Märkte und Markthallen

Der Markt in Vilnius soll eigentlich sehr schön und groß sein. Ich war eine Stunde vor Schließung dar und naja, man bekam schon noch was, aber die Auswahl hätte besser sein können.







Der Honig schmeckte genial und ich nahm n kleines Stück mit. In diesem Fall ärgerte ich mich, dass ich nur mit Handgepäck unterwegs war.
Überrascht war ich an der Auswahl an austreibenden Kartoffeln und Steckzwiebeln (Zwiebel, Knobi, Scharlotten etc.). Man merkt, dass viele doch noch Gemüse und Obst selbst anbauen.
 
So kam ich mir auch vor. Eigentlich besteht die Halle aus mehreren Hallen, in der von diesem Foto wird normalerweise Fleisch verkauft. In der ersten Halle sinds eher Obst, Gemüse, Honig und paar Alltagsgegenstände. Eine Halle ist nur für Gebrauchsgegenstände und Kleidung, eine kleine für Blumen und eben Gärtnersachen. Es sollte auch einen Stand mit Craft Bier, Met und Weinen geben, aber anscheinend war ich dafür auch zu spät dran.
 


Seht ihr die komischen Hallen nahe der Brücke? Genau das sind die Markthallen von Riga. Als die Hallen 1930 eröffnet haben, war das zudem der größte Markt Europas. Leider habe ich von Innen fast keine Fotos, aber ich versuche euch das mal zu beschreiben.



Außen bei den Hallen verkaufen viele Bauern ihre Ernte. Aktuell insbesondere Erdbeeren, Kirschen, die ersten Heidelbeeren sowie Gurken und Tomaten. Erdbeeren waren köstlich ;)
Im Frühjahr sollten Birkensaft und frischer Quark mit Kräutern besonders beliebt sein. Herbst eher Pilze und Pflaumen.



Die linke Halle ist voll mit Fischständen. Hier habe ich mir ein Appartment mit Küche und viiiiel Zeit gewünscht. Frischer und getrockneter Fisch, Kaviar, Garnelen, Tintenfische - also heimisch und eingeflogenes Getier. Bei der ganz rechten Halle sind Fleisch, Würste und einige Essensstände zu finden. Dazwischen ist der "Rest": Käse und andere Milchprodukte, Honig (Eimer für 24 Euro), Gebäck, Gemüse und Obst, aber auch Kwass und Blumensträuße.
Von Hanfbutter las ich erst später.

Etwas abseits werden alle möglichen und unmöglichen Gebrauchsgegenstände verkauft.
 
Marché du Vieux-Port in Quebec

kleiner feiner Markt am Hafen in eher älterem Gebäude.



Besonders geil: Ice Cider, Cider, Whisky mit Ahornsirup und sonstige Spezialitäten als kulinarische Mitbringsel. Wer länger hier ist, kann gut Proviant kaufen. Auf der Insel vor der Stadt werden Gemüse und insbesondere Obst angebaut. Erdbeeren sind eine Spezialität, die bis in den Oktober rein geerntet werden.



Quincy Market in Boston

Marktkomplex in historischem Gebäude. Im mittleren Gebäude gibts vor allem Essen im Sinne von fertigen Gerichten. Geniale Auswahl und am liebsten hätte ich mich da einmal durchprobiert.





 
Foodhallen Amsterdam

Die Foodhallen würde ich nicht als Markt oder Markthalle bezeichnen, aber nachdem Fhynn schon gefragt hat (und selbst da war). Etwas außerhalb des Zentrums liegen die . Hier bekommt man von Bier, über Burger, Steaks, Sommerrollen bis hin zu Sushi, Tacos, Süßem, Bitterballen eigentlich alles mögliche und unmögliche. Tische stehen zwischen den Fressbuden, die meist eher am Rand sind (mit paar Ausnahmen in der Mitte). Außerdem gibt es oberhalb noch einen kleineren Bereich mit Tischen und Stühlen.





 
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