, die Ökosysteme gefährden), Flächenbe-darf und Treibhausgasemissionen.


Ich hatte es schon "Fett" Markiert, aber das scheint nicht ausgereicht zu haben.


Wie ist denn der Strommix in Saudi-Arabien oder wo auch immer der meiste Diesel raffiniert wird und die 42KWh verbraucht werden ? :)

Ach meinst du das Ausland, wo auch andere Rohstoffe z.b. zur Batterie gewinnung unter "Besonderen" umständen Abgebaut werden?

Die Diskussion hier ist vermutlich Überflüssig, da man sich im Kreis dreht.
Ich bin generell nicht gegen E-Autos, aber wie Studien zeigen, sind diese Aktuell noch nicht so ausgereift um Verbrenner wirklich zu ersetzen.
Es gibt einfach zu viele Punkte die eine Elektro Mobilität gar nicht oder nur unwesentlich besser machen als ein Verbrenner.

Bei den Ökos ist es leider oft so, das die Vorteile der Gesunden E-PKW aufgezählt werden, diese sich aber nur Verlagert haben, nach dem Motto "Aus den Augen aus dem Sinn"

Und auf die Frage, welcher Vorteil den wirklich durch ein E-PKW vorhanden ist, gab es leider keine Vernünftige Antwort.

Außer wie schon geschrieben "wow, geiler Anzug"
Ich bin dann doch schon aus dem Alter raus, als das ich mit Ellenbogen aus dem Fenster vor der Eisdiele den mogo machen müsste.

noch eine kleine Information über die Stromerzeugung, Verfügbarkeit und Nutzung von Öko Strom.
Dabei frage ich mich, wenn der Anteil Öko Strom im netz nur 40% beträgt, woher der Restliche Öko Strom kommt, den die Nutzer verbrauchen.
Da werden doch KWh nicht etwa Doppelt Verkauft.
 
Aber bisher gab es keinen wirklich Nennenswerten vorteil, den ein Elektro Auto gegenüber einem Verbrenner hat.
Außer "Wow, der Anzug ist Brutal" gab es nichts.

Doch. Ich hatte *erwähnt*, dass es auch um Abgase in Ballungsgebieten geht.
Und ich nehme doch diese verfluchten Holzofen- und Pelletsbefeuerungen gleich mit rein.

Schon mal im Herbst ein Kind mit Pseudokrupp keuchen und weinen gehört?
 
Doch. Ich hatte *erwähnt*, dass es auch um Abgase in Ballungsgebieten geht.
Und ich nehme doch diese verfluchten Holzofen- und Pelletsbefeuerungen gleich mit rein.

Schon mal im Herbst ein Kind mit Pseudokrupp keuchen und weinen gehört?

Doch, habe ich Gelesen.
Und dazu habe ich geschrieben, das sich der Schmutz dabei nur Verlagert. Wie man Aktuell immer wieder sehen kann "Windkraft ja, aber nicht vor meiner Tür."

Heisst in diesem Fall, du hast in dem Ballungsgebiet den Dreck dann nicht, dafür ist er aber in anderen Ländern und kommt früher oder Später auf anderem weg zurück.
Das ist das Typische Öko denken, Strom ist Toll, er kommt bei mir aus der Steckdose.
 
Also die Abgase der Autos werden, soweit ich weiß, nicht wie gelber Müll eingepackt und mit Containerschiffen nach Übersee verschickt.

Und diese abfällige Bemerkung über *typisch Ökodenken* verbitte ich persönlich mir.
Wir zapfen Strom Grün aus Wasserkraft, sind an den Windrädern hier beteiligt, ich fahre im Normalfall meist mit der Bahn und die wird hier mit 100% Wasserkraftstrom betrieben.
(Von der Dresche, die ich in Brokdorf bekommen habe...lassen wir das)

Ich habe auch geschrieben, dass ich die Herstellung der Akkus für E-Autos, auch wenn's besser geworden ist, grenzwertig finde. Da muss mehr passieren.

