Linux Laber Thread

Kumpel von mir schaltet auch über das UEFI um. Hat W10 und Arch jeweils auf einer Platte und kann dann beim Start in das UEFI Boot Menü.
 
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Noch ein Linux Laber Frage an euch :)

Was haltet ihr von entweder Rolling Release oder STS LTS Versions Verfahren wie es Ubuntu bspw. hat?

Windows 10 zeigt, dass Rolling Release iwie die Zukunft der IT ist. Ubuntu finde ich mittlerweile grauenhaft mit ihren ständigen Versionen. Früher war das für mich spannend, aber mittlerweile finde ich es nur nervig.

Ok hier . sieht man Rolling Release ist ein Begriff aus der Linux Welt, ich sehe Windows 10 aber als so etwas.

Würde mir das in jedem Fall auch für gängige Linux OS wünschen. Ubuntu bspw. hat zwar seine Snapshots pro LTS, aber alle Nase lang gefühlt gibts eine neue STS und dann eine LTS. Ich finde die Ubuntu Politik nicht so gut mittlerweile mehr.

Wie seht ihr das. Was sind die Vor- und Nachteile eines Rolling Release Linux?
 
Bisschen wirr meinst du nicht? Klar rollt Windows 10 im Gegensatz zu den Vorgängern. Das Release Modell ist aber 1:1 das gleiche wie es Ubuntu fährt.

Der große Unterschied ist das ms nur den Core aktualisieren muss. Die meisten Anwendungsdaten, also die Applikationen, sind selbstverwaltet.

Generell gibt es für alle ein für und wieder. Auf meinem Desktop hab ich jahrelang nur Arch eingesetzt. Das lief einfach. Bei meinen Kunden kommt eigentlich nur noch Ubuntu Lts zum Einsatz. Die definierten Zyklen geben Planungssicherheit.
 
Ja aber der Ubuntu LTS Abstand ist zu Groß für viele Software. Irgendeine was weiss ich Chromium DEB läuft auf 16.04 eben nicht mehr, 16.04 hat aber diesen langen Support Zeitraum und das suggeriert dem Kunden, ach dann lasse ich es auch installiert. Ubuntu-power-User installieren ständig neu und das mag ich einfach nicht mehr.

Wenn ich nur im Internet surfe und LibreOffice mache (95% aller heutigen User) ist so ein Schema wie es Arch hat auch produktiv und stressfreier.
 
Habe mal eine kurze Frage,

System:

Acer Nitro 5
Linux Mint 19.3 Cinnamon
4.4.8
5.4.0-40-generic
Intel© Core™ i7-9750H CPU @ 2.60GHz × 6
7.6 GiB / 960.4 GB
Intel Corporation Device 3e9b (prog-if 00 [VGA controller])
NVIDIA Corporation Device 1f91


Kernel Update 5.4.0.-42 verursachte einen Crash und Boot ging nicht mehr. Nach einem "sudo update-initramfs -u -k all" stellte ich fest das ein neuer Kernel auch neue Firmware benötigt, bei mir "linux-firmware/linux-firmware_1.189_all.deb".

Konnte ich aber nicht per Doppelklick installieren weil bei mir vermutlich fehlende Abhängigkeiten (bspw. linux-header) bestehen, App konnte auch lokal gespeicherte Einzelpakete installieren, wobei es im Gegensatz zu dpkg Abhängigkeiten automatisch auflösen und installieren kann, es klappte also im Terminal.

Nun zu meiner Frage, ich wundere mich etwas... wozu die manuelle Installation der Firmware?
Die hat es sicher nicht gebracht. Die linux-firmware 1.187.1 ist am 23.07 ganz normal per Aktualisierung in der AV gekommen! Wieso gab es bei mir diese Probleme?
 
Eine grub2 Sicherheitslücke ist auch doof. Über Dual oder Multi boot lässt sich ja auch streiten ob sinnvoll oder nicht.
 
Physischer Zugriff ist so oder so doof :unknown:

Dual Boot macht imo nur Sinn wenn man die GPU beim Zweitsystem braucht und einem kein VGA Passthrough Setup zur Verfügung steht.
Hätte ich ohne shadow schon längst zum Zocken eingerichtet.
Überleg grad wieder weil da alles Angekündigte noch ewig auf sich warten lässt, einzig dass ich die VM und mein Spiel dann nicht schon am Handy starten kann während der PC noch aus ist hindert mich aktuell.

Alles andere einfach so in ne VM.
 
