Kiffen auf der Arbeit wird zum Problem...

... Wenn du dann so einen hoch kompetenten und gebildeten Menschen der alten Schule als AG hast, ist vorbei. Der sieht dich sofort als kriminellen Abschaum und wird alles daran setzen, dich aus seinem Umfeld zu entfernen!

Also, ich versuche mal nicht aus der Haut zu fahren und beim Thema zu bleiben. :m Mal abgesehen von Deiner Einstellung zu AG ... Ein AG kann sich einen während der Arbeit kiffenden AN nicht leisten, alleine schon aus Gründen der Außenwirkung. Vielleicht mag das bei einem 3 Mann Handwerkerbetrieb anders sein, aber im Mittelstand oder Konzern ... ist der Mitarbeiter ganz schnell raus. Und halte mich für einen uncoolen Zeitgenossen, ein AG hat imho das Recht vom AN seine volle Arbeitskraft einzufordern, dafür bekommt der auch sein Geld. Natürlich im Rahmen "normaler Arbeitsbedingungen". Und wenn jemand während der Arbeit kifft, säuft oder auch wie der TS Kette raucht ... kann der Mitarbeiter die Leistung nicht erbringen. Damit sucht sich dann der AG einen neuen Mitarbeiter.
Abgesehen davon. Manche Konzerne als AG bieten für Raucher gesponserte "Ausstiege" an, vielleicht hat der TS ja Glück und sein AG bietet ihm hier Hilfe an.
 
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  • #62
Hi,

hatte heute erst einen Termin, dachte schon ich komme drum rum :rolleyes:
Allerdings nicht direkt beim Geschäftsführer, sondern bei seinem Vertreter, habe gesagt, dass ich es erst 3 mal gemacht habe aufgrund von privaten Problemen mit meiner Freundin, das Argument beeindruckte ihn allerdings nicht, da er schon in die Jahre gekommen ist, kann man sich sicherlich denken was man sich da anhören muss in Punkto wie gefährlich und süchtig machen diese Droge doch sei :rolleyes:

Dann habe ich noch eine Abmahnung bekommen, mit der Warnung, dass es beim nächsten mal eine Kündigung gibt... ich rauche jetzt schon seit einigen Tagen nicht mehr, das verlangen wieder einen zu rauchen wächst anbei mit jeder Minute an etwas anderes ist gar nicht mehr wirklich zu denken...
 
...Dann habe ich noch eine Abmahnung bekommen, mit der Warnung, dass es beim nächsten mal eine Kündigung gibt... ich rauche jetzt schon seit einigen Tagen nicht mehr, das verlangen wieder einen zu rauchen wächst anbei mit jeder Minute an etwas anderes ist gar nicht mehr wirklich zu denken...

Mensch wach auf. Du hast mit der Abmahnung wirklich Glück gehabt, das ist auch eine Chance für einen Neuanfang. Mach ein Ausstiegsprogramm mit, da gibt es sehr gute Angebote. Ich drücke Dir die Daumen :T
 
... dass ich es erst 3 mal gemacht habe ...

Sorry, dass ich es so drastisch ausdrücken muss:
Du bist schön blöd gewesen, das zuzugeben. Welchen BEWEIS hatte denn dein Arbeitgeber? Keinen, nehme ich mal an.

Ansonsten würde ich dir, wie schon andere Member hier, klar zu einer Therapie raten. Du bis psychisch bereits massiv abhängig und sagst es selbst, dass da kaum noch an etwas anderes denken kannst.

Dauerhafter und massiver Cannabiskonsum kann sehr berwusstseinsverändernd wirken, bis hin zu totaler Lethargie.
 
ich rauche jetzt schon seit einigen Tagen nicht mehr, das verlangen wieder einen zu rauchen wächst anbei mit jeder Minute an etwas anderes ist gar nicht mehr wirklich zu denken...

Das zeugt schon von einer starken psychischen Abhängigkeit. Wie die beiden über mir schon geschrieben haben, hol dir professionelle Hilfe und schau das du den Absprung schaffst.
Noch einmal wirst du nicht so glimpflich davon kommen.
 
Ich würde den Leuten ja immer mit der "warum ist man so blöd davon abhängig zu werden?"-Frage kommen, aber als Raucher hört man auch nicht einfach mit dem Rauchen auf. Wobei das kiffen den Körper aber auch so schlaucht das man davon länger was von hat..

Drops wäre eine richtige Beratungsstelle, aber zu 90% ist das dein Kopf der sich nach einem schönen Rausch sehnt. Weil man stoned so alles ertragen kann und normal nicht. Hast du vielleicht Sorgen die darüber hinausgehen das du dich abschießen mußt? Probleme in der Familie?
Sind natürlich etwas harte Fragen, aber wenn man so etwas nur aus Spaß macht, sehe ich da noch lange keine körperliche Abhängigkeit - die Frage wäre auch wie lange du konsumierst und wie häufig.

Oder ist das bei dir aus körperlichen Gründen, als Painkiller? Dann würde ich zum Arzt gehen.
 
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Also, ich versuche mal nicht aus der Haut zu fahren und beim Thema zu bleiben. :m Mal abgesehen von Deiner Einstellung zu AG ... Ein AG kann sich einen während der Arbeit kiffenden AN nicht leisten, alleine schon aus Gründen der Außenwirkung...
Ich bin kein Mensch der meint, dass "Raucher" so toleriert werden müssen.
Wenn du als Arbeitgeber meinst, okay , ein "Raucher" kommt nicht mit den Aufgaben klar, die du ihm aufträgst, ist das dein Ding.

Wenn du einen AN feuerst, weil er nachlässt, bzw. nicht mehr tagbar ist, weil er raucht, akzeptiere ich deine Meinung.
Aber trotzdem würde ich persönlich diesem Menschen in so fern eine Chance geben, als das er mir beweisen darf, dass er ein wertvolles Glied in meiner Gesellschaft ist und bleibt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Klarstellung, ich unterscheide schon zwischen Kiffen und Rauchen (Nikotin). Gegen Raucher ist aus AG-Sicht nur etwas einzuwenden, wenn andere durch das Rauchen belästigt werden, oder der (Ketten)-Raucher gefühlte 38-Rauchpausen macht. Da hast Du als AG sicher keine Lust, den AN 1,5 Stunden pro Tag an Rauchzeit zu bezahlen. Viele AG sind sich der Raucherproblematik auch bewußt und bieten Übergangslösungen an und unterstützen den AN beim Aufhören durch Infoveranstaltungen etc.

Der TS kifft nicht nur, sondern raucht auch noch "Kette". Wg. dem Kiffen hat er nun "nur" eine Abmahnung bekommen, das ist mehr als fair. Jetzt darf er, wie Du schreibst , beweisen, das er ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft ist ;)
 
Das ist mir noch nie passiert,
ich lese gerade den Beitrag von gestern, und erinnere mich irgendwie gar nicht daran ihn geschrieben zu haben... *spooky* ...

Du hast vollkommen Recht Elric,
wenn der Mitarbeiter eine Abmahnung dafür erhalten hat, ist das mehr als glimpflich verlaufen.
Ich habe jetzt die Meinung über AGs nicht auf alle abgemünzt,
wollte ich nicht implizieren.

Ich durfte mal Zaungast bei einem kleinen Betrieb sein, wo der AG noch "von der alten Schule" war...
Ich habe mich Daheim ziemlich fremdgeschämt :rolleyes:...

Im Prinzip möchte ich grundlegend zementieren, dass ich der Meinung bin, dass man sich auf der Arbeit professionell zu verhalten hat ( Disziplin, dazu gehört auch den Konsum jeglicher Reize, Stoffe oder Umstände zu regulieren / zu unterlassen ).
Dafür erwarte ich aber im Gegenzug von meinem AG, dass er sich nicht in mein Privatleben einmischt, oder mich als Arbeitskraft auf Grund meiner privaten Vorlieben / Neigungen oder Aktivitäten beurteilt / behandelt.
 
@abusus:
Sry kleiner, aber Du stinkst einfach zu fest nach Troll...

Hatte das schon lange vermutet, und nach einem kurzen überblick deiner Beiträge bin ich mir da schon ziemlich sicher...

Einfach nur lächerlich....
 
Jetzt fang doch nicht mit Trollgerede an. Soll tatsächlich Leute geben, die kein Mainstream-Leben führen und halt auch mal spezielle Probleme haben... Meta Diskussion und so. Ja ich weiß mach ich selber gerade.
 
Man kann hier manche Themen einfach nicht offen rumliegen lassen nachdem sie eigentlich schon gelöst sind :rolleyes:


/closed
 
Wieder geöffnet, auf Wunsch eines User der hier noch etwas wichtiges beitragen möchte.

Sollte jedoch das Troll Geschrei wieder losgehen ist hier aber ganz schnell wieder dicht.

Bitte bedenkt das selbst wenn der TS nur ein Troll ist und sich die Geschichte ausgedacht hat, es durchaus Menschen gibt die in solch einer Problematik stecken. Vielleicht sucht so jemand nach hilfreichen Infos und findet womöglich unseren Thread. Eventuell wird demjenigen dann mit vernünftigen Informationen weitergeholfen und er liest nicht nur sinnloses Troll gebashe.
 
Dann habe ich noch eine Abmahnung bekommen, mit der Warnung, dass es beim nächsten mal eine Kündigung gibt... ich rauche jetzt schon seit einigen Tagen nicht mehr, das verlangen wieder einen zu rauchen wächst anbei mit jeder Minute an etwas anderes ist gar nicht mehr wirklich zu denken...
Ist dir klar, wie krass das ist? Das du ohne Cannabis nicht mehr im Alltag zu recht kommt?
So wie das klingt rauchst du doch spätestens ab nächster Woche wieder.
Und dann ist es gar nicht mehr so weit, dass du arbeitslos wirst wegen dem Rauchen. Das finde ich extrem krass.
Hast du in Erwägung gezogen extern irgendwie supoort zu bekommen in der Hinsicht, dass du das hinkriegst, dass du dauerhaft nicht mehr rauchst unter der Woche?
Oder ziehst du das jetzt knallhart durch? Klingt für mich irgendwie nicht danach.
 
