Magic Hue, Licht per App bzw. Wlan

Ich werde mir wahrscheinlich holen. Passt in jeden E27 Sockel und soll laut meiner Internetrecherche ein vollwertiger Ersatz für die überteuerten Philips Hue Lampen sein :T
 
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  • #22
Wenn du warten kannst, kannste es natürlich auch selber importieren:


Preise starten scheinbar bei ~3$.
Maximal 7 Watt, watt? :confused: :D Ist das nicht etwas wenig?

Ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Warten kann ich auch. Die Frage ist was da gleich bei den Versandkosten dran steht :D
 
Bei einer LED reichts locker das du da nicht direkt reingucken solltest.

Glühlampen machen überwiegend Hitze, LED's überwiegend Licht.

Grobe Tabelle:


 
Zuletzt bearbeitet:
Nuja, an sich kann man (fast) alles nehmen was billig ist und per WLan oder Funk steuerbar ist. Ohne jetzt zu ausschweifend zu werden und über die 1000 Punkte meiner Haussteuerung zu diskutieren - ein Raspberry mit FHEM und einer HA-Bridge im Docker-Container ermöglicht das problemlos - ohne die Umwege über die Amazon AWS Server.

FHEM steuert die Geräte (hier lässt sich so ziemlich alles erdenkliche bündeln) und die HA-Bridge gaukelt Alexa eine HUE-Bridge vor. Ich steuere somit via Alexa angefangen von Steckdosen über Rolläden und Lampen so ziemlich alles per Sprache. Alexa versteht mein Kommando, meldet der HA-Bridge was ich will, die schickt die Infos an FHEM und FHEM schaltet denn. Gibt viele günstige Alternativen, nur mal exemplarisch ohne alles aufzuzählen:

- Billige 433MHz Funksteckdosen anstatt teurer Zigbee-Teile (wobei ich da eher Sonoff empfehle, ich stelle grade alles um)
- Sonoff Aktoren mit Tasmota-Firmware vie MQTT (sehr schick und elegant)
- Billige MiLight-(RGB/RGB-WW)Lampen statt teurer HUE Birnen (oder: ein MiLight-WW Controller kostet <8€, X-beliebiger LED Strip dran - "HUE-Selbstbau für kleines Geld, die Strips sind preislich eine Frechheit)
- Günstige Messungen von Umweltparametern, z.B. via NodeMCU und Sensoren

Die Sprachsteuerung ist natürlich nur ein kleiner Aspekt, schick sind die Automatisierungsmöglichkeiten.. keiner Zuhause (via ITag am Schlüsselbund) --> schalte alles ab, die Alarmanlage scharf und fahre die Heizung runter. Umgekehrt, bei Heimkommen anschalten, wenn dunkel schalte mir bitte direkt die Lichter im Flur und Wohnzimmer an, wenn TV anschalten und zu hell im Raum fahre die Rollos ein Stück runter, und, und, und...

Natürlich hat das Ganze bei mir auch mit ein paar Funksteckdosen angefangen - aber wenn man mal angefangen hat... :D der WAF ist übrigens nicht zu verachten. Hatte am Anfang Tablets an die Wand gehängt um das zu steuern. Inzwischen würde meiner Frau nicht mal mehr auffallen wenn ein Tablet defekt ist, sie hat die Sprachsteuerung voll angenommen...
 
Habe den Thread gerade erst gesehen. Ist das noch aktuell? Habe eine solide Philips Hue Installation bei mir zuhause. Von Ambilight Anbindung an den TV bis hin zur vollständigen Simulation eines Gewitters geht da alles. Wenn Du Details brauchst, immer her mit den Fragen.
 
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  • #26
Habe mir zwischenzeitlich beim Conrad so eine Glühbirne mit Bluetooth Fernbedienung geholt für 15€. Erfüllt seinen Zweck aber ist etwas dunkel. Fürs Schlafzimmer ganz oke. Im Wohnzimmer ist mir das auf Dauer aber echt zu dunkel. Das mit den Farben ist ganz nett, im Alltag nutzt man das aber imho eh nie :unknown: Zum Glück hab ich da jetzt nur 15€ ausgegeben. Keine Ahnung ob sich da wirklich mehr lohnt.

@ Tedious

Hört sich verrückt an. Und sehr kompliziert :cool: Was genau ist denn der Vorteil mit so einem "teureren" System? Braucht man das wirklich bzw. nutzt man das auch?
 