Laui, irgendwie hast eine komische Beobachtungsgabe:

Windows 10 zeigt, dass Rolling Release iwie die Zukunft der IT ist.
Das ist jetzt so, als würde man sagen, dass die amerikanischen Ureinwohner vor 40.000 Jahren von Amerika über die Beringstraße gewandert wären und erst Asien und dann Europa und Afrika besiedelt hätten.

Würde mir das in jedem Fall auch für gängige Linux OS wünschen.
Das ist jetzt so, als würde man sich wünschen, dass auch gängige Pkw jetzt Räder hätten.

Wenn du Dir jetzt wünschen würdest, dass die gängigen Linux-Distributionen auch irgendwann sowas ähnliches wie einen bekommen, dann wären die Aussagen wohl in sich konsistent.

Wie seht ihr das. Was sind die Vor- und Nachteile eines Rolling Release Linux?
Im Enterprise-Bereich willst du kein Rolling-Release, da es Dir sonst mit Sicherheit diverse Spezialanwendungen oder Eigenentwicklungen zerschießt.

Im privaten Bereich findest du ein vergleichbares Verhalten bei kommerziellen Spielen, für die Steam als Basis Debian:Jessie festgelegt hat. Die wirst du ohne Nachinstallation der Uralt-Libs auf keinem Rolling Release out of the box zum Laufen kriegen.

Aus eigener Erfahrung kann ist sagen, dass z.B. Arch (RR) über Jahre hinweg trotz halbjährlicher Updates mit relativ wenig Pflegeaufwand noch immer prächtig funktioniert, währenddessen ich bei OpenSuse (12,13,42) aufgrund der Verwendung von User-Repos schon 3 Installationen nach einem Upgradeversuch wegschmeißen musste und da aber auch mit dem Mischmasch aus Tumbleweed und Factory in der Vergangenheit nicht glücklich geworden bin. Bei Fedora (26-31) läuft das Upgrade immer ganz gut durch. Allerdings finden sich danach durchaus einige Pakete noch mit alter Release-Nummer im System. Und meine Gentoo-Installation (RR) ist jetzt schon knapp 10 Jahre alt.

Im Enterprise-Bereich wiederum ist bei SLES jedes Minor-Version-Upgrade wie ein Distributionsupgrade. Dafür klappte da aber auch das Major-Upgrade von SLES 11 auf 12 relativ problemlos. Bei Redhat/CentOS rät sogar Redhat von einem Major-Upgrade entschieden ab.

Es kommt wohl eher auf Dein Installationsverhalten und die verwendete Distribution an, wie verwendbar Deine Installation noch nach ein paar Jahren mit Updates und Versionsupgrades funktioniert. Über die Jahre hinweg gesehen, hatte ich bisher mit Arch die wenigste Arbeit von allen verwendeten Distributionen.

Btw. das Grub-Problem hatten wir jetzt auch. Ist unhübsch, wenn's die halbe Systemlandschaft lahmlegt. Sowas darf bei Enterprise-Distributionen definitiv nicht passieren. Das war 'ne ganz schwache Leistung von Redhat.
 
Windows 10 zeigt, dass Rolling Release iwie die Zukunft der IT ist.
Windows hat nicht wirklich ein Rolling Release, auch wenn sies so nennen. Die haben auch immer wieder größere Updates, die ja auch dedizierte Bezeichnungen haben:


Na, naaaa, woran erinnert einen dieser Entwicklungszyklus?


Ubuntu finde ich mittlerweile grauenhaft mit ihren ständigen Versionen.
*hust* Bitte was?

ich sehe Windows 10 aber als so etwas.
Du wolltest was gleich nochmal arbeiten? Kleiner Tipp: Wie du das so siehst, ist vermutlich weniger relevant als die Definitionen, zumindest für die Leute, denen du das dann erzählst.

Würde mir das in jedem Fall auch für gängige Linux OS wünschen.
Dann nimm eins, das sowas anbietet. Zum Beispiel die Klassiker Arch und Gentoo.

Ich will das nicht. Aber gut, ich bin halt auch darauf angewiesen, dass mein Shit morgen nach dem Update auch noch genauso läuft wie zuvor. Deshalb sind Server auch so selten auf Arch aufgesetzt, und Ubuntu ist auch nur wegen ein paar Entwicklern ohne tiefergehendes System-KnowHow im Servergeschäft ("Neu ist immer besser!" <- Ist es nicht.).

