[Technik] Kreiszahl-Festplatte für den Raspberry Pi

Western Digital bietet eine Festplatte mit 314 GB an, welche auf den Raspberry Pi zugeschnitten ist. So benötigt die Platte keine zusätzlich Stromversorgung, wie es bei vielen anderen Platten der Fall ist. Bei der Platte, die auf den normalen 500-GB-Modellen basiert, ist anstelle eines SATA-Anschluss ein USB-Anschluss vorhanden. Auf der Platte ist zudem bereits der Bootloader BerryBoot installiert, damit mehrere Betriebssystem nebeneinander installiert werden können. Das PiDrive ist mit den Modellen B+, 2 B und 3 des Raspberry kompatibel.

Im Lieferumfang ist neben der Platte auch ein Gehäuse sowie ein Kabel enthalten. Die Platte soll regulär ca. 45 Euro kosten. Derzeit bietet Wester Digital die Platte selbst für ca. 31 Euro an. Als Kunde in Deutschland hat man allerdings aktuell nichts von diesem Angebot, da Western Digital laut der nicht nach Deutschland liefert.

Quelle:
 
Was genau hat sich WD bei der Festplatte gedacht?
-> Zu klein für ein Datengrab
-> Zu groß für alle Basteleien
-> Bastlerfestplatte für Faule (also nicht für Bastler)

Abgesehen davon ist das Preis/Leistungs-Verhältnis schrecklich.
 
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  • #3
Was genau hat sich WD bei der Festplatte gedacht?

Die Platte kann man meiner Meinung nach wegen der 314 GB als Gadget ansehen mit dem man auch im echten Leben mal was anfangen kann. Zudem soll es wohl auch eine Version mit 1 TB Speicherplatz geben.

-> Zu klein für ein Datengrab

Kommt wohl auf die Datenmenge an. Nehmen wir mal an, man nutzt den Raspberry als reine, stromsparende Download-Station. In der Regel verschiebt man die Downloads nach Fertigstellung doch auf Receiver und Co.

Oder man hat eine eigene Owncloud-Instanz. Nicht jeder braucht seine 4K-Filmsammlung online. Aber oft hat man dann doch mehr als auf eine bezahlbare Speicherkarte passt.

-> Zu groß für alle Basteleien

Kommt wieder darauf an. Mir reichen meine 16-GB-Speicherkarten meiner Raspberrys aus. Notfalls klemme ich noch eine 2,5-Zoll-Platte an. Die braucht allerdings schon wieder eine externe Stromversorgung. Ich kenne aber beispielsweise Leute die mehrere Betriebssysteme auf dem Raspberry installiert haben (unterschiedliche Einsatzzwecke). Große Speicherkarten sind jetzt auch nicht gerade günstig und oft nicht wirklich langlebig. Mehrere kleinere Speicherkarten zu nutzen ist zwar eine Option. Aber Diskjockey spielen ist nicht jedermanns Sache. Und je nach Gehäuse ist das auch ein böses Gefummel.
 
die beschneiden dafür einfach ne 500GB-platte!? warum nehmen sie nicht die 320er dafür? :m die gäbe es dann auch ggf. mit 7200rpm.. aber die größe verfehlt tatsächlich irgendwo die nützlichkeit - für ein wie auch immer geartetes NAS ist das doch viel zu klein und wenn man den pi als ernsthafte download-box betreiben will, dann doch eher an einem externen NAS, um nicht den USB2.0-LAN-flaschenhals zu haben (wobei man einen download-client auch auf alle gängigen NAS-systeme installieren kann).. also grundsätzlich erscheint mir jeglicher einsatz von größeren speichermedien (mehr als gängige/günstige SD-karten) am pi nicht wirklich sinnvoll, einfach wegen der unterirdischen transferrate.. das ist höchstens in irgendwelchen nischenanwendungen nützlich, wo z.b. größere datenmengen über lange zeit geloggt werden müssen und kein permanenter netz-zugang besteht, so dass die daten zwingend lokal gespeichert werden müssen und vielleicht nur ab und zu ausgelesen werden..
 
Die Platte kann man meiner Meinung nach wegen der 314 GB als Gadget ansehen mit dem man auch im echten Leben mal was anfangen kann. Zudem soll es wohl auch eine Version mit 1 TB Speicherplatz geben.
Das würde noch eher untermauern, dass eine 314 GB Version unnötig ist. :D

Kommt wohl auf die Datenmenge an. Nehmen wir mal an, man nutzt den Raspberry als reine, stromsparende Download-Station. In der Regel verschiebt man die Downloads nach Fertigstellung doch auf Receiver und Co.
Okay, aber welche Daten erfordern denn 314 GB Speicher?
Wenn jemand seine Dokumente auslagern möchte, dann reicht dazu eine 32 GB MicroSD Karte aus. Da hast du genug Speicher um den Rest deines Lebens mit Texteschreiben zu verbringen. Als "Datengrab" sind 314 GB zu bescheiden, da braucht man, möchte man aktuell gängige Medienqualität, unter 1 TB gar nicht mehr anzufangen. Geht es nur um temporäre Dateien, sind 314 GB auch wieder herzlich überdimensioniert. Der Pi hat einen recht begrenzten I/O. Wenn er nur Downloaden und regelmäßig zu einem NAS übertragen soll, dann würden auch dafür 32 GB locker ausreichen.

Oder man hat eine eigene Owncloud-Instanz. Nicht jeder braucht seine 4K-Filmsammlung online. Aber oft hat man dann doch mehr als auf eine bezahlbare Speicherkarte passt.
Dafür lohnt sich eine 314 GB Festplatte für 45 Euro jedoch kaum. Die Festplattenpreise liegen im Schnitt bei etwa 3ct/ GB. Mit dieser Festplatte bist du bei über 14ct/ GB. Spaßeshalber kannst du ja mal schauen, was dich ein USB Stick/ Speicherkarte pro GB Speicher im Schnitt kostet.
 
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