hdd unter debian erkannt, aber nicht formatierbar

noobee

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hallo community,

ich bin über google zu eurer seite gekommen in der hoffnung, hilfe zu bekommen :(

folgendes problem:
meine 250gb 2,5" hdd ist kaputt. unter windows ist nichts mehr machbar, unter debian ist sie zwar noch unter /dev/sdc sichtbar, aber ich kann sie dort in keinster weise ansprechen. im bios ist sie auch nicht drin.
wie sollte ich denn jetzt vorgehen, um meine daten zu retten?

macht es sinn mit ner live-cd/usb zu versuchen? wenn ja, welche distro/programm? oder kann ich die mülltonne ihr neues zu hause nennen?:confused::confused:
 
...unter debian ist sie zwar noch unter /dev/sdc sichtbar, aber ich kann sie dort in keinster weise ansprechen.

Hier solltest du etwa genauer werden. Was hast du schon ausprobiert? Direkter Zugriff auf /dev/sdc sollte nicht klappen. Hier müsstest du die Geschichte erst mal mounten (z. B. mount -t ntfs /dev/sdc /home/noobee/platte/).

im bios ist sie auch nicht drin.

Sicher, dass es sich dann bei /dev/sdc um die richtige Platte handelt. Wenn nicht mal das Bios die Platte erkennt, sollte Linux eigentlich auch nichts erkennen. Hast du die Kabel der Platte schon mal geprüft? Eventuell sind diese einfach nur locker/defekt.
 
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  • #3
ah, mist. mein fehler. ist im bios erkannt.

jetzt hab ich mal nach eurer anleitung hier begonnen:
https://ngb.to/threads/6980-Howto-Datenrettung-mit-grml-Linux-Live-CD
da sehe ich bereits bei der defekten hdd folgende meldung:
Disk dev/sda doesn't contain a valid partitions table

macht es sinn, mit eurer anleitung weiter zu machen, oder muss ich da erst was wiederherstellen?

EDIT: ich bin beim schritt "ddrescue -r0 -v -d -n /dev/sda /media/disk/ddrescue.img /media/disk/ddrescue.log" angelangt. führe ich den befehl aus, ist ddrescue nach 1s fertig und hat nichts gemacht. es gibt zwar die zwei dateien *.img und *.log, ich bezweifel aber, dass die nützlich sind nach 1s durchlauf -.-
in der log stehen bei den jeweiligen positionen nur - oder /
 
Zuletzt bearbeitet:
In deinem ersten Beitrag hast du dich auf /dev/sdc bezogen. Nun aber auf /dev/sda. Eventuell liegt hier das Problem.
 
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  • #5
nein, ich musste den rechner neu starten. danach waren die hdd-bezeichnungen anders. das sollte sicher nicht so sein, ist aber so. die defekte hdd (500GB) braucht auch sehr lange, um "erkannt" zu werden. vllt liegt es auch daran? aber da ich nur eine 500GB im system habe, kann es nur diese sein ;)
die anderen platten (250GB fürs system & 1TB für daten) laufen an anderen sata-ports.

ich denke, ich muss diese partitionstabelle auf der 500er wiederherstellen, um überhaupt etwas auslesen zu können, oder?
 
Du widersprichst dir ständig. Erst ist es eine 250GB Platte, die nicht im BIOS, aber unter Linux sichtbar ist. Dann ist sie plötzlich doch sichtbar, hat aber nun 500GB. Erst ist es /dev/sdc dann /dev/sda.

Mein Tipp für dich!? Lass es! Du machst dir sonst noch die andere Platte kaputt.
 
Für eine komplette 1:1-Sicherung musst Du keine Partitionstabelle wiederherstellen. An einer defekten Festplatte mit wichtigen Daten sollte man tunlichst nicht mehr herumschreiben, sondern diese Versuche auf einem 1:1-Image durchführen.

Zudem solltest Du Dir erstmal klar werden, welche Festplatte nun welche Größe hat und welches Gerät unter Linux ist. Sonst geht das ziemlich schnell in die Hose. Zuerst schreibst Du von 250GB und /dev/sdc, nun von 500GB und /dev/sda. Klemme am besten alle unbeteiligten Festplatten erstmal ab. Was sagt denