Israel

#334 Harleay Quinn erfindet die Existenz von Gesetzen

#340 Harleay Quinn erreicht den Tiefpunkt, den dieses Forum in einer Argumentation je erlebt hat. Statt zuzugeben, daß er keine Belege hat, fängt er an unsinnige Forderungen und Behauptungen aufzustellen.

Diese Thema ist mir wichtig. Deine Teilnahme ist eine Schande.
 


"Die gläserne Mauer soll - wie die Eiserne Mauer - die gefangene palästinensische Bevölkerung einschüchtern und zum Schweigen bringen, aber anders als die eiserne Mauer verbirgt sie die Art der Unterwerfung auf eine Weise, die diese als notwendig, sogar wohlwollend aussehen lässt. Indem wir die gläserne Mauer verstehen, wissen wir, was wirklich wichtig ist für Israel; nicht nur der Einsatz von unerbittlicher Gewalt zur Kontrolle der Region und ihrer palästinensischen Einwohnern, sondern auch der Schutz seines Images als Insel der aufgeklärten Demokratie im Nahen Osten" - Jonathan Cook.

Deine Aussage, "Israel ist weltoffen" ;)

In Israel leben etwa 1,5 Mill. Palästinenser, also die Westbank ausgenommen. Ungefähr 21% der Bevölkerung und leben im Norden, nahe an der Westbank und im Süden in der Negev Wüste. Sie stammen von den 150.000 Palis ab, die damals die ethnische Säuberung überlebt haben. Sie wurden aus ihren Dörfern und Städten verjagt und sind deswegen Binnenflüchtlinge. Mit Gesetzen und Zerstörung der arabischen Orte, hat Israel ihre Rückkehr mit staatlichen Mitteln verhindert. Zwischen 48 und 66 wurden die Palis unter Militärverwaltung gestellt. Sie hatten keine Rechte und konnten ohne Erlaubnis vom israelischen Militärchef, bzw. so einem Passierschein nicht einmal die Dörfer verlassen. So hat man sie vom israelischen und arabischen Umfeld getrennt. Quelle: The Arabs in Israel, New York 1977; Pappe Ilan, the Forgotten Palestinians, Seite 94-134

Staatsbürgerschaft:

Das Leben der Palis in Israel wird bestimmt von rassistischer Diskriminierung. In der israelischen Gesetzesgebung gibt es zwei Arten von Staatsangehörigen mit unterschiedlichen Rechten. Für Juden gilt das Rückkehrgesetz von 1950, das allen Juden die Einwanderung gewährt und ihnen automatisch die Staatsbürgerschaft von 1952, das auf einer vollkommen anderen Basis das Recht palästinensischen Staatsbürger regelt. Zu den wichtigsten Bestimmungen des Staatsbürgergesetzes gehört, dass es den Familienangehörigen der palästinensischen Staatsbürger Israels, die 1948 gewaltsam vertrieben wurden, nicht erlaubt ist, zu ihrem Land, ihren Häusern und Familien zurückzukehren.

Dieses Gesetz wurde 2003 durch das Staatsbürgerschafts- und Einbürgerungsgesetz (Citizenship and Entry Law ergänzt, das Ehepartnern von Palästinensern innerhalb der Grünen Linie, die aus der Westbank oder dem Gaza streifen stammen, die israelische Einbürgerung verweigert. Die aufgrund früherer Eheschließungen bereits in Israel lebenden Ehepartner erhalten nur noch befristete Aufenthaltsgenehmigungen, deren Verlängerung keinesfalls garantiert ist und die sie zu einem Leben in Rechtlosigkeit verurteilen. Der Zuzug neuer Ehepartner ist nur unter restriktiven Bedingungen möglich. Das Gesetz war zunächst auf temporärer Basis erlassen worden, wurde aber fortlaufend verlängert und zweimal ergänzt.

Seit seiner Verabschiedung wurden mindestens 120.000 Anträge auf Familienzusammenführung abgelehnt, zahlreiche Aufenthaltsgenehmigungen aufgehoben, Ehefrauen und Ehemänner, Mütter und Väter deportiert und die betroffenen Familien auseinandergerissen. Andere leben in der Illegalität und wieder andere haben das Land verlassen. Obwohl, wie so oft, Sicherheitsgründe vorgeschoben wurden, zielt das Gesetz daraufm due demographische Mehrheit der jüdisch israelischen gegenüber der palästinensischen zu sichern. Die Richter am obersten Gerichtshof, die im Januar 2011 über die Klage einer Bürorechtsorganisation gegen dieses Gesetz verhandelten, urteilten, dass dieses trotz seines Verstoßes gegen Menschenrechte zulässig sei, da die Menschenrechte nicht zum "nationalen Selbstmord" führen dürften.

Quellen:

The Inequality Report: The Palestian Arab Minority in Israel unter www.adalah.org/upfiles/2011/Adalah_The_Inequality_Report_March_2011.pdf, New Agency, The night of love across Israels Wall.



Das ist erst die Spitze des Eisberges. Weitermachen?

Israel ist ein Apartheids-Staat, bedeutet institutionalisierter Rassismus (Gesetze usw.) Hoffe du hast es jetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast immer noch kein Gesetz genannt. Ich warte mittlerweile ja nur auf eines.

Welches Gesetz es nun auch sein soll, so prüfe doch bitte, ob es nicht etwas wie das BVFG ist, bevor Du hier so einen Wind machst.

Zu behaupten, es wäre die Spitze eines Eisberges, wenn nicht mal der eine Fall gesichert ist, läßt auf Demagogie schließen.
Was auch immer Du für ein Problem mit dem Staat Israel haben magst oder auch ersatzweise nur mit Juden, wird an anderer Stelle zu klären sein.
Dies kann hier nicht geleistet werden.

Das Thema hier lautet Israel, da haben Deine persönlichen Belange keinen Platz.
Eine sachlichen Diskussion benötigt auch eine Argumentation mit belastbare n Quellen. Das Thema dient nicht dem Zweck, dass Du Dich daran persönlich abarbeitest.
 
Das Schlimmste, was man den Palästinensenr antun kann:

Ihnen ihren Willen lassen und ihnen einen eigenen Staat schenken.

Manchmal denke ich, sie haben es wirklich verdient.

In diesem eigenen Staat werden sie einander mit einer Verbissenheit beharken, die alles in den Schatten stellt, was wir im Konflikt mit Israel gesehen haben.

Wenn Moslems einander hassen, sind sie wie die Christen in Dreißigjährigen Krieg. Viel grausamer als gegen fremde Feinde.
 
Wenn Moslems einander hassen, sind sie wie die Christen in Dreißigjährigen Krieg. Viel grausamer als gegen fremde Feinde.

Weil man die Grausamkeit auch allgemein anhand der Religion festmachen kann, stimmts? Und ich hab was gegen Juden? Bei dir läuft doch irgendwas falsch...
 
Weil man die Grausamkeit auch allgemein anhand der Religion festmachen kann, stimmts? Und ich hab was gegen Juden? Bei dir läuft doch irgendwas falsch...
Das hatten wir doch schon im "Antideutsche"-Thread: Das sind Leute, die ihren Hass gegen Moslems damit tarnen, Solidarität mit Israel vorzugeben/zu betonen (wenn wirklich vorhanden).
"Der Feind meines Feindes..."
 
@Nero:

Du schwadronierst immer herum, ohne deine Forderungen bis zum Schluss durchzudenken. Lass uns dein Ansinnen konsequent weiter verfolgen: Die Palästinenser bekommen keinen eigenen Staat. Das hat zur Folge, dass es dort nur einen Staat geben kann: Groß-Israel. Denn auch kein benachbarter Staat wird diesen Flickenteppich haben wollen, den die jüdischen Siedlungen übriggelassen haben.

Das hat wiederum zur Folge, dass Israel die im Westjordanland und Gaza befindlichen Palästinenser einbürgern müsste. Alles andere wäre eine Bestätigung der Vorwürfe, dass Israel ein Apartheidsregime darstellt. Das würde bedeuten, dass in Israel plötzlich eine Minderheit gigantischer Ausmaße heimisch wäre: Muslime. Und das würde dem Selbstverständnis Israels diametral entgegenstehen, wonach es ein Staat jüdischen Charakters ist.

