[Kommentar] Linux ist kacke. Auf dem Desktop zumindest.

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Geht alles über die GUI.
Unter GNOME gibts dafür im Control-Center was, unter unity auch, KDE Iwo auch, xfce auch....
Komisch hab das überall schon in der GUI gesehen.
Auch wenn das bei allen außer GNOME mehr als 2 Jahre her ist.

Und ja, die Einstellung wurde systemweit übernommen.
Augen auf! Statt die Unwahrheit sagen
Steht sogar auf der ubuntu seite so. Der Proxy wird nicht für Paketupdates übernommen den du da einstellen kannst.
Bin jetzt aber zu faul dir den link zu suchen. Aber das schaffste sicher selber.
Was sagt uns das. Verlass dich nicht auf deine geschwollenen augen ;)
 
Ich behaupte einfach mal, Kubuntu ist um einiges leichter zu bedienen als Windows, inklusive Installation.
Ääh nein. Es kommt immer der Punkt wo man mit rumklicken nicht weiter kommt und dann ist googlen, wikis lesen und Frickelei angesagt. Da hat sich seit Jahren echt nichts getan.
Ganz davon ab dass die grossen DEs allesamt ne Usability-Katastrophe sind.

Das ist nicht korrekt. Ich hab Win7 Home Premium 64bit erst vor kurzem im Qemu installiert. Nach der Installation mit sämtlichen Sicherheitsupdates in der Grundkonfiguration waren es 39 GB. Glücklicherweise erlaubt M$ jetzt dem Nutzer auch das Bereinigen der Tempdateien. Nach Deaktiveren des automatisch angelegtem 11GB-Pagefiles (=halbe Ramgröße - sinnlos!) und dem Löschen der Tempdateien sowie dem Deaktivieren der Wiederherstellungspunkte kam ich auf 21 GB, was wohl den Grundbedarf für Win7 darstellen dürfte.
Hi, wir haben 2013, ne 4TB SATA3 Platte kostet bald zweistellig. Das "öööh es ist Bloat weils n Paar Gig auf der Platte braucht!!!1" Argument ist mittlerweile sowas von albern.
 
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Ääh nein. Es kommt immer der Punkt wo man mit rumklicken nicht weiter kommt und dann ist googlen, wikis lesen und Frickelei angesagt. Da hat sich seit Jahren echt nichts getan.
Ganz davon ab dass die grossen DEs allesamt ne Usability-Katastrophe sind.
Ach ja? Wo kommt denn dieser Punkt?

Bei den Dingen, die bei Kubuntu nicht über "herumklicken" gehen, wissen Anfänger nichtmal von deren Existenz...
 
Hi, wir haben 2013, ne 4TB SATA3 Platte kostet bald zweistellig. Das "öööh es ist Bloat weils n Paar Gig auf der Platte braucht!!!1" Argument ist mittlerweile sowas von albern.

Nein. Nicht wegen dem Speicherplatz, der wär mir wurscht. Es ist nunmal ein Unterschied, ob ich ein Programm in 1.000 oder in 100.000 Zeilen Code verpacke - statistisch gesehen hat Letzteres nunmal 100x mehr Fehler, die zu Sicherheits- und Stabilitätsproblemen führen können. Siehe Acrobat Reader. Der gleiche Mist wird vom Foxit Reader auch gemacht, nur mit einem Programm, das 1/50stel des Platzes und 1/10 der Ladezeit braucht. Und die Sicherheitslücken der letzten Jahre sind auch nur beim Acrobat Reader aufgetreten.
 
Ääh nein. Es kommt immer der Punkt wo man mit rumklicken nicht weiter kommt und dann ist googlen, wikis lesen und Frickelei angesagt. Da hat sich seit Jahren echt nichts getan.
Eigentlich hat sich da sehr viel getan. Vieles allerdings auch zum Schlechteren hin. Insbesondere das *kit-Zeug, was HAL abgelöst hat, ist nicht unbedingt eine schöne Entwicklung, da damit die Unix-Rechte (man hätte auch alles über Udev und Groups lösen können) umgangen werden.

Ganz davon ab dass die grossen DEs allesamt ne Usability-Katastrophe sind.
Ich verwende zwar e16 als WM, finde aber den KDE-Desktop ziemlich gelungen. Wenn du die als Usability-Katastrophe bezeichnest, was wäre dann die Steigerungsform, um Win7 und Win8 klassifizieren zu können?

Hi, wir haben 2013, ne 4TB SATA3 Platte kostet bald zweistellig. Das "öööh es ist Bloat weils n Paar Gig auf der Platte braucht!!!1" Argument ist mittlerweile sowas von albern.
Ich hab gegooglet, soviel ich will, aber eine 4TB-SSD konnte ich nicht finden. Aber wenn's die für unter 100€ gibt, nehm ich die gern. Und komm mir nicht mit normalen HDDs, wir leben schließlich im Jahr 2013.

Win7 ist nicht nur bloated, weil es in der bereinigten Grundinstallation 21 GB Plattenspeicher braucht. Es braucht auch wesentlich länger beim Booten als WinXP, bietet im Vergleich aber nur marginal mehr Funktionsumfang. Und wenn ich Win7 in einer Virtual Machine installiere, will ich dafür nicht unbedingt den größten Teil meiner Festplattenkapazität dafür opfern.

Das Windows landet ja nur deshalb in der VM, weil ich es 1 bis 2 Mal im Jahr für Aufgaben braucht, bei denen die Software-Hersteller halt noch nicht mitbekommen haben, dass es auch andere OS gibt, obwohl wir schon im Jahre 2013 sind. Im Speziellen ist das bei mir das Wiso-Steuersparbuch und die Konfigurationssoftware für die Logitech-Fernbedienung.
 
Du weißt schon das du dieses "Zitat" vollständig aus dem Kontext gerissen hast?

Hab ich nicht. Im Gegenteil, ich hab genau darauf geantwortet - bei uns muss man sich nicht privat weiterbilden. Man geht in den Keller, holt sich einen der Rechner, die da rumstehen und setzt da auf, was man grad lustig ist. Oder man fragt die Kollegen, ob sie einem ne VM geben. Lizenzen haben wir für jede Scheiße. Mehr als genug. Und man hat zumeist genug Zeit, um sich bezahlt mal nen Tag oder zwei an die selbst zusammengefrickelte Kiste zu setzen und dort Zeug auszuprobieren, bei dem einem die Kollegen auch noch Tipps und Tricks verraten können. Und dank Gleitzeit ist es auch völlig Latte, ob du gern nachts um 3 noch am Arbeitsplatz rumsitzt und dich spielst (ganz im Gegenteil, bei nächtlichen Störungen ist es immer gut, wenn Fachpersonal auch noch anwesend ist).

Die Nutzer suchen sich Linux nicht raus, weils billig ist, nen Server aufzusetzen, sondern weils schneller, mächtiger und einfacher ist. Geld spielt keine Rolex. Und externe IPs auch nicht (da haben wir so um die 64.000 von). Am Anfang bekommt jeder nen Notebook mit Windows und allen Tools, die er so braucht. Du willst mit Linux arbeiten? Kein Problem, 1. Stock, dritte Tür links, hol dir noch ne SSD ab und spiel drauf, was immer du willst. Lizenzen kriegst du im Erdgeschoss, wenn du welche brauchst - weißt du ja.

Um genau zu sein: Die meisten von uns sind wissenschaftliche Mitarbeiter. Man ERWARTET von uns, dass wir uns in unsere Interessensgebiete eingraben. Wieso dann noch Steine in Form von Lizenzgebühren in den Weg legen?
 
Ich verwende zwar e16 als WM, finde aber den KDE-Desktop ziemlich gelungen. Wenn du die als Usability-Katastrophe bezeichnest, was wäre dann die Steigerungsform, um Win7 und Win8 klassifizieren zu können?
Ja genau - du verwendest was Anderes und hast mit KDE mal 5 Minuten in ner VM rumgeklickt. Warum?

