Meinung zu Elektroautos?

Welcher Kleinwagen für 10K€ Neupreis hat eine Steuerkette?

Ja, es gab unverwüstliche Fahrzeuge, ein paar alte Mercedes-Modelle sind seit 30 Jahren unterwegs.
Wie lange die aktuellen Fahrzeuge halten, bei denen selbst Benziner hochempfindliche Abgasreinigungen haben, wird erst die Zeit zeigen.
Nur bei Akkus weiß jeder dass die nur höchstens 150.000km (es war auch schon von 50.000 die Rede) halten :rolleyes:
 
Wer verstehen kann versteht, dass EINE alte Karre keine Aussagekraft hat.
 
Aber erst wenn eine Karre alt ist, kann man wissen was man im Laufe der Zeit an Ersatz/Verschleißteile getauscht hat. Solltest auch du kapieren.
Wenn es dir meine Posts nicht passen, kannst mich ja auf die Ignorierliste setzten.
 
Mein nächster wird zu 100% elektro. Hoffe ja sehr dass Honda sein Wort hält und es der EV Sport es in die Serienfertigung schafft. Tesla Cybertruck wäre auch interessant. Die normalen modelle von Tesla sind mir, wie die meisten mittelklasse autos, nicht agressiv genug im aussehen, aber von der technik her interessant.
Und wenn es um meine Meinung geht: die Tage der Verbrenner sind gezählt. Honda ist nur einer der Hersteller die schon angekündigt haben die gesamte Flotte auf elektro umstellen zu wollen, Jaguar hat das neulich ebenso verlauten lassen. Die Zeiten von gammeligen, langsamen e-autos ohne echte reichweite sind eh schon länger vorbei. Und so horror-märchen dass man kurz vor dem zuhause-sein auf irgendeinen rastplatz muss, weil plötzlich und ohne Vorwarnung die Batterien leer sind, kann ich nicht mehr hören. Da hängt ja kein Voltmeter im Armaturenbrett, von dem man sich ausrechnen muss wie lange das wohl reicht... du bekommst in allen modernen modellen sehr zuverlässige projections, wie weit man mit der vorhandenen ladung kommt, verbraucher wie heizung usw. mit eingerechnet.

Und wenn man ständig 500km Strecken fährt, sich aber ein Auto kauft, dass nur 450km reichweite hat, dann ist man schlecht im Autokaufen. Mehr nörgelrecht hat man da nicht, meiner Meinung nach.
 
Die Zeiten von gammeligen, langsamen e-autos ohne echte reichweite sind eh schon länger vorbei.

Und mit welcher Technologie soll diese Neue und größere Reichweite erreicht werden ?

Ein Schnelles & Sportliches Fahren verursacht Automatisch einen Höheren Verbrauch.
Also entweder Gammelig & Langsam dafür etwas weiter, oder Sportlich & Schnell, dafür Zwischenstop an der E-Tanke.
 
Da gab es viele Entwicklungen, aber hauptsächlich war das der Lithium Ionen Akku:

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Da ging es dann im Gegensatz zu Blei z.B. von 160km Reichweite zu ca. 500km, wie in den aktuellen Teslas. Wohlgemerkt geschätzt bei durchschnittlicher Geschwindigkeit, die übrigens weit von "Gammelig und Langsam" entfernt ist. Ist übrigens auch ein sehr stark beforschtes Feld derzeit, Batterietechnologien, da werden wir in den nächsten Jahren noch ne Menge neues hören und auch Nutzen können.

EDIT: Ich für mich persönlich brauche aber auch nur was mit max. 200 km Reichweite, und Autos unter 10.000 kommen für mich eh nicht in Frage. VOn daher kann der gerne den halben Akku an der Ampel lassen, wenn ich dafür in 0,000000001 sec. auf ca. 3000 km/h bin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag ja schon richtig sein, das der Lithium Ionen Akku einen riesen Fortschritt gebracht hat.
Aber im Vergleich zu einem Diesel sind die reichweiten einfach Lächerlich, und somit sind die Zeiten der Verbrenner noch lange nicht vorbei.

