Linux Fileserver - welches?

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  • #21
Vorher teste ich allerdings ob das Linuxgedöns wirklich was für mich ist bevor ich lauter ext4 Platten rumliegen hab und die wieder unter Windows nutzen muss.
 


Mit NTFS tust du dir keinen Gefallen, irgendwann würde ich umformatieren. Ausprobieren geht natürlich auch mit NTFS.
 
Ich mache meinen Rechner per WOL mit der Net Master app an. ich nutze sie unter iOS, aber die gibts auch für Android. Ausschalten mache ich im Moment leider noch per teamviewer, hätte gerne etwas elegantes wie unter Windows. Das Programm hat mir Tedious hier im Forum empfohlen.

"Die Steuerung erfolgt per LightsOut. Läuft auf allen Clients (Netbook, Notebook, HTPC) und weckt den Server automatisch sobald ein Gerät angeschaltet wird (er ist sonst im Standby). Sind keine Geräte aktiv geht er nach 5 Minuten (einstellbar) wieder in den Standby. Handys und Tablets wecken ihn per WOL, hier läuft als Trigger der Trafic. ist der Trafic 5 Minuten <8Kb/s (MP3-Streaming) geht er wieder in den Standby. Rest läuft zeitgesteuert, so wacht er bspw. um 24 Uhr kurz auf und geht direkt in den Ruhezustand - Morgens um 7 passiert das Gegenteil. Nachmittags um 4 wacht er auf und macht das inkrementelle Backup - alles gesteuert via LightsOut. Steuerung macht auch eine SSD als Systemplatte unnötig, aus dem Standby ist er in wenigen Sekunden da."
 
Linux-Server kann man mit UPower/DBus/SSH herunterfahren.

Was spricht gegen ein Script im Webinterface? kann das.
 
Mein rudimentäres Grundwissen in dem Bereich sagt mir, dass ich nicht einfach von NTFS auf ext4 oÄ wechseln kann. Dazu muss die HDD neu formatiert werden?! Und jetzt gute 10TB an Daten fix auszulagern um die Platten zu zu formatieren... ne dazu hab ich keine Lust.
Du willst unter Unix/Linux kein NTFS als dauerhaften Datenspeicher verwenden!

Wie schon Mathmos erwähnt, funktioniert NTFS im Userspace mit Fuse. Das verursacht wesentlich mehr CPU-Last bei niedriger Performance. NTFS verwendet man nur auf Platten, die man aus Kombatibilitätsgründen an Windowsrechner anstöpseln muss.

Mit FreeNas und einem richtig dicken Rechner wäre ZFS das Dateisystem der Wahl (hab selbst keine Erfahrung damit). Ansonsten würde ich für große Datenmengen auf einem x86-basierten Linux grundsätzlich XFS einsetzen. Das ist leichtgewichtig und sehr performant. Leider scheint XFS nicht auf ARM zu funktionieren. Hab da sofort beim ersten Kopieren haufenweise korrupte Blöcke bekommen. Da wäre dann ext4 das präferierte Dateisystem.

Wenn ich übrigens mit meiner Filmeplatte einen Bekannten besuch, dann ist die mit xfs formatiert. Und weil der nur Windows hat, bring ich eben einen USB-Stick mit einer drauf. Ist weniger lästig, als wenn ich NTFS zu Hause einsetzen müsste.
 
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  • #26
Mehr als den Namen kenne ich bei den meisten Dateisystemen eh nicht. Da muss ich mich halt nochmal einlesen. denkbar wäre das schon xfs ext4 oder was auch immer zu nehmen. Austesten welche Distri mir passt werde ich trotzdem ersteinmal mit NTFS. Dannach kann ich immer noch schaun woher ich ne Platte bekomme um die Daten umzuschaufeln. Da brauchts dann aber wohl auch mal ein verlängertes Wochenende...
 
Bei mir läuft ein Debian mit Samba und RAID5 mit 5 Platten auf ext4 (mit cryptsetup verschlüsselt) - Zugriffs- oder Performanceprobleme hab ich nicht; das läuft alles gesamt mit unter 0,5% der CPU-Leistung auf einem Core2Duo. Kann ich nur empfehlen, zumal mdadm (der RAID-Manager) sofort ausfallgefährdete Platten rauswirft und dich dann mit Mails bombardiert.
 
Hab jetzt auch grad alles von FreeNAS auf unRAID umgestellt, läuft perfekt. Die Lizenzkosten sind der einzige Wermutstropfen, abgesehen davon rockt das Teil, besonders mit den Plugins und Docker/VM-Images! :cool:

unRAID ist sicher nix wenn man vorhat, eine komplexe User/Gruppen-Berechtigungsstruktur zu fahren, dafür ist die Administration so einfach, dass es sogar meine technisch unversierte bessere Hälfte hinbekommen würde, gewisse Einstellungen anzupassen. :D

Für den Build hab ich ein Chieftec Mesh CD-01B-U3 etwas gemoddet, damit ich zwei extra Festplatten befestigen kann (am Boden und an der Rückseite) bzw. die bestehenden Montageplätze besser für 3,5" Platten nützen kann. :uglyngb: So laufen jetzt 8 Festplatten und eine M.2-SSD drin, angetrieben von einem i3-8100 mit 32 GB RAM. Perfekt für Samba, Plex, Duplicati und dergleichen. :beer:

 

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@drdebian: Ein Teil deiner HDDs wird etwas arg warm... 51°C ist normalerweise auf Dauer der Hitzetod... Und mit deiner Festplattengröße fang ich gar nicht erst an, die hab ich vor ein paar Monaten alle rausgeworfen.
 
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