Islamismus

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Ist Harley wieder da?
Deine begründungen klingt wie ihre definition von demokratie.

Nein, du kannst einfach so einen Staat ausrufen:
Das ist kein Problem, ihr geht immer davon aus, dass es bindendes Völkerrecht gibt.
Aber das gibt es nur, sollange du einene Exikutive hast, welche die Rechtsentscheidungen durchsetzt und die gibt es eben nicht für jeden.

ich werf da z.B. Tibet in die Runde.
Tibet hält sich für einen eigenen Staat, mit einer Exilregierung, ist aber von China besetzt (oder doch legitimer Teil von China?).

Das hat mit Islamismus aber nix zutun.
Wie wurden denn z.B. nach dem 2WK die Länder aufgeteilt?
Elsass war plötzlich französisch, Königsberg ebenso.
Wie ist das mit Israel gelaufen? da haben sich einfach eine ganze Menge Juden in Israel und Telaviv zusammen gefunden und einen Staat ausgerufen.

Somalia besteht grade aus 15 teilweise übereinander liegenden Staaten, die jeder für sich die Staatshoheit beanspruchen.

Republik China, liegt über Taiwan, vom Vatikan anerkannt.... :unknown:

Aber das hat mit Islamismus nichts zutun!

--- [2014-10-26 22:08 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

*Wer etwas mit Gewalt durchsetzen muß wie die IS, der wird auch mit selbiger wieder untergehen.

Dem stimme ich nicht zu:
Gewaltsames vertreiben hat öfter schonmal geklappt.
Kuba z.B. /diverse revolutionen von Frankreich bis nach Russland.
 
*Wer etwas mit Gewalt durchsetzen muß wie die IS, der wird auch mit selbiger wieder untergehen.
Dem stimme ich nicht zu:
Gewaltsames vertreiben hat öfter schonmal geklappt.
Kuba z.B. /diverse revolutionen von Frankreich bis nach Russland.

Wer anderen seinen Willen aufzwingt anstelle Sie mit Argumenten von seiner Sache/Meinung zu überzeugen, der wird diese auch nicht für sich oder seine Sache gewonnen haben, sondern im Gegenteil, macht sich damit sogar neue Feinde.

Jemanden, der eine andere Ansicht vertritt, aus seiner Gesellschaft zu verbannen umschifft nur das Problem, aber man wird es damit nicht lösen können..
 
Schade. Du könntest differenzieren, ob Frau sich "freiwillig" mit Tabletten tot macht, oder ähnlich schmerzfrei unfreiwillig ne Kugel in den Kopf bekommt.

Offensichtlich sprichst Du von Zwangsprostitutioen. Die ist in der Tat ein weltweites Übel und keineswegs nur in Indien verbreitet. Auch in Deutschland soll sie durch einen eigenen Straftatbestand geächtet werden, Frankreich hat dies schon getan.
 
@theSplit:

Das ist doch egal, IS geht's in meinen Augen nicht darum langfristigen Wandel zu schaffen. Eine Konvertierung ist denen doch auch völlig egal, die betrachten von haus aus jeden als Feind, der abweicht. Da gibt es nur verbrannte Erde bis zu dem Tag an dem sie geschlagen sind und natürlich jeder im Widerstand war...
 
Hat jemand eine Ahnung, was außer Öl die arabischen/islamischen Länder in nennenswertem Umfang exportieren? Mir fällt nichts ein.

Und wenn denen auch nichts einfällt bzw. sie sich was einfallen lassen, dann können sie sich auch zum Christenglauben oder zum Buddhismus, ohne dass sich an ihrer Situation was ändert.

Wir reden und die Zeitungen reden die ganze Zeit nur vom Islam. Wie wenn dieser Hokuspokus so wichtig wäre. Die Leute brauchen Arbeit und Geld, darauf kommt es an.
 
Vor rund 14 Jahren:

Frühjahr, Tunesien, Strandhotel, schlechtes Wetter. Man fährt in die nächstgelegen Stadt zum Einkaufen.

Ich wollte bequeme, solide Herrenhalbschuhe ohne modische Spirenzchen. Dachte, sowas bekäme man in Tunesien noch, weil die Produktion dort etwas rückständig ist.

Überraschung in den Schuhgeschäften: Alle Schuhe mit Label „Made in Italy“, aber offenkundig produziert in Fernost. Allerschäbigste Qualität. Der Hintergrund ist vermutlich ein Freihandelsabkommen zwischen EU und Tunesien gewesen, deshalb das Label „Made in Italy“.