Moin,

teuer ist da definitiv relativ. Teuer sind Feriglösungen, ein bisschen Bastelei ist nicht umsonst aber bezahlbar. FHEM steuert inzwischen das Haus automatisch, und wenn ich irgendwas will (Licht an, Rollos hoch, Musik lauter/an/aus, wasauchimmer) sage cih das Alexa. Ok, für den BMI ist es nicht zuträglich nicht aufstehen zu müssen ;) - aber komfortabel schon ;)'
 
Es kommt halt immer auf den Anwendungsfall an. Ich suche immer noch nach für mich nutzbaren Fällen, weswegen ich wild bastel und autonmatisiere.

Ich hab ja im Schlafzimmer zwei Lichtschalter - einen an der Tür und einen am Bett - und das ist wirklich ein Traum. Man muss nicht mehr aufstehen wenn man das Licht an und ausschalten will.

Aus diesem Grund hatte ich mir ja Lampe bei IKEA gekauft. Damit hab ich dann meinen zweiten Schalter im Wohnzimmer und kann von der Couch aus das Licht an- und ausschalten und dimmen. Die ist auch ordentlich hell . Hab unter der Lampe am Wochenende ein paar Uhrenarmbänder gekürzt und anschließend wieder gedimmt und das weiß von Büro auf Wohnzimmer umgestellt und alles war gut.

Für den Fall ist so ein System wunderbar und eigentlich ausreichend. Wenn man mehr machen will, dann kann man da alt ordentlich Geld draufwerfen, oder eben wie Tedious ordentlich Zeit (wenn man nicht so fit in der Materie ist). Ich hab mich auf das IKEA Ding beschränkt, da ich gegenwärtig nicht mehr automatisieren kann/will.
 


Wenn man wirklich nur die Lösung Leuchtmittel und FB einsetzt, dann kann man sich das Gateway auch sparen. Wenn es dann aber mehrere Leuchtmittel werden, dann geht am Gateway natürlich kein Weg vorbei. Oder wenn im Herbst wirklich die Homekit-Integration kommt.
 
Naja, denn tut es auch ein billiger 433MHz Intertechno Schalter, das hat 1:1 nach nix mit Smarthome zu tun ;) Btw., FHEM hat ein Homebridge-Modul, ich steuere auch per IPhone. Aber nur selten, Alexa geht schneller... Bis ich das Hndy in der Hand habe hat Alexa schon geschaltet.
 
Das ist richtig, aber hier ging es ja nun anfänglich nur um eine einzige Lampe.

Das mit der Hausautomatisierung ist schon eine feine Sache, aber für mich speziell fehlt halt der Anwendungsfall. Das einzige was bei mir interessant ist, ist die Lichtsteuerung im Wohnzimmer und die eben auch nur, weil ich zu faul bin, mal auftzustehen von der Couch und evtl. wenn es preislich im Rahmen bleiben könnte - die Heizungen im Winter. Mehr hab ich nicht. Deswegen hat immer auch der Antrieb gefehlt sich mit den Selbstbaulösungen auseinanderzusetzen. Da ich mich ja auch in die Grundlagen einarbeiten müsste, denn da fehlts an vielen Ecken am Wissen. Und natürlich der WAF.
 
Natürlich, absolut verständlich.
Aus der Erfahrung heraus kann ich halt nur sagen - um Lehrgeld zu sparen gleich eine Liste von Dingen zu erstellen die sinnvoll erscheinen oder die man gerne hätte, aber wirklich mir allem (Thema WAF). Denn eine Plattform suchen die viele IOs unterstützt (muss ja nicht zwingend FHEM sein) und dementsprechend planen.

Nebenbei lassen sich viele vorhandene Dinge problemlos implementieren. Beispielsweise werden viele vernetzte Dinge wie AVRs und TVs unterstützt, viele haben eine FritzBox zuhause. Denn sind die ersten "Aha"-Erlebnisse (auch zum WAF) schnell gegeben wenn beispielsweise das Telefon beim Filmeabend klingelt, der Player automatisch auf Pause geht (oder beim TV schauen die Lautstärke runterregelt), das Licht leicht hochdimmt und nach Beendigung des Telefonats das Licht wieder runterdimmt und der Film nach z.B. 10 Sekunden die man zurück zur Couch braucht wieder weiter läuft ;)
 
Das ist richtig, ich bin auch grundsätzlich dran an der Thematik, aber halt mit sehr wenig Tempo. Wenn sich aber mal Zeit findet, dann schau ich mir das immer mal wieder an.
 
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