Was mich richtig sauer macht, sind Privat-PKW als Hybrid. Die gehen gerade weg wie warme Semmeln.
Weil die Umwelt- und Steuerprämien auch auf Hybriden gezahlt werden. Die meisten nutzen die paar Kilometer Stromantrieb nicht, haben aber jetzt mehr Geld für Benzin.
Das ist auch wieder so ein Wahlwerbegeschenk an die Autoindustrie.
Firmen wie Nissan, die wegen guter, reiner E-Autos forschen, testen und Akkus mit großer Reichweite versuchen, gucken in die Röhre in Deutschland.
 

Hast du diesen Satz wirklich verstanden?
Dass zB die Bereitstellung von 6L Diesel (also etwa dem Treibstoff für 100km) lasst ihr mal lieber unter den Tisch fallen - damit fährt übrigens ein durchschnittliches E-Auto etwa 250km weit.

Das bedeutet: Um mit einem DIESEL 100km weit zu fahren wird so viel STROM benötigt wie für 250km mit einem durchschnittlichen E-Auto
 
Haben den noch irgendwelche Hersteller Miet-Akkus? Oder haben mittlerweile alle Hersteller den Akku-Preis in den KFZ-Preis eingerechnet?
Den was z.B. Renault alleine nur an Miete im Monat für den Akku von einem "Kleinwagen" wollte, hätte ich 2x meinen Benziner voll tanken können.
 
Soviel ich weiß war die Akkumiete immer nur ein Angebot von Renault, ich weiß nicht ob sie das immer noch anbieten. Bei Nissan gab es das wohl früher auch als Option.
Andere Hersteller haben das meines Wissens nach nie angeboten
 

Nissan hat/te das beim Leaf wohl auch, weil der in anderen Ländern gut verkauft wird und viele Firmen den nutzen, wie ich gelesen habe.
Denn Firmen können ja anders Ausgaben abschreiben als wir ;)
 
Also die Mietoption gibt es aktuell nicht mehr für den Akku. Bei bestimmten Konstellation war das recht teuer, aber in Summe trotzdem eine interessante Idee um die Anschaffungskosten erst mal zu verkleinern. Ich glaube aber der Verwaltungsaufwand und die Umstände für den Eigentümer haben sich in Summe nicht gelohnt. V

Also allein der Wegfall der lokalen Emissionen (Abgabe und Lärm) stellen für mich einen enormen Vorteil der eAutos dar, weil sie einen Gewinn an Lebensqualität erzeugen, die einem vom Verbrenner genommen worden ist.

Hinzu kommt eben die Möglichkeit das e-Auto mit erneuerbaren Energien zu betreiben.
Ein weiter Pluspunkt des eAutos und dem Einstieg neuer Firmen bzw. Marken in den Markt (Tesla, BYO, XPENG, SonoMotors, eGo etc.) ist die Tatsache, dass diese die großen Hersteller vor sich hertreiben und diese dazu bringen, deren Geschäftsgebahren zu ändern bzw. Sachen anzubieten, die man ohne den Marktdruck vielleicht niemals angeboten hätte.
 
Das bedeutet: Um mit einem DIESEL 100km weit zu fahren wird so viel STROM benötigt wie für 250km mit einem durchschnittlichen E-Auto

Hast du gesehen, das Aktuell nur 40% des Stromes aus erneuerbaren Quellen kommen.
d.h. 60% deiner 250 KM wird mit Atrom oder Kohlestrom Gefahren!
Dann ist das E-Auto leider auch wieder nicht so Grün.

Das ist keine Rechtfertigung für Verbrenner, aber es spielt dabei eine große Kostenfrage für den Endkunden.

Und diese abfällige Bemerkung über *typisch Ökodenken* verbitte ich persönlich mir.

Das galt nicht gegen dich Persönlich, sondern in die Runde, und wenn ich mir "Petroheads" anhören muss, dann müsst ihr eben mit "Ökos" klar kommen.

Die Diskussion hat sich für mich sowieso erledigt, da es ein drehen und wenden ist.
Alle Studien über EAutos bisher sagen das gleiche aus und sprechen nur davon, das in der Zukunft alles besser wird.
 