Auf diese Weise wurde die Fertigung in Tunesien ausgeknipst. Auch die tunesischen Folkloreartikel und Souvenirs waren Made in Fernost. Im Hotel gab es Hähnchenfleisch vermutlich wieder aus der EU. Mit den hiesigen Geflügelfabriken kann Tunesien unmöglich konkurrieren.

Viele Tunesier sind jetzt im Mittelmeer ersoffen oder durchgekommen. Sie sind abgehauen, weil sie keine Chance hatten, in Tunesien jemals einen Arbeitsplatz zu finden.

Wenn Leute in solcher Lage mit dem IS sympathisieren, ist das nicht verwunderlich.
 
Nordafrika gehört aber auch zu den Regionen unserer Welt mit den allerhöchsten Geburtenraten. Die Hälfte der Bevölkerung ist unter 20 Jahre alt. Logisch, wenn da die Anzahl der verfügbaren Arbeitsplätze nicht Schritt hält.

Zudem müssten für eine industrielle Produktion weitere Umstände passen. Dafür bräuchte man z.B. gut ausgebildete Mitarbeiter, ein funktionierendes Management und ein vorhandenes Qualitätsbewusstsein. Selten treffen in Nodrafrika diese Anforderungen auf fruchtbaren Boden. Allgegenwärtig sind zudem Vetternwirtschaft und weitere Korruption.

Dann müssen sich diese Länder nicht wundern, wenn die Touristenzahlen immer mehr abnehmen. Je höher die persönliche Gefahr eines Urlaubers, desto geringer seine Lust, in Länder zu reisen, in denen Entführung und Mord immer beliebter werden. Der fundamentalistische Islam und die um sich greifenden Gruppen mit Gewalt bereiten Islamisten tun ihr Übriges.
 
Zudem müssten für eine industrielle Produktion weitere Umstände passen. Dafür bräuchte man z.B. gut ausgebildete Mitarbeiter, ein funktionierendes Management und ein vorhandenes Qualitätsbewusstsein. Selten treffen in Nodrafrika diese Anforderungen auf fruchtbaren Boden. Allgegenwärtig sind zudem Vetternwirtschaft und weitere Korruption.

Schlau schwätzen ist leicht, schlau machen ist schwer.

Als Europa in dieser Entwicklungsphase war, hat WK1 das Überangebot an Menschenmaterial vom Markt genommen und dergestalt die die Situation bereinigt.

Eine nacheifernswerte Lösung? Kaum. Was uns WK1 war, ist denen der IS. Man könnte allenfalls sagen, die Menschheit habe nichts dazugelernt.
 


Ach ich bitte Dich, der IS geht es doch viel zu gut. WK1 tat allen Beteiligten richtig weh (zumindest denen im Kampf) da war keine Zeit für Entspannung bei Enthauptungen und Vergewaltigungen.
 
WK1 tat allen Beteiligten richtig weh (zumindest denen im Kampf) da war keine Zeit für Entspannung bei Enthauptungen und Vergewaltigungen.

Ich weiß nicht, ob ich das Interesse an Sex & Crime in diesem Zusammenhang krankhaft oder kindisch finden soll.

Die Kanzlerin war heute in Yppern, um Buße zu tun. Warum?

Die Region um die belgische Stadt Ypern im Nordwesten Belgiens steht in besonderer Weise für die Schrecken des Ersten Weltkriegs. In Flandern setzten die Deutschen 1915 zum ersten Mal Giftgas ein. Bei den Stellungskämpfen in der Region starben hunderttausende britische und deutsche Soldaten - im Grabenkrieg. Viele Leichen versanken im Schlamm der Felder von Flandern und wurden niemals identifiziert oder offiziell bestattet. Die schmucke Stadt, die einst mit Handel und Tuchherstellung zu Wohlstand gelangt war, wurde in Schutt und Asche gelegt.


 
Anscheinend ist das Thema die letzte Zeit nicht mehr interessant genug.

Wenn alle Beteiligten genug Zeit hatten, sich Gedanken darüber zu machen, ob und wenn ja, was sie dazu noch beitragen wollen, öffne ich ihn wieder.
 


Ach ich bitte Dich, der IS geht es doch viel zu gut. WK1 tat allen Beteiligten richtig weh (zumindest denen im Kampf) da war keine Zeit für Entspannung bei Enthauptungen und Vergewaltigungen.

Blöder Vergleich. Obwohl es den Amis in Vietnam richtig weh tat, war trotzdem Zeit für Vergewaltigungen und Massenmord an Zivilisten.
 


Wenn Du doch weist, daß es ein blöder Vergleich ist, in diesem Fall WK1 und Vietnam, warum ziehst Du ihn dann? :unknown::m
 
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