[Netzwelt] Internetprovider in Großbritannien sperren mittlerweile 93 Websites

Nach dem jüngsten Urteil des Obersten Gerichtshof, durch das Großbritanniens Internetprovider verpflichtet wurden, ihren Kunden den Zugang zu 53 weiteren Websites zu blockieren, sind mittlerweile insgesamt 93 Seiten gesperrt.

Nach Ansicht der Motion Picture Association (MPA), die für den größten Teil der Beschwerden verantwortlich ist, handelt es sich hierbei um ein probates und rechtmäßiges Mittel, Online-Piraterie einzudämmen. Insgesamt wurden mit BT, EE, Sky, TalkTalk und Virgin Media die fünf wichtigsten ISPs dazu verurteilt, die betroffenen Seiten zu sperren.

Von den jüngsten Sperren sind unter anderem Isohunt, SUMOTorrent, Stream-TV, Warez BB und Rapid Moviez betroffen. Seit 2012 werden in Großbritannien die Provider durch den Obersten Gerichtshof dazu gezwungen, Piraterie-Seiten zu blockieren. Angefangen hat es mit The Pirate Bay, mittlerweile kamen 92 weitere Seiten hinzu.


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Wird Zeit, dass die VPN Betreiber dort mehr Werbung machen. Die Politik scheint denen die Kunden echt zuzutreiben. ;)
 
Tja, die VPN Provider und Usenet Anbieter werden halt schön langsam zum Ersatz für eine Kulturflatrate ;)
 
Surf mal mit einem VAE-Proxy. Dann weisst du wie Zukunft des Internets ausschaut. Unter dem Mantel des Urheberrechtsschutsgesetzes schaffen die Regierungen das freie Netz ab. Das ist ihnen zu unheimlich, das kontrollieren sie nicht.
 
Bei DNS-Sperren reicht es schon einen anderen DNS-Server zu nutzen, bei dem man sicher ist, das der nichts blockiert.
 
Und was ist, wenn auf dem Server zu der die IP-Adresse von "gesperrtedomain.tld" passt, mehrere Seiten gehostet werden? :m
 
bei DNS-sperren ist das egal, die art "kollateralschäden" gibts nur bei IP-sperren (weshalb sie wohl auch nicht gemacht werden)..
 
@Novgorod da hast du etwas missverstanden. Auch ganz ohne Sperre funktioniert bei einer Domain, die zusammen mit anderen auf einem Webserver liegt, die Eingabe der IP-Adresse statt der Domain im Browser nicht. Denn dann weiß der Server einfach nicht, für welche Domain er die Seite ausliefern soll.
 
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