[Sonstiges] Kaffeevielfalt verschwindet

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Üblich werden zwei Arten Kaffee kommerziell verwendet: Coffea arabica und Coffea robusta. Dabei gibt es etwa 124 unterschiedliche Kaffeepflanzen, die vor allem in Afrika wachsen. Die wilden Kaffeepflanzen sind besonders für ihre Nischen in der Umgebung angepasst. Manche Sorten haben nicht einmal Koffein, aber sie dienen zur genetischen Verbesserung der genutzten Kaffeesorten. 75 der bekannten 124 Sorten gelten als akut bedroht; viele davon wachsen auf Madagaskar. Monokulturen erleichtern es, dass sich Krankheitserreger rasch ausbreiten; zudem setzen Klimawandel und unzureichender Naturschutz den Pflanzen zu.
 
Kaffee ist ein recht interessantes Thema. Habe neulich erst ne (zugegeben ältere) Doku drüber geschaut. Interessant ist, dass man gerne Vietnam vergisst. Allerdings bauen die dort auch nur Robusta (für den Kaffeetrinker gleichzusetzen mit Müll) an. Es ging hauptsächlich darum, was in gemahlenem Kaffee rein darf und was auch tatsächlich drin ist. Wer sich das mal antut, wird nie wieder gemahlenen Kaffee kaufen. Wasser, Robusta, Hülsen, Stängel, Steine, Erde... Durch die ganze Bank - Billigprodukte und Markennamen. Unterm Strich kommt raus, dass ein Pfund vernünftiger Kaffee für 5 Euro unmöglich ist.

Robusta ist so bitter, dass er ungenießbar ist. Daher wird er (ich meine) mit Dampf behandelt. Espresso mal ausgenommen, hier gehört Robusta teilweise zu den gewünschten Sorten.

Wenn wir uns also entsprechend verhalten und den Kram kaufen, unterstützen wir entsprechenden Anbau und Verarbeitung.

Den meisten Kaffee produziert nicht Afrika, das ist immer noch Brasilien nach Vietnam.
 
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  • #3
Viele Wildkaffeesorten wachsen trotzdem in Afrika. Beim Rest gebe ich dir Recht. Ich kaufe nur noch Bohnen von Röstereien, denen ich vertraue und mahle selbst frisch.

Robusta wird je nachdem welchen Kaffee man trinkt mitgemischt für den Geschmack. Der Grad der Röstung hängt nicht nur vom Kaffee (Espresso, Kaffee usw.) ab, sondern auch ob man eher im Norden oder im Süden von Deutschland wohnt.
 
Viele Wildkaffeesorten wachsen trotzdem in Afrika.

Jepp. Nach dem Absenden meiner Antwort ist mir die Aussage dann richtig erschienen. Evtl. zu schnell gelesen.

Robusta wird allerdings nicht nur wegen dem Geschmack mit gemischt, sondern auch und meist aus Kostengründen, da er viel billiger ist.
 
Dieselbe Erstwelt "Problematik" wie bei Bananen würde ich mal einfach sagen.

Warum ?
Hier in den Philippinen gibt es einheimische Kaffeesorten, die sind selten und die kennt man ausserhalb eben kaum. schmecken aber genauso, wenn nicht sogar besser.

In der Ersten Welt wird ja auch immer gern berichtet, dass die Banane vom Aussterben bedroht sei - darüber kann ich hier nur lachen.
Hier gibts auch die DOLE Bananen zu kaufen, gross, gelb und schmecken wie früher die Hollandtomaten - ekelhaft !
Ich kaufe lieber die einheimischen Arten vom Markt, billiger und weitaus geschmackvoller.


Das Problem besteht nur darin, dass in der Ersten Welt halt vor allem das gekauft wird, was BILLIG und in MASSEN hergestellt wird.
Und dass die Verbraucher zu bequem sind daran etwas zu ändern.
 
Ist eben keine Erstwelt "Problematik". Sind ja eben die selteneren Sorten, die gefährdet sind. Und auf den Philippinen ist der Kaffeepflanzenbestand ja schon mal fast durch Pilz vernichtet worden.
 
Und auf den Philippinen ist der Kaffeepflanzenbestand ja schon mal fast durch Pilz vernichtet worden.[/QUOTE]

Du sagst es - FAST ! Denn die Natur vernichtet sich nicht selbst, dazu sind schon extreme Ereignisse erforderlich um ganze Spezies auszurotten.

All diese Ausrottungsgeschichten sind reine Panikmache um Schlagzeilen und Forschungsgelder zu bekommen.
Beispiel hier:
Wenn man der Natur nur Zeit gibt regelt sich das alles von ganz alleine.
 
Du sagst es - FAST ! Denn die Natur vernichtet sich nicht selbst, dazu sind schon extreme Ereignisse erforderlich um ganze Spezies auszurotten.

All diese Ausrottungsgeschichten sind reine Panikmache um Schlagzeilen und Forschungsgelder zu bekommen.

Deswegen muss man auch aufpassen, dass man in der Arktis nicht von einem Mammut oder Wollnashorn zertrampelt wird, richtig? Und die vielen Insekten, die ich hier nach einem sommerlichen Ausflug auf der Brille kleben habe, sind auch echt ätzend...

Wer keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten. Gilt auch für Leute, die in Thailand leben.
 
@Goetz-Expat: Das Problem ist, dass ich bei dir mit Argumenten gar nicht erst ansetzen brauche, weil du auf so vielen Ebenen Dummheit ausstrahlst, dass es ganz aus ist.

Nein, Aussterben ist nicht zwangsläufig (sogar eher selten) eine Folge einer Naturkatastrophe, das passiert häufig, wenn aufgrund kleinerer Änderungen die Stabilität des Ökosystems kippt
Ein Pilz, der alle Kaffeesorten befällt, kann natürlich jede Menge Arten und Subspezies ausrotten, ohne den Fortbestand der Familie der Rötegewächse zu beeinträchtigen.

Es ist einfach so viel falsch an deiner Aussage, dass ich als jemand, der jahrelang Bio studiert hat, kotzen könnte.
 
Du und deine Zunft wollen doch nur Forschungsgelder abgreifen weil Forschung als Selbstzweck viel interessanter ist als Forschung an irgendetwas was für die Menschheit wichtig ist :uglyngb:
Erinnert mich an den Bekannten der momentan anhand von Youtube Videos die Evolutionstheorie widerlegt und das was dieser miese Schlingel Newton uns für Lügen aufgetischt hat.
 
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