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  • #75
Hallo,

um mal erstes zu fragen, was hätte ich davon mir so etwas auszudenken?!

Mir ist kürzlich erst aufgefallen, dass ich meinen Konsum vor mir selbst verheimlicht habe, ich habe mir immer eingeredet es sei nicht viel, dabei habe ich unmengen verraucht, möchte gar nicht ausrechnen wie viel Kohle mir das gekostet hat, sicherlich ein paar Tausend Euronen, später habe ich schon in anderen Dimensionen gekauft um den Preis zu drücken.

Zur Zeit wohne ich bei einer guten Freundin, die hat meine letzten einheiten durchs Klo gejagt, vor meinen Augen, zugegeben weh hat es mir schon getan, sie hat mir einen neue Handynummer besorgt, um keinen Kontakt zum alten Umfeld zu erhalten, außerdem war ich beim Arzt habe mit ihm darüber gesprochen, und wir haben uns geeinigt, dass ich alle 3 Tage zur Kontrolle komme, sollte ich nicht erscheinen, gehts in Therapie.

Ich muss mir selbst eingestehen süchtig geworden zu sein, vermutlich da ich dadurch meinen Alltag positiver und Interessanter gestalten konnte, anfangs war alles noch leicht, doch mit der Zeit holt einem alles ein, die Probleme wachsen und man verliert schnell den Überblick, die Folge ist man raucht noch mehr, ein sich auftuhender Teufelskreis....

Ich hoffe dass sich mein Kopf erholt und ich um die Therapie herrum komme, möchte dem Konsum ein ende setzen!
 
Du bist das beste Beispiel dafür, dass Kiffen eben doch nicht unschädlich und folgenlos ist, wie es viele Menschen leichtfertig aussagen.

Jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolg beim Ausstieg aus dem Droghenkonsum :T
 
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  • #78
Du bist das beste Beispiel dafür, dass Kiffen eben doch nicht unschädlich und folgenlos ist, wie es viele Menschen leichtfertig aussagen.

Hi,

genau das habe ich mir auch immer vorgegaukelt, und mir selbst gesagt, dafür trinkst ja keinen Alkohol, der ist viel schädlicher. Mit Alkohol hatte ich nie Probleme, obwohl ich auch in meiner Jugend mal am Wochenende auf Partys oder in Discos getrunken habe. Gekifft habe ich in meiner Jugend nie, mein Einstiegsalter war dafür recht hoch und ich bin trotzdem drin verfallen.

Ich denke wenn man am Wochenende mal einen raucht o.ä ist das für den Normalkonsumenten nicht schlimm, allerdings muss man auch hier sehr aufpassen, denn ich habe auch vorher erst nur am Wochenende geraucht, am Wochenende war ich dann breit und glücklich, von montag bis Freitag Nachmittag tut sich unlust auf der arbeit auf, und ich wurde ein Stück weit depressiv...

Irgendwann bin ich dann mal damit angefangen vor der arbeit zu rauchen, dadurch viel mir wie schon beschrieben die arbeit leichter, konnte besser mit dem Stress sowie den Kollegen umgehen, irgendwie war der ganze innere Druck weg, auch wenn etwas mal besondere Priorität hat.

Ich bin ganz klar gegen eine legalisierung bei Leuten, welche nicht an chronischen Schmerzen o.a Krankheiten leiden, bei denen Cannabis eine schmerzlindernde oder heilende Wirkung hat. Selbst wenn es ab 21 ist... Pubertierende Kinder kommen Problemlos über ältere Geschwister und deren Freunde dran... würde sicher mehr Fälle wie mich geben...
 
Ich hab Persönlichkeitsveränderungen, Verblödung, Verwahrlosung und auch Psychosen bei Kiffern gesehen. So eine Message dringt auf diesem Board, wo reichlich chronische Kiffer unterwegs sind (siehe SuFu) nicht durch, wie auch. Das Argument mit dem viel schlechteren Alkohol hör ich dauernd, als ob der Kiffer gezwungen worden wäre, sich für ein Gift zu entscheiden.
 
Vielleicht sollte man das generelle lieber im Drogenthread schreiben. Ich würde hier jetzt gerne mit einer etwas anderen Meinung antworten, das tritt dann aber ganz schnell wieder genau die selbe Diskussion los, die wir eh schon im anderen Thread haben.

Dennoch viel Erfolg, dir, um von den Drogen weg zu kommen! Zieh das durch, kann nur besser werden. :T
 
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