Du kannst noch so viele Studien anbringen. :)

Fakt ist, dass sich die Hersteller für EU-Fahrzeuge nicht aus Jux und Dollerei von den Verbrennern verabschieden. Die Abgasnormen sind schlicht und ergreifend technisch nicht mehr einzuhalten.

Dieses Jahr laufen schon die Verhandlungen über die EURO 7 - Abgasnorm.

Früher oder früher solltest du dich mit den Gedanken an einen Stromer anfreunden. :)

Gruß
Baer
 
Hast du gesehen, das Aktuell nur 40% des Stromes aus erneuerbaren Quellen kommen.
d.h. 60% deiner 250 KM wird mit Atrom oder Kohlestrom Gefahren!
Dann ist das E-Auto leider auch wieder nicht so Grün.
Zum dritten Mal: wenn jemand dreckigen Strom tankt, dann ist nicht die Technologie (E-Auto) Scheisse. Was ist daran so schwer zu kapieren?
 
Ich halte Elektroautos für den richtigen Weg, neben vor allem weniger Autos, aber wie gesagt, der ist noch .

Elektromobilität beschränkt sich i.ü. nicht nur auf die Straße. Zwischen den Jahren habe ich da eine interessante Reportage gesehen, daß sich da auch in d er Luftfahrt einiges tut.
 
Für mich ist es auch eine Frage "wo möchte ich die nächsten Jahre hin?"

Es muss nicht alles hier und heute zu 100% Sinn ergeben. Wenig Technik die sich durchgesetzt hat war in allen Belangen das "beste".
Und ja je nachdem welche Lobby den Bericht bezahlt kommen stark unterschiedliche zahlen raus. Ist auch ein wenig klar dass vieles auf Prognosen passiert.

Für mich wichtig:
  • der e-Auto Antrieb hat eine deutlich höhere Effizienz
  • der Strom aus erneuerbaren Energien ist schon heute in Deutschland um die 50% (nicht wie hier geschrieben 30) und steigt jährlich
  • Atomkraft ist aktuell nicht wirklich sauber, aber das größte aktuelle Problem ist CO2 und das ist bei Atomstrom besser. Zusätzlich sind unsere Atomkraftwerke technisch alt (auch neu gebaute) u.a Bill Gates forscht / baut an einer Testanlage die effizienter arbeitet und nebenbei auch das Problem mit dem Atommüll verbessert / löst. Rein aus erneuerbaren Energien können wir unseren Bedarf vermutlich auch 50 Jahre noch nicht denken aber nur das es noch keine optimale Lösung gibt lieber nichts tun oder ändern?
  • Jeder der sich über die aktuelle Förderung holt, verpflichtet sich auf 100% Öko Strom. Und das sind aktuell immerhin schon einmal > 150000 Anträge. Aber auch zuvor war es in der e-Auto Szene normal Öko Strom zu buchen und du groß ist der Preisunterschied nicht.
  • Ich habe wesentlich weniger Mechanik und bewegliche Teile und spare Inspektion und Wartungskosten. Bremsen habe ich auch, brauche ich aber selten. Die Energie verpufft nicht und erzeugt dabei noch Bremsabrieb sondern wird weiter genutzt.
  • Die aktuellen Akkus haben zum einen wesentlich höhere Nutzungszeiten als oft kalkuliert und nach dem Auto haben die Akkus schon heute meist ein zweites und ein drittes Leben als Pufferspeicher. USV oder ähnliches. Zusätzlich lassen sich die CO2 Werte in der Produktion verbessern + kompensieren
  • Die Technik des Verbrenner tritt seit 20 Jahren mehr oder weniger auf der Stelle (das Schummeln kommt nicht ohne Grund) und der Rohstoff Öl ist endlich. Für Technik des E-Auto ist seinen Kinderschuhen entwachsen aber noch ausbaufähig. Da er aber alltagstauglich ist spricht für mich schlicht nichts mehr für einen Verbrenner.
    Klar gibt es einen gebrauchten einfachen Verbrenner günstiger als ein neues e-Auto, aber das ist dann auch Äpfel mit Birnen vergleichen und zwar nicht weil das eine mit Strom fährt.
 
