Homöopathie

@drfuture: Ich glaube es geht eher um Spät- Folgeschäden durch eine solche Behandlung. Wenn man damit dann als Kassenpatient zum normalen Hausarzt geht wird das quasi ja schon von der Allgemeinheit über die Beiträge bezahlt. Genau so wie ich ne künstliche Hüfte für einen Übergewichtigen mit finanziere.

Ich gehe einfach mal davon aus das die geringen Dosen (wie hier ja schon aml angesprochen) Spätschäden ja eh ausschließen. Da ist es wahrscheinlicher das man nach Jahren der Einnahme von Schmerzmitteln, die man vielleicht gar nicht gebraucht hätte, mit Leberschäden der Allgemeinheit Kosten verursacht. Wie gesagt werden ja viel zu oft Medikamente gegen jeden Scheiss verschrieben. Von der Schulmedizin. Ich sehe da also keinen Unterschied.
 
@phre4k:

Arsen in homöopathischer Verdünnung kannst vermutlich Jahrhunderte einnehmen, bevor es eine Wirkung erzielt.
Wenn man einerseits behauptet Homöopathie hat keine Wirkung über den Placepoeffekt hinaus, kann man anderseits auch niemals von Vergiftung durch Homöopathie reden.
 
Warum behaupten manche Homöopathen eigentlich, dass Koffein die Wirkung verhindert?
Das ist doch dumm da Placebos keine Wirkung haben und es aber genug potentielle Kunden gibt die nicht auf Kaffee oder Cola verzichten wollen
 
Aber nicht die von irgendwelchen "Scharlatanen" sondern von zugelassenen normalen Ärzten die eine Zusatzausbildung haben.... Die können nun halt statt "Klassische Diagnose" auch "Homöopathische Diagnose" in Rechnung stellen - für die Kasse dürfte das nicht teurer sein - da der Arzt halt sonst die normale abrechnet.
Für die Akzeptanz in der Bevölkerung ist das aber sehr wohl besser.
 
Und deswegen vertrauen wir nun jeder merkwürdigen Idee die behauptet irgendetwas gutes zu tun? Deren Wirkungsweise nicht nachvollziehbar ist, in der Hoffnung irgendwann verstehen zu können was wir da eigentlich tun? Was sollte uns dann davon abhalten daran zu glauben dass es gut tut Steine aus dem Fenster zu werfen? Oder Nadeln in einen Käse zu stechen? Der Käse Streut dann nämlich Integrierte Baldomen in den 5-Dimensionalen Raum, die unser Chi Aufnimmt und zu innerer Energie umwandelt. So, da jetzt bitte dran glauben, die Speziellen Baldom-Trigger-Nadeln gibt es nämlich nur bei mir zu kaufen.

Nachweis erfolgt dann in 500 Jahren, wenn die WIssenschaft den 5-Dimensionalen Raum abbilden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ja auch nicht so, dass es sich bei der Homöopathie um die revolutionäre neue form der Medizin handelt. Die ist in etwa zur gleichen Zeit wie die Schulmedizin entstanden, hat sich im gegensatz zu der aber praktisch null weiter entwickelt.

Das einzige was man jetzt macht ist das man Krötenaugen, Schlangenblut und ähnliche "Wirkstoffe" lieber nicht mehr angibt weil das dann doch bei einigen etwas komisch ankommen würde. Das man um die Wirkung zu entfalten das auf ein Buch im Ledereinband klopft, erwähnt man lieber auch nicht mehr. Sonst hält das noch wer für Schwachsinn.
 
@Darkcloud
Bitte schau dir doch noch mal an was Homöopathie bedeutet. Das hat mit irgendwelchen Mittelchen aus der Hexenküche nichts zu tun.
 
@Schattenfresser: Das geb ich dir genre zurück denn genau solche mittel wurden damals als Homöopathische wirkstoffe verwendet.

--- [2015-07-22 19:49 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Hier sind ein paar besonders schöne Stoffe erwähnt:
http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/06/16/medikamente-aus-hundekot/
 
Langzeitfolgen durch Homöopathie halte ich für sehr wahrscheinlich
...
dass meine Krankenkasse die Vergiftungen bezahlen muss und die Langzeitschäden durch Verschleppung.

Homöopathische Mittel sind (ordnungsgemässer Gebrauch vorausgesetzt) auch auf Dauer harmlos. Damit unterscheiden sie sich ganz wesentlich von allen Medikamenten, denn jede Arznei ist giftig. Bei vielen kann es zu Folgeschäden kommen. Die KK zahlt dennoch.
Mir wurde über viele Jahre hinweg ein Schmerzmittel (Bandscheibe) verordnet. Im letzten Sommer wurde es wg. erkannter Langzeitschäden vom Markt genommen.

Dass die KK für Homöopathie nur in ganz eng definierten Einzelfällen zahlt, wurde bereits ausführlich dargelegt.
 
Klar, bei Homöopathischen Mitteln handelt es sich schließlich um Zucker und/oder Wasser.

Das meinte Schattenfresser auch, denn bei Naturheilkunde geht es ja um Kräuter und ähnliches. Jene können dann auch teilweise wirkungsvoll sein, schließlich sind nicht wenige der heutigen Apothekenmittel ursprünglich aus pflanzen extrahiert und isoliert.
 
Ob das Wasser nun "informiert" ist oder nicht (wissenschaftlich nicht haltbar) bisher konnte mir kein "Heiler" erklären, warum man sich mit homöopathischen Mittelchen nicht umbringen kann, selbst auf höchster "Potenz-" (d.h. Verdünnungs-) Stufe! ( wird das dennoch versucht :) )

Das ist auch der große Unterschied zu pflanzlichen (Arznei-)Mitteln: Hier ist eine Überdosierung durchaus möglich und kann sogar zum Tod führen.
So viel zur Wirksamkeit... :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Weshalb spricht es gegen Homöopathie, dass man sich- und andere- nicht homöopathisch ermorden kann? Ich meine, das ist wirklich ein Vorteil.
 
Homöopathie- und auch Bachblütentherapieanhännger belügen sich ja eigentlich selbst.
Und das kann dann auch zu Schäden in der Gesellschaft führen.

Gerne wird dabei immer von einer Ganzheitlichen Betrachtung gesprochen, wobei die Anhänger dieser Art von Heilkonzepten eben alles andere als Ganzheitlich denken.
Eigentlich sind es die Brüder derjenigen, die bei jeder Gelegenheit Hardcore-Antibiotika als Allheilmittel geben.

Hat man Kopfschmerzen, dann wir ein Globuli geschluckt.
Drückt der Magen, wird ein Globuli geschluckt.
Schläft man schlecht, wird ein Globuli geschluckt.
Hat man Liebeskummer, auch dagegen gibt es Globuli.
Das gleiche gilt für Bachblüten und ähnliches.

Das es Gründe für bestimmte Beschwerden gibt, die man vielleicht erst mal raus finden sollte, um dann mit den Beschwerden zu Leben (wie etwa Liebeskummer), oder etwas gegen die Ursachen zu tun, darauf kommt man als Anhänger oft nicht.
Der Liebeskummer vergeht, der Kopfschmerz vergeht, Globuli sei Dank.
Wenn es dann mal was Ernsthaftes ist, dann vergehen die Beschwerden aber nicht, der Krankheitsverlauf ist aber schon so weit geschritten, dass eine Heilung schwerer wird.

Aber unabhängig davon, diese Art der Behandlung ist eben alles andere als Ganzheitlich, im Grunde sagt sie aus, egal, was du für Beschwerden hast, es gibt für alles eine entsprechende Pille.
Dort wird also genau das Gelebt, was der Schulmedizin vorgeworfen wird.

Wobei in der Schulmedizin noch nie gesagt wurde, Medikamente sind immer gut und helfen gegen alles. Es sind die überforderten oder faulen Mediziner, die dann im Übermaß falsche Medikamente verordnen (zum Beispiel die berühmten Antibiotika bei jedem kleinen Scheiß), gelehrt wird das aber im Studium nicht.
Im Gegensatz zur Homöopathie.
 
Es sind die überforderten oder faulen Mediziner, die dann im Übermaß falsche Medikamente verordnen (zum Beispiel die berühmten Antibiotika bei jedem kleinen Scheiß), gelehrt wird das aber im Studium nicht.
Im Gegensatz zur Homöopathie.
Das stimmt beides nicht oder kannst du das für staatliche Unis belegen?
 
Was stimmt nicht?
Das die Medizin nicht behauptet, mehr Medikamente sind in jedem Fall gut?

Im Studium wird gelehrt, dass bestimmte Medikamente bei bestimmten Gelegenheiten unter bestimmten Voraussetzungen hilfreich sind.
Was soll denn sonst gelehrt werden?

In der Homöopathie wird hingegen gelehrt, dass deren "Medikamente", also die Globuli, bei jeder Gelegenheit richtig sind. Selbst bei Dingen, die natürlich sind und keiner Behandlung brauchen.
 
@Dorfdisko: Erkläre mir doch bitte, wie ein ganzheitliches Behandlungskonzept dem Patienten schaden kann.

Deine Behauptung, dass Homöopathie und Bachblüten der Gesellschaft schaden, nehme ich mit in den Biergarten und denke bei einem Globuli :beer: darüber nach.
 
Es sind die überforderten oder faulen Mediziner, die dann im Übermaß falsche Medikamente verordnen (zum Beispiel die berühmten Antibiotika bei jedem kleinen Scheiß),
Das ist ein altes Vorurteil was sich gut erzählt aber für die aktuelle Ärztegeneration nicht mehr gut belegt ist. Aus zum Beispiel werden Schlussfolgerungen gezogen, für die gar keine Daten erhoben wurden. wiederum kommt zum Beispiel zu ganz anderen Ergebnissen.

gelehrt wird das aber im Studium nicht.
Im Gegensatz zur Homöopathie.
Das stimmt, ich hatte das falsch verstanden, sry!
 
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