KickassTorrents: Betreiber in Polen verhaftet


Das US-Jusitizministerium gab am gestrigen Mittwoch , dass man den mutmaßlichen Betreiber von KickassTorrents (KAT) in Polen verhaftet hat. Dem 30-jährigen Ukrainer Artem Vaulin werden neben Geldwäsche unzählige Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen, die im gewerblichen Maß durchgeführt wurden. Zudem wurden bereits die meisten Domains beschlagnahmt, die Webseite ist momentan nicht erreichbar.
Nach Angaben des US-Justizministeriums wurde der mutmaßliche Betreiber und Gründer von KickassTorrents am gestrigen Mittwoch in Polen verhaftet.

Über dieses Torrent-Portal sollen seit seiner Gründung im Jahr 2008 Inhalte im Gesamtwert von mehr als einer Milliarde US-Dollar vertrieben worden sein. KAT hatte The Pirate Bay schon vor mehreren Jahren den Rang als meist genutztes BitTorrent-Portal abgelaufen. Mit bis zu 600 Millionen Seitenzugriffen monatlich stand die Webseite im globalen Vergleich zu allen anderen Seiten auf Platz 54.

Der stellvertretende Staatsanwalt General Leslie R. Caldwell vom Justizministerium gab gestern bekannt, die Verhaftung habe erneut bewiesen, dass Cyberkriminelle zwar vor dem Gesetz weglaufen, sich aber nicht effektiv verstecken könnten.

Wer derartige Portalbetreiber ausfindig machen will, verfolgt stets den Weg des Geldes. Auf die gleiche Weise soll auch ein mit dem Betreiber in Verbindung stehendes Bankkonto ausfindig gemacht worden sein. Auch Apple war bei den Ermittlungen behilflich. So wurde bekannt, eine iTunes-Transaktion sei von der gleichen IP-Adresse getätigt worden, wie die Pflege mehrerer Facebook-Seiten von KAT.

Auch werden die Domains von KickassTorrents beschlagnahmt. kat.cr und kickass.to gehen beide nicht mehr. Auch die Status-Page ist down. Einzig die Film-Unterseite mit der Domain kat.tv funktioniert derzeit noch.




Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
 
Über dieses Torrent-Portal sollen seit seiner Gründung im Jahr 2008 Inhalte im Gesamtwert von mehr als einer Milliarde US-Dollar vertrieben worden sein.
Oh, wurde bei KAT neuerdings was verkauft? (ja, ja, ich weiß das es die tolle Milchmädchenrechnung der Contentindustrie ist)

Wer derartige Portalbetreiber ausfindig machen will, verfolgt stets den Weg des Geldes. Auf die gleiche Weise soll auch ein mit dem Betreiber in Verbindung stehendes Bankkonto ausfindig gemacht worden sein. Auch Apple war bei den Ermittlungen behilflich. So wurde bekannt, eine iTunes-Transaktion sei von der gleichen IP-Adresse getätigt worden, wie die Pflege mehrerer Facebook-Seiten von KAT.
Zeigt mir nur eines: Wiedermal wurde einer zu leichtsinnig, und wiedermal sollte man US-Firmen nicht vertrauen.
 
Zeigt mir nur eines: Wiedermal wurde einer zu leichtsinnig, und wiedermal sollte man US-Firmen nicht vertrauen.
Das ist in meinen Augen, in seiner Position, nicht mehr leichtsinnig, sondern fahrlaessig.

Nachdem KAT jetzt auch weg vom Fenster ist wird der einfach zugaengliche Markt fuer Torrents duenn. Ich rechne mit einer erhoehten Nachfrage bei mir durch meinen Bekanntenkreis. :D
 
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