Du kannst noch so viele Studien anbringen. :)

Fakt ist, dass sich die Hersteller für EU-Fahrzeuge nicht aus Jux und Dollerei von den Verbrennern verabschieden. Die Abgasnormen sind schlicht und ergreifend technisch nicht mehr einzuhalten.

Dieses Jahr laufen schon die Verhandlungen über die EURO 7 - Abgasnorm.

Früher oder früher solltest du dich mit den Gedanken an einen Stromer anfreunden. :)

Ich brauche keine Studien mehr Anbringen, wenn die Aktuelle besagt, das die Produktion der E-Autos mehr Ressourcen Verschluckt und der Umwelt mehr schädigt als die Herstellung eines Verbrennungs Autos, dann ist das Fakt.
Da können noch so viele Förderungen und Forderungen der Politik kommen.

Und auch irgendwelche Abgasnormen und Grenzwerte verlagern das Problem höchstens den Innenstädten.

Ändert aber nichts an den Fakten!
Und Anfreunden werde ich mich damit wohl erst Später, da die Entwicklung & Technik noch nicht ausgereift ist.
Bis dahin Verpeste ich mit meinem Verbrenner die Luft, und es geht doch nichts über einen Geilen Sound einer Fetten Karre...kennen die E-PKW Fahrer ja leider nicht.

Zum dritten Mal: wenn jemand dreckigen Strom tankt, dann ist nicht die Technologie (E-Auto) Scheisse. Was ist daran so schwer zu kapieren?

Zum dritten Mal, wenn nur 40% der Stromreservern Öko Strom sind, kann es nicht passen, das alle ihre Elektro Autos zu 100% mit Öko Strom Tanken.
Und wenn dir ein Kraftwerk 100% Ökostrom zusagt ist das ja Toll für dich, aber wenn nun genug Leute auch Öko Strom Tanken wollen, die Kraftwerke aber nur 40% des Bedarfs decken können,
dann Bekommst auch du etwas von dem 60% Nicht Öko Strom.

Dann würde ich mir eher gedanken darum machen, das ich Teuren Öko Strom Kaufe, der Erzeuger den Strom aber Offensichtlich Doppelt Verkauft und/oder zu Spritzenzeiten sogar Billig Strom Kauft und mit dem Öko Siegel weiterverkauft.

Eigentlich eine einfach zu Verstehende Simple Rechnung.
 

Hast du diesen Satz wirklich verstanden?
Das bedeutet: Um mit einem DIESEL 100km weit zu fahren wird so viel STROM benötigt wie für 250km mit einem durchschnittlichen E-Auto
Hast du gesehen, das Aktuell nur 40% des Stromes aus erneuerbaren Quellen kommen.
d.h. 60% deiner 250 KM wird mit Atrom oder Kohlestrom Gefahren!
Dann ist das E-Auto leider auch wieder nicht so Grün.

Alles klar, du hast ihn nicht verstanden
Wenn dir die Herkunft des Stromes zu dreckig ist, dann ist es doof wenn dein Verbrenner 2,5x so viel davon benötigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles klar, du hast ihn nicht verstanden
Wenn dir die Herkunft des Stromes zu dreckig ist, dann ist es doof wenn dein Verbrenner 2,5x so viel davon benötigt.

Ich hab verstanden was du mir damit sagen willst, aber scheinbar ist nicht ganz klar geworden, worauf ich Hinaus wollte.

Es macht Aktuell dennoch keinen Sinn, von einem Verbrenner auf ein E-PKW umzusteigen, wenn die Technik noch nicht ausgereift ist, nur um Grün zu fahren.
Den 2,5x höheren Verbrauch trägt nicht der Endkunde und die Laufenden Kosten eines Elektro Autos rechnen sich erst nach vielen Jahren umgerechnet auf den Höheren Anschaffungspreis.

Im Verhältnis sind die Vorteile dann noch zu Gering, als das sich ein Umsteigen wirklich lohnen würde.
 
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