Ich hab gegooglet, soviel ich will, aber eine 4TB-SSD konnte ich nicht finden. Aber wenn's die für unter 100€ gibt, nehm ich die gern. Und komm mir nicht mit normalen HDDs, wir leben schließlich im Jahr 2013.
Gibt doch genug SSDs für unter 100 Euro?
Win7 ist nicht nur bloated, weil es in der bereinigten Grundinstallation 21 GB Plattenspeicher braucht. Es braucht auch wesentlich länger beim Booten als WinXP, bietet im Vergleich aber nur marginal mehr Funktionsumfang.
Boozeit als relevantes Argument? Wirklich?
Ausserdem bootet Win7 doch in unter 20 Sekunden, SSD als Systemplatte vorausgesetzt.

Und wenn ich Win7 in einer Virtual Machine installiere, will ich dafür nicht unbedingt den größten Teil meiner Festplattenkapazität dafür opfern.
Das Windows landet ja nur deshalb in der VM, weil ich es 1 bis 2 Mal im Jahr für Aufgaben braucht, bei denen die Software-Hersteller halt noch nicht mitbekommen haben, dass es auch andere OS gibt, obwohl wir schon im Jahre 2013 sind. Im Speziellen ist das bei mir das Wiso-Steuersparbuch und die Konfigurationssoftware für die Logitech-Fernbedienung.
Keiner bestreitet doch dass man Linux grundsätzlich auf dem Desktop einsetzen kann, machen ja auch genug Leute die sich dafür interessieren.
Nur für den 0815 Benutzer ist es trotzdem keine Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt doch genug SSDs für unter 100 Euro?
Mit 120GB Kapazität...
Solange immer noch die grobe Regel 1GB = 1€ gilt, will ich meinen Speicherplatz sinnvoller nutzen, als direkt mal >30GB für Windows zu verbrennen. Aus diesem Grund habe ich Windows 7 auch als Zweitsystem von meinem Notebook verbannt.


Grüße
Thomas
 
ich finde auch, das linux für 0815 user eine sinvolle alternative ist.
außer die benötigen eine bestimmte software die nur unter windows läuft.
oder peripherie angeschlossen ist, die keine linux unterstützung hat.
wieso soll ich für ein windows geld ausgeben wenn ich unter linux ziemlich das gleiche habe, was eben für einen 0815 user reicht.
meine mutter hat sich bislang auch noch nicht beschwert.
ich habe alles eingerichtet und ihr gezeigt wie alles, was sie unter windows gemacht hat, jetzt unter linux funktionert.
 
Keiner bestreitet doch dass man Linux grundsätzlich auf dem Desktop einsetzen kann, machen ja auch genug Leute die sich dafür interessieren.
Nur für den 0815 Benutzer ist es trotzdem keine Alternative.

Gerade für den ist es eine Alternative?

Was macht denn der typische 0-8-15 Nutzer?
Der kauft den PC mit System vorinstalliert surft am Tag 2-3, vielleicht auch 4-5Stunden im Netz. Da schaut er sich dann Aldi, Lidl oder einen beliebigen anderen Discounter an, loggt sich auf web.de und facebook ein. Vielleicht wird auch mal so ein komischer E-Brief geschrieben (beliebiges Office vorinstalliert). Sonst noch was? Ach ja, 3 Photos von der Webcam/ Speicherkarte/ USB Stick betrachten und bei facebook hochladen. Selbst für PDF-Dokumente wird mittlerweile default-Software mitgeliefert.

Ich glaube damit sollte ich 99,99999% aller 0815-Nutzeraktivitäten hinreichend beschrieben haben und soll ich dir ein kleines Geheimnis verraten? Das funktioniert alles bei Linux out of the box! Dazu brauchst du kein Crack zu sein oder eine Konsole bedienen, es funktioniert einfach so!

In dem Sinn ist Linux sogar gerade für den Durchschnittsverbraucher eine sinnvolle Alternative.
Erst bei Spezialierung/Professionalisierung könnten Probleme entstehen, so dass bestimmte Software ggf. durch den Arbeitgeber/ das Unternehmen erzwungen wird, die aber nur unter Windows/Mac/Linux lauffähig ist, entsteht in der Regel eine Einschränkung, welche Systeme benutzt werden können.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #56
Ich finde, Linux ist von den Betriebssystemen immer noch das geringste Übel. Dennoch will ich Linux auch nicht mit anderen Betriebssystemen vergleichen, sondern den Schluckauf verdeutlichen, den ich des Öfteren habe.