Beim Transportwesen oder Nutzfahrzeugen ist noch lange keine Elektro Mobilität in sicht.
Auch die E LKWs sind noch lange keine Alternative.

Und bis die Elektro Fahrzeuge dem Normalen Verbrenner das wasser reichen können und eine Wirkliche Alternative sind, werden noch einige Jahre vergehen.

Auch in Verbindung mit Zwangspausen zum Nachtanken (Diesel = Wenige Minuten / Elektro = Viele Minuten) sind diese Lange keine Alternativen.


Vielleicht sind die Elektrofahrzeuge für den Normalen durchschnittsbürger eine Alternative, aber für den Großteil der Bevölkerung ist die Technologie noch lange nicht soweit.
Herstellungskosten (Anschaffungspreis) , Reichweite , Ladezeiten oder Flexibilität (durch einen Kanister einfach unterwegs Tanken) sind alles Aspekte die noch Jahre brauchen werden.
 
Mich wundert, dass in der Presse bei dem Schneechaos auf den Autobahnen vom 14/15 Februar, wo die Leute einen Tag und eine komplette Nacht bei -18°C auf der Autobahn verbringen durften, nichts von E-Autos erwähnt wurde.
Hat sich kein E-Autofahrer auf die Autobahn getraut, oder wurde das tot geschwiegen?
Ein Durchschnittsbenziener verbraucht im Leerlauf etwa 1l/h. Mit vollem Tank (Im Winter, wenn ich weiß das ich auf die Autobahn muss, achte ich darauf das der Tank min. 3/4 voll ist) Kann man es selbst bei laufendem Motor notfalls 2 Tage aushalten und hat es mollig warm.

Für mich käme ein E-Auto (Kleinwagen) nur als Zweitwagen für die tägliche Fahrt zur Arbeit in frage.
 
Das war ein Test mit vollen Akkus. Keine Erfahrung aus dem Stau.
Nach 15h waren 80% der Kapazität verbraucht. Also bleiben 20 für die Weiterfahrt. Alleine das wird eng. Je nach dem wo derjenige hin will. Sind die aber vorher schon 100km gefahren, war es das mit dem vollen Akku.

Das war auch nicht der erste Mega-Stau bei dem die Leute 24h auf der Autobahn fest saßen.
Nur gab es beim letzten noch eine E-Autos.
 
Noch ein Argument mehr, weshalbl E-Autos noch lange brauchen um den Verbrenner Abzulösen.

In einer anderen News hab ich gerade gelesen, das BMW das H2 Patent wieder aus der Schubladen gezogen hat, weil es einfach Effektiver ist als mit Akkus zu fahren.
 
Ich verstehe das Problem nicht. Man ist doch nicht alleine auf der Autobahn?
Mal eben beim Nachbarn an der Scheibe geklopft und Problem gelöst.
Ich stand auch schon mal bei Minisgraden 3h in einer Vollsperrung. Da fängt man selbst mit einem Diesel an zu Haushalten. Der Motor ist da auch nicht mehr wirklich warm und somit wird es auch Kühler im inneren.
 
Es ist wie zu Beginn des Threads. Hier werden wieder irgendwelche Edge-Cases hervorgezaubert, die belegen sollen, dass e-Autos kacke sind, weil sie diese 2% Anforderung nicht schaffen. Keine alte Sau kauft sich ein Auto unter der Prämisse, dass er damit 15 oder 30 Stunden in einem Stau stehen kann. Als Bewohner einer Industrienation gehe ich eigentlich davon aus, dass sowas kein Entscheidungsgrund bei der Anschaffung eines Kfz sein sollte.
Auch das Reichweitenargument betrifft nur noch einen Bruchteil der Verbraucher und auch das löst sich immer weiter in Wohlgefallen auf, weil die Karren immer weiter kommen. Aktuell liegt die und Ende 2022 scheinen 491 km in Sicht. Damit erreichen wir, den bei Verbrauchern aktuell so wichtigen Grenzwert, den . Dabei gibts natürlich, wie auch heute, eine breite Spanne von um die 200 km beim Honda e oder 560 beim Model 3 Long Range. Die 5 Leute, die unbedingt 1000 km am Stück abreißen müssen/können, die müssen dann halt noch ein bisschen warten. Schönstes Argument gegen E-Autos was mir letztens aufgetischt wurde, ist die Existenz kleiner Kinder. Wenn ich mit meinen zwei Kindern im Alter von 1 und 3 in den Urlaub oder weit weg fahre, dann ist es existenziell die 400 - 700 km mit einer Tankfüllung und maximalem Tempo zurückzulegen um die Reisezeit maximal kurz zu halten. Das ginge nicht, weil ein eAuto nicht so weit kommt und auch keine 200 km/h so lange fahren kann.

Ich denke auch, dass die Tage von Verbrennern langsam gezählt sind (erst PKWs und bei LKW/Transport wird es sicherlich noch ne Weile dauern, aber auch da kommen ja so langsam Alternativen ins rollen, wenn man die dummen Stromtrassen an der Autobahn mal weglässt). Es ist davon auszugehen, dass die deutsche Politik und die Nörgler das tote Pferd noch eine Weile reiten und füttern werden (wie die deutsche Liebe zum Kupferkabel), aber damit wird der Tot nur unnötig verlängert. Ich glaube auch, dass die Hersteller, die das Ende des Verbrenners erst in die 2030er legen wollen, sich da nochmal korrigieren werden müssen. Aber das geht sich ganz von allein aus. Dadurch das Benzin/Diesel (Co2-Abgabe) jetzt schrittweise immer teurer wird und sich die Preise immer weiter annähern und durch die steigende Zahl an verfügbaren Fahrzeugen auch die Leute immer mehr auf den Geschmack kommen werden wird anhand der Nachfrage nach Verbrennern die ein oder andere Ankündigung nochmal überdacht werden müssen.

Wo man aktuell noch nachsteuern muss, sind die Einheitlichkeit der Ladetarife bzw. allgemein die Ladeinfrastruktur. Da gibt es Ecken in Deutschland, die sind ein kleines Paradies, was öffentliche Ladeinfrastruktur angeht und dann gibt es Ecken, die hängen da etwas hinterher. Aber auch hier ist langsam eine Entwicklung erkennbar.
 
@Buschfunk , dann frage ich einfach mal in die Andere richtung.
Welches Argument spricht denn für ein Elektro Auto ?

Und bitte nicht wieder das Tolle Totschlag Argument, das keine Abgase entstehen und der Strom aus der Steckdose kommt.
Es ist nachwievor bekannt, das die Akku Entwicklung in keinem Verhältnis zu 100.000km Diesel fahren steht.
Und der Grüne Strom aus der Steckdose kommt zum großteil aus Atomkraftwerken aus Frankreich oder Kohlestrom.

Leider wird den Leuten dennoch immer wieder eingeredet wie Toll und gesund ja E-Autos sind, aber dem ist Nachweisbar nicht so.
 
Hy,

es ist doch so das die anfallenden Abgase nicht in bewohnten Gegenden ausgestossen werden,sondern eher irgendwo auf dem "Land".

Ausserdem ist ja das Prinzip etwas zu verbrennen was dann ja "weg" ist auch nicht das Schlauste ist,und in "ferner" Zukunft sollte man das doch vermeiden.

Meine 5 Ct.
 


Wahrscheinlich die Untersuchung von Mia Romare und Lisbeth Dahllöf von der Beratungsfirma IVL Swedish.

Da wurden aber
1. große E-autos mit kleineren Verbrennern verglichen
2. Ist das 4 Jahre her, Akkus werden besser, auch bei der Herstellung gibt es Fortschritte.

Technische Innovation funktioniert nicht "auf Sicht". Da braucht es Visionen, Mut und Weitsicht.
 
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