Was sollte Israel also tun, Nero? Aus Gründen der Selbsterhaltung als jüdischer Staat müsste die Zwei-Staaten-Lösung Israels ureigenstes Interesse sein.
 
Was sollte Israel also tun, Nero?

Ich wäre schon froh, zu wissen, was Deutschland tun soll, ja mehr noch: zuwissen, was ICH tun soll.

Und Du zerbrichst Dir den Kopf, was Israel tun soll. Gemäß dem Spruch: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

(Nur es selber nicht.)
 
Und das würde dem Selbstverständnis Israels diametral entgegenstehen, wonach es ein Staat jüdischen Charakters ist.

Das muss man sich mal reinziehen. Behauptet ein Deutscher, Deutschland den Deutschen, dann ist ja wohl seine Gesinnung und seine Absichten voll klar. Bei Israel scheint das aber niemand zu sehen, dass ich erst hier erklären muss, warum Israel rassistisch ist. Israel behauptet selbst immer, dass er ein jüdischer Staat für Juden ist.

Wie soll man bitte sowas ohne Rassismus durchsetzen? Es ist völlig in der Natur Israels rassistisch zu sein, weil es elementar für ihre Selbstverständnis ist.

Gestern habe ich ja eine Quelle vom Haaretz geliefert, wo der Oberste Israelische Gerichtshof meint, dass die Gesetze zwar gegen Menschenrechte verstoßen, es aber nationaler Selbstmord wäre, wenn man es nicht macht. Das sagt doch alles. Eine extrem nationalistische Politik, die die anderen ausgrenzen MUSS. Nach ihrer Ideologie.
 
Nein, Rassismus ist ein Nebenprodukt und die logische Konsequenz. Man kann keine jüdische Identität aufrechterhalten, wenn man anderen die selben Rechte gewährt. Dies würde den jüdischen Charakter Israels zunichte machen, den man nur durch Unterdrückung und Rassismus aufrecht erhalten kann.

Israel ist genau deswegen keine Demokratie. Demos definiert sich über das Volk innerhalb der Staatsgrenzen, da sind alle Ethnien gleichwertig und miteinbezogen. Israel hat aber nicht mal eine Staatsgrenze und kann sich deswegen nicht mal eine Demokratie nennen, außerdem verfällt die Idee von Demos, weil Juden in Israel eine exklusive Ethnie sind, die über dem Rest steht.

Israel ist viel mehr eine Ethnokratie und diese Staatsform hat nichts mit dem westlichen Verständnis von einem modernen Staat zu tun, wie wir ihn kennen. Israel ist eine Schein-Demokratie, die nur den Anschein erwägt, wenn du ein Jude bist.

Demokratie verlangt, dass alle Ethnien innerhalb einer Staatsgrenze, die zu einem Staat gehören, die selben Rechte haben, unabhängig von Hautfarbe, Vorfahren, Religion usw. dies ist aber in Israel nicht der Fall, also kann man nicht von Demokratie reden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Demos definiert sich über das Volk innerhalb der Staatsgrenzen, da sind alle Ethnien gleichwertig und miteinbezogen.

Rede doch nicht so altklug daher, wie wenn Du Griechisch könntest. Bleib mal schön auf dem Teppich.

Gleiche Rechte gelten für Staatsbürger, für Ausländer zum Beispiel gelten sie nicht. Wen ein Staat einbürgert, entscheiden die Einbürgerungsgesetze.

Und wenn Du dauernd von Rassismus faselt, dann sage doch bittel mal, welche Rasse da bevorzugt wird.

Die jüdische?

Das glaubten schon die Nazis, dass die Juden eine Rasse wären. Dein geistesgeschichtlicher Stammbaum ist nicht gerade astrein.
 
Also bitte, es sind doch die Israelis selbst, die sich als eine übernationale Ethnie sehen. Alleine der Begriff Antisemitismus. Mach dich einfach mal mit den Gesetzen vertraut, die hier schon gepostet wurden.

Israel unterscheidet zwischen Juden und Arabern und nicht zwischen Juden und Islam ;). Ein Araber der konvertiert, ist noch immer ein Araber und bei der Staatsangehörigkeit, muss er auf den Zionismus schwören, ein Jude muss das nicht. lol

Meine Vorfahren kommen aus dem Morgenland und trotzdem bin ich, weil ich in Deutschland auf die Welt kam, eine Deutsche und Deutsche Staatsbürgerin. In Israel wirst du aber niemals Jude, du bleibst immer ein Arab-Israeli.
 
Zuletzt bearbeitet:

Weil die Bewohner von Israel Israelis heißen und nicht Juden.
Judentum ist eine Religion, oder ist Deutscher Jude plötzlich Israelischer Staatsbürger.

--- [2014-09-28 18:52 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Demokratie verlangt, dass alle Ethnien innerhalb einer Staatsgrenze, die zu einem Staat gehören, die selben Rechte haben, unabhängig von Hautfarbe, Vorfahren, Religion usw. dies ist aber in Israel nicht der Fall, also kann man nicht von Demokratie reden.

Bullshit
Du hast vorhin ja das Wort Demos auseinander genommen.
Demos, ist aber nicht das Volk es ist das Staatsvolk
In Griechenland z.B. musstest du Bürger sein, nicht nur Einwohner.
Da durften nur Menschen Wählen die Männlich, Alt genug und vor allem reich genug waren, die Steuern für Demos zu zahlen.
Sonst haben sie ihren Bürgerstand verloren.

Ethnos wäre das Volk als Volksgruppe.

Wer nun in einer Demokratie wählen darf, entscheiden die Leute, die Wählen.
Frauen, Kinder, Juden. Das änder nichts an der Demokratie.

Denn bis vor kurzen gehörten zum Demos von Deutschland, keine Frauen.
Kinder gehören immer noch nicht dazu!

Der Nationalismus von Israel:
Ich bitte dich:
Wenn jetzt Polen versuchen Deutschland anzugreifen und wir das verteidigen:
Bin ich dann Nationalist?

Während des 2 Weltkrieges wurden Massenhaft Japaner, Italiener und Deutsche Interniert in den USA.
Das macht man so, mit den Ethnien des Gegners:
Hier solltest du nicht vergessen: Das Volk Israel.


So letzter Punkt:
Einwanderung:
Jude kannst du nicht werden.
Du kannst nicht konvertieren.
Du bist es per Geburt.
DAS ist eine Eigenheit dieser Religion.
Das geht darauf zurück, dass das Judentum eine der letzten erhaltenen Stammes Religionen ist.

Das ist wie ein Verein:
Um in den Schützenverein zu gehen, musst du Schießen und dich an die Satzung halten
Um Moslem zu sein musste Allah anbeten und dich an die Schießordnung halten
Und in der jüdischen Vereinssatzung steht eben drin, dass deine Mutter Mitglied gewesen sein muss

Israel wurde als Heimat der Juden gegründet.
Deswegen ist es doch klar: Jeder Jude darf in die Heimat.

Das ist übrigens nicht unüblich:
Volksdeutsche (veralteter Begriff ich weiß).
Dürfen sehr, sehr einfach hier Einwandern.

Die nicht Juden müssen eben normal Einwandern.
Das Einwanderungsgesetz ist Israels Sache:
Amis spielen Greencardlotto, auch ne Methode.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist übrigens nicht unüblich:
Volksdeutsche (veralteter Begriff ich weiß).
Dürfen sehr, sehr einfach hier Einwandern.

Danke, daß Du dies noch einmal erwähnst. Ich hatte in #344 in dem Zusammenhang schon mal auf das
BVFG hingewiesen.

Der User ist auch bereits im Laufe dieses Threads, oder einem der Vorgänger, darauf hingewiesen worden, daß er mit den angeblich rassistischen Einträgen in den israelischen Pässen falsch liegt.
 
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