Ja aber der Ubuntu LTS Abstand ist zu Groß für viele Software.
Ist er nicht. Und dass du das nicht richtig verstanden hast, zeigst du hier:

Irgendeine was weiss ich Chromium DEB läuft auf 16.04 eben nicht mehr, 16.04 hat aber diesen langen Support Zeitraum und das suggeriert dem Kunden, ach dann lasse ich es auch installiert.
Ubuntu 16.04 ist nicht die aktuelle LTS. Das wäre Ubuntu 20.04. Das zuvor auch für alle Software noch völlig akzeptable LTS-Ubuntu ist 18.04. Wir haben also genau zwei Jahre Releasezyklus zwischen den LTS, so schnell entwickelt sich keine vernünftige Software von der Systembasis weg.

Was du hier abziehst ist das Gemecker eines Windows-7-Admins, der sich betrogen fühlt, dass seine aktuellste DATEV-Version nicht mehr installierbar ist, obwohl Microsoft den Support für seine Firma bis 2023 erweitert hat.

Du hast nicht verstanden, was eine LTS-Version ist, und was der erweiterte Supportzeitraum bedeutet. Ich klär dich mal auf:
Canonical garantiert dir für eine LTS, dass über den Supportzeitraum alle aus dem Standardrepo installierbare Software in den installierbaren Versionen sowohl funktionsfähig bleibt als auch mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Wenn du an allen Ecken und Enden externe Repos ranspaxt, und die Software daraus nicht mehr verwendbar ist, weil die Abhängigkeiten nicht mehr aus den verfügbaren Repos auflösbar sind, dann hat das nichts mit Canonicals Versprechen zu tun. Das hast du selbst verbockt, indem du a la Frankenstein ein Monster kreiert hast, das du am Ende nicht mehr beherrscht, weil du nicht verstanden hast, wie man Repos verwendet. Nämlich nicht wie bei Windows. Das hab ich meinen Kunden gleich als erstes eingebläut, und wer hätte es gedacht - beim Dist-Upgrade von Debian Stretch auf Debian Buster gab es nur dort Probleme, wo sie es noch nicht umgesetzt hatten.

Oder, anders ausgedrückt: Wenn du dir einen Golf kaufst, und dann überbreite Reifen, einen V8-Motor, einen Heckspoiler vom letzten Formel-1-Ferrari und 300W-LEDs als Unterbodenbeleuchtung einbaust sowie das Fernlicht durch zwei Suchscheinwerfer von der Küstenwache ersetzt, brauchst du dich nicht wundern, wenn dir der TÜV die Fahrerlaubnis entzieht. Und VW ist daran auch dann nicht schuld, wenn sie erst 10 Jahre später einen neuen Golf rausbringen.

Ubuntu-power-User installieren ständig neu und das mag ich einfach nicht mehr.
Weil Ubuntu an der Stelle auch zu weit weg vom Debian-Unterbau wegarbeitet. Ich hab mein Debian seit Squeeze (v6) nicht mehr neu installiert, und Buster (v10) läuft ohne Altlasten. Selbst bei geänderter Hardware nicht - Festplatte raus, ins neue System rein, weiter gehts. Oder per rsync rüberziehen und dann Grub neu installieren. Alle zwei Jahre mal 15 Minuten für ein Dist-Upgrade investieren ist da wirklich nicht zu viel verlangt, zumal das während des Arbeitens läuft. Anders als dein "Rolling Release" Windows 10.
 
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Du wolltest was gleich nochmal arbeiten? Kleiner Tipp: Wie du das so siehst, ist vermutlich weniger relevant als die Definitionen, zumindest für die Leute, denen du das dann erzählst.
Ja Linux ist auch (noch nicht) so IHK Prüfungsrelevant, von daher wird das etwas sein, was ich tunlichst vermeide zu erzählen ;-)

Hey es soll Systemintegratoren geben, die noch nie ein Linux im entferntesten angefasst haben.

Meine Service Desk Leistungsgrenze ist maximal Microsoft 365 oder SAP.

Sry für meinen Unsinn, aber es muss auch nicht immer gleich beleidigt werden.

Wie gesagt ein reiner Browser und Office PC die ohnehin immer dauernd Sicherheitspatches bekommen ist ein RR wie Arch optimal. Für Admin sofern sie andere Programme noch verwenden sicher nicht. Meine Haiopeis hier nutzen aber alle nur Browser und maximal ein Office plus Texteditor (Ok noch ein Bildbetrachter, der braucht aber keine Updates).

Der Begriff Rolling Release ist übrigens noch sehr neu, siehe den Umfang des Wikipedia-Artikel, also bitte mich nicht als blöd darstellen.

