Ein Stockholmer Bezirksgericht hat am heutigen Mittwoch beschlossen, den Haftbefehl Schwedens gegen WikiLeaks-Chefredakteur Julian Assange nicht aufzuheben.
Der 44-jährige gebürtige Australier hält sich seit nunmehr fast vier Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London auf. Dorthin hatte er sich im Sommer 2012 geflüchtet, um einer Verhaftung und Auslieferung an Schweden – und damit laut eigener Aussage vor allem einer befürchteten Überstellung an die USA, die ihm gegenüber aufgrund der WikiLeaks-Veröffentlichungen feindlich eingestellt sind – zu entgehen. In Schweden soll Assange zu ihm vorgeworfenen Sexualdelikten, die er bestreitet, verhört werden. Einige der Vorwürfe sind mittlerweile verjährt, da sie sich im Jahr 2010 ereignet haben sollen und somit mehr als zehn Jahre in der Vergangenheit liegen. Die schwereren Delikte sind jedoch noch nicht verjährt.
Mittlerweile bedeutet das fortgesetzte Botschafts-Exil für Assange nach Aussage seiner Vertrauten
„Das Bezirksgericht stellt fest, dass es immer noch einen begründeten Verdacht im Fall gegen JA (Julian Assange) wegen Vergewaltigung und eines weniger ernsten Vorfalls [sexueller Vergehen] gibt, und dass ein Risiko besteht, dass er sich entfernen oder in anderer Art und Weise einer Strafverfolgung oder Strafe entziehen wird,“ erklärten die zuständigen Richter heute in ihrer Stellungnahme.
Julian Assange oder WikiLeaks haben die Entscheidung bislang nicht kommentiert. Somit ist auch noch nicht bekannt, ob sie gegen die Gerichtsentscheidung womöglich Berufung einlegen werden.
Quelle:
Autor: Annika Kremer
Kein Ende des Exils in Sicht für Julian Assange
Der 44-jährige gebürtige Australier hält sich seit nunmehr fast vier Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London auf. Dorthin hatte er sich im Sommer 2012 geflüchtet, um einer Verhaftung und Auslieferung an Schweden – und damit laut eigener Aussage vor allem einer befürchteten Überstellung an die USA, die ihm gegenüber aufgrund der WikiLeaks-Veröffentlichungen feindlich eingestellt sind – zu entgehen. In Schweden soll Assange zu ihm vorgeworfenen Sexualdelikten, die er bestreitet, verhört werden. Einige der Vorwürfe sind mittlerweile verjährt, da sie sich im Jahr 2010 ereignet haben sollen und somit mehr als zehn Jahre in der Vergangenheit liegen. Die schwereren Delikte sind jedoch noch nicht verjährt.
Mittlerweile bedeutet das fortgesetzte Botschafts-Exil für Assange nach Aussage seiner Vertrauten
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– aber die Chancen für ein schnelles Ende sind mit der aktuellen Entscheidung der Schweden gesunken.Gericht entscheidet gegen WikiLeaks-Chefredakteur
„Das Bezirksgericht stellt fest, dass es immer noch einen begründeten Verdacht im Fall gegen JA (Julian Assange) wegen Vergewaltigung und eines weniger ernsten Vorfalls [sexueller Vergehen] gibt, und dass ein Risiko besteht, dass er sich entfernen oder in anderer Art und Weise einer Strafverfolgung oder Strafe entziehen wird,“ erklärten die zuständigen Richter heute in ihrer Stellungnahme.
Julian Assange oder WikiLeaks haben die Entscheidung bislang nicht kommentiert. Somit ist auch noch nicht bekannt, ob sie gegen die Gerichtsentscheidung womöglich Berufung einlegen werden.
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und ist in den meisten nicht-totalitaeren staaten der welt ein fixer bestandteil der dortig jeweils geltenden gesellschaftsordnungen.
- er ist kein ami, er hält sich nicht im amiland auf und er hat nicht einmal im amiland gegen ami-gesetze verstoßen.. wo siehst du eine grundlage zur auslieferung? wäre er ins amiland gereist und hätte dort verbrechen begangen, die auch in seinem heimatland verbrechen sind, könnte man ja in gewissen grenzen darüber diskutieren (drohende todesstrafe und guantanamo sind aber weit jenseits dieser grenzen).. aber wenn man mal die faktenlage betrachtet, sagst du sinngemäß, dass jeder von uns in saudi-arabien vor gericht gestellt gehört, weil wir die scharia-gesetze brechen, oder dass der böhmermann vor ein ordentliches türkisches gericht gehört, statt sich von unseren zwangsgebühren im bequemen deutschland seiner angemessenen strafe zu entziehen.. wenn's den amis nicht gefällt, müssen sie ihn schon selber fangen, der osama wurde schließlich auch nicht ausgeliefert
..
. und ja, ich weiss, dass assange kein US buerger ist, weswegen seine anklage ja auch nicht auf 'hochverrat' lauten wird wie beim US-buerger manning, und weswegen seine strafe schon aus gruenden der logik geringer ausfallen duerfte als bei manning, sollte er verurteilt werden. weswegen sein ganzes mediales getoese wegen todesstrafe / guantanamo etc. auch einfach nur hochgradiger inhaltlicher schrott ist und von den fakten ablenken soll. was bei der 'bildzeitungselite' auch hervorragend funktioniert, wie man sieht.