LiMux & Co. – Linux in der öffentlichen Verwaltung

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gelöschter Benutzer

Guest
Hallo Leute,

Gibt ja einiges negatives Medienecho, was sicher auch durch die negative Propaganda Microsofts kommt. Ich finde aber, dass die Gelder trotzdem recht ineffizient eingesetzt werden, wenn die immer noch eine Ubuntu-Version vom vorletzten Jahrhundert einsetzen – die Seite " " der Stadt München verweist nicht mal auf die Programmversionen.

Allerdings wollten die ja schon " " zu Ubuntu 12.04 LTS umgestiegen sein – was mich ehrlich gesagt etwas wundert, weil es das ja schon seit 2012 gibt. Warum nicht 2013 umsteigen? Angeblich nutzt man ja Softwareverteilungstools, mit denen das eine Sache von max. 10min Arbeit pro PC ist. Sieht so aus, als wäre die unglaublich große, aber unterbesetzte IT von München nicht wirklich effizient unterwegs. Liegt das am Behördenumfeld? Kauft sich München dann auch erweiterten Support von Canonical nach 2017? ;)

Aber allen Unkenrufen zum Trotz scheint es in München doch einigermaßen zu funktionieren. Für die "Kunden", also die Münchner Bürger, ist es herzlich egal, ob sie auf einen Windows- oder Linux-Ausdruck warten – und dass die öffentliche Verwaltung von München zusammengebrochen ist, habe ich für meinen Teil noch nicht gehört. Vielleicht liegt dieses Geschreie nach "scheiß Linux" auch an der Verbohrtheit mancher Anwender, die ja nicht gerade ins Schema C wie Computerbegabt passen...

Was haltet ihr vom Münchener "Vorzeigeprojekt" für Linux auf dem Desktop in Deutschland?
 
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Re: LiMux

- Die Gelassenheit die Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann. -


Zurücklehnen und immer mal wieder lachen!
 
Re: LiMux

Was haltet ihr vom Münchener "Vorzeigeprojekt" für Linux auf dem Desktop in Deutschland?

München ist ja nicht die erste Stadt, die auf Linux gesetzt hat. dürfte da noch eher ein Vorreiter gewesen sein. In wurden diverse Punkte einfach falsch angegangen.

Ich hab Limux bisher noch nicht im Einsatz gesehen und kenne auch niemanden persönlich, der damit arbeitet. Aus diversen Einträgen bei den Heise-Trollen geht wohl aber hervor, dass die verwendeten Programmversionen wohl extrem alt sein sollen.


Der LiMux-Client 4.1, vom August 2012, basiert wie der LiMux-Client 4.0 auf Ubuntu 10.04 LTS und KDE-Desktop 3.5.[44] Er beinhaltet neben OpenOffice.org, Mozilla Thunderbird und Mozilla Firefox[45] weitere Freie Software-Produkte. Zukünftig wird statt OpenOffice LibreOffice zum Einsatz kommen.[46]
 
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Re: LiMux

München ist ja nicht die erste Stadt, die auf Linux gesetzt hat. dürfte da noch eher ein Vorreiter gewesen sein.

Na ja, München ist 35 Mal so groß wie Schwäbisch Hall, das ist denke ich eine ganz andere Herausforderung. Je mehr Menschen an IT-Projekten arbeiten, desto ineffizienter wird das Ganze. Das skaliert ja keinesfalls linear sondern sinkt eher exponentiell mit der Menge der Stakeholder. Mich würde mal interessieren, wo Schwäbisch Hall jetzt steht und welche Programmversionen sie mit welcher Software im Einsatz haben und wie das funktioniert.

Ich kenne auch niemanden, der damit arbeitet. Das ist glaube ich auch eines der Probleme bei der Berichterstattung über LiMux, dass nur irgendwelche abgedrehten OBs angehört werden und niemand die tatsächliche Leistungsfähigkeit betrachtet. Soll ja aber gerade evaluiert werden – bei der Effizienz deutscher Behörden erwarte ich ein Ergebnis pünktlich zum Erscheinen von Kubuntu 22.04 LTS und dem damit verbundenen Umstieg auf Kubuntu 18.04 LTS.

Was mich interessieren würde wäre auch die interne Struktur der IT von München. Angeblich gibt man jedes Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag für IT aus – wie das aufgeschlüsselt ist (nur Arbeitskraft oder auch Software, Hardware, Netzwerke, Verschleißteile?), habe ich bisher allerdings nicht gelesen.
 
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