@Metal_Warrior: Hey ich habe auch Job-Angebote im Windows 10 Service Desk und das macht mir sogar Spaß, von daher mach dir keine Sorgen.

oder auch Onsite-Support oder Server-Management oder oder, jibt genug zu tun
 
Der Begriff Rolling Release ist übrigens noch sehr neu, siehe den Umfang des Wikipedia-Artikel,
Betrachten wir stattdessen mal die :
15:15, 17. Mär. 2009‎ Vanished user ijenqwkjnvi3ij4htnasjh239j092nf Diskussion Beiträge‎ 1.208 Bytes +1.208‎ AZ: Die Seite wurde neu angelegt: '''Rolling Release'''
Jetzt kommt es natürlich auf die Relation zum betrachteten Gesamtzeitraum an, ob 11 Jahre sehr neu oder steinalt sind.

In der englischen Version muss man etwas mehr suchen, da geht's aber sogar bis zurück.

Gentoo gibt's übrigens seit Oktober 1999. Da wird zwar auch von Versionen gesprochen. Das sind aber nur Config-Sets, u.a. vordefinierte USE-Flags. Ich bilde mir ein, dass ich den Begriff "Rolling Release" deswegen auch schon vor 2006 kannte.

Laui:
Ich finde Deinen Ehrgeiz im Allgemeinen Klasse. Vor ein paar Monaten hattest du mir mal bei der Win10-Installation geholfen. Du hast da mit schon ein echt gutes Wissen. Danke noch mal dafür.

Dass du hier öfters auf die Nase fällst, ist vor allem einer Eigenschaft geschuldet: Du machst bei Ubuntu oder Win10 eine Beobachtung und leitest daraus eine allgemeingültige Aussage für alles Mögliche ab. Auch verkauft Microsoft viele Konzepte als innovativen großen Wurf, dabei gibt's die Sachen häufig schon seit vielen Jahren bei anderen Systemen. Die Korrekturen Deiner Aussagen haben durchaus den Vorteil, dass du eine ganze Menge auf "direkte Art und Weise" lernen kannst. Besser wäre es natürlich, wenn du im Vorfeld schon etwas besser recherchieren würdest.
 
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Deswegen habe ich es Laber Thread genannt und vllt. auch mal Fehlleistungen schriftlicher Art zu akzeptieren.

Ja das mit wiki 2006/2009 liegt daran dass es linux ist und niemanden interessiert, zudem ist es Wikipedia, was nachwievor von Leuten wie du ich lebt die dort Artikel verfassen. Auf dem ach so (t)ollen Heise wirds vllt etwas aktualisierter. Whatever, nochmal als Laie gesprochen macht für mich Arch RR technisch Sinn, Ubuntu mit seinem STS und LTS Verfahren nervt mich nur noch. Und das Arch im Desktop Bereich immer atraktiver wird, hat sicher auch damit zu tun.

BTW: WoeUSB, gäbe es sowas wie ein Tool des Jahres, haben die Entwickler es verdient (wann es erschienen ist). Bin nicht so der Code Typ, aber WoeUSB ist quelloffen und nutzt "nur" eine Sammlung von Linux Tools, bereits vorhandenen und bietet dafür im Grunde "nur" die GUI. Vllt guckt da mal ein Coder von euch rein. Und Nein, vorher war es für Otto-normal nicht möglich einen Windows 10 Stick unter Linux zu kreieren.
 
Ja das mit wiki 2006/2009 liegt daran dass es linux ist und niemanden interessiert, zudem ist es Wikipedia, was nachwievor von Leuten wie du ich lebt die dort Artikel verfassen. Auf dem ach so (t)ollen Heise wirds vllt etwas aktualisierter.
Für diese Aussagen könntest du Dir schon wieder die nächsten Ohrfeigen abholen.
 
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ich habe mal wieder rumpalabert, sehe aber trotzdem Rolling Release nicht als sooooo etwas an, was jedem gleich geläufig ist. Wie ihr ja gelesen habt habe ich gar keine Ahnung scheinbar ;-)
 
speedtest-cli im Terminal gibt am Ende die besten und realsten Werte aus, als so mancher Browser Speedtest, nur mal so mMn/btw



Ich habe hier seitens KD/VF 1 gbps, das bekommen halt so manch Browser-Speedtest nicht so richtig hin.
 
Wollte eigtl nur eine externe Festplatte partitionieren, gparted hat mich grade aber so begrüßt und das macht mir ein bisschen Angst grade :confused:

 
Ui, ich glaub, Deine Angst ist berechtigt. Zumindest der Meldung nach hast du Deine Systemplatte in 128 Partitionen unterteilt.
 
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