Klar, zu 99% läuft mein System stabil. Auch nehme ich in Kauf, dass ab und zu mal mein System rumspinnt, weil ich eben Arch Linux verwende. Ich kann auch in der Konsole noch weiterarbeiten und die Fehler beheben, die mein System nicht mehr starten lassen.

Wenn allerdings ein DALU (Dümmster Anzunehmender Linux-User) das erste Mal vor einer Eingabeaufforderung "kellerrechner login:_" sitzt, wird er anstatt einem reparierbaren System eher "da geht nix" sehen. Diese Menschen sind mit solchen Dingen eben überfordert, während Windows wenigstens noch hochfährt, dann aber nahezu unbenutzbar und ohne Neuinstallation auch manchmal nicht reparierbar ist.

Dazu ist heutzutage das Installieren von Linux eine bewusste Entscheidung. Auf den PCs, die Lieschen Müller kauft, ist halt Windows. Warum setzen eigentlich nicht wenigstens Schulen auf Linux? Ich habe bisher die wenigsten Lehrer mit einer offenen Einstellung gesehen, selbst Informatiker.
 
Ja, weil's fremd ist. Windows wird doch nur benutzt, weil es auf den meisten Rechnern schon drauf ist, und die meisten Benutzer mit einer Neuinstallation komplett überfordert wären. Deswegen wird eben benutzt, was da ist.
Ich hab das Experiment mit dem Umstieg in meiner Familie gemacht und die täglichen Probleme sind im Vergleich zu Windows weniger geworden.

Die Leute sind damit überfordert, weil das ganze Thema "Computer" nun mal sehr komplex ist.
Und aus dem gleichen Grund, weshalb sich DAUs für Windows "entscheiden", wird auch Windows an Schulen genutzt. Die Leute, die es administrieren müssen, sind einfache Windows-Anwender, die mit dem einen Betriebssystem aufgewachsen sind und nun eben das Bekannte wählen und nicht noch nebenher - so ist es zumindest an den meisten Schulen, die ich kenne - mit einem neuen Betriebssystem auseinander setzen müssen.
 
Nur so mal eine Frage am Rande: Wer kennt persönlich eine Firma mit mehr als 200 Mitarbeitern die Linux auf Client-Rechnern verwendet?
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #59
Na ja, habe mittlerweile den Eindruck, dass selbst die Admins in IT-Abteilungen von Firmen oder eben Dozenten/Professoren/Lehrer in Lehranstalten wenig Dunst von der Materie haben und mit Linux auch schlichtweg überfordert werden.

Es wird eben heutzutage weniger allgemeines Wissen vermittelt, sondern sehr spezifisch. In Firmen geht es ja auch nicht um Administration an sich, sondern um Windows-Administration, IIS-Administration, MSSQL-Administration, Exchange-Administration etc. - einem Exchange-Admin geht ein Postfix/Dovecot vielleicht schon zu weit über den Tellerrand.

Ausnahme sind hier wiederum Forschungseinrichtungen, aber das kann man ja wohl kaum als "normalen" Use Case bezeichnen.
 
Mehr als 100? Jede ernst zu nehmende Hochschule zum Beispiel? Allein die Informatiklehrstühle dürften hier ausreichen. Wahrscheinlich sogar die , zumindest könnte man bei dem Bericht davon ausgehen, dass die insgesamt mehr als 200 Linux-(Client)Rechner betreiben. Ich schätze sogar jedes wirklich große Unternehmen, vermutlich sogar Microsoft. Nicht zuletzt die Regierungen, die auf Linux umstellen: auch wenn es in vielen Ländern nicht den bürokratischen Koloss gibt, wie in Deutschland, kannst du davon ausgehen, dass da mehr als 3 Rechner stehen, auf denen Linux läuf. (Ich zähle Regierungen mal großzügig unter 'Unternehmen'.)
Persönlich kenne ich natürlich keines dieser Unternehmen.

Klingt abwegig? Dann erklär mir mal, wieso gestohlen wurden. Die naive Logik würde doch sagen, dass gerade Microsoft keine fremden OS im Einsatz hat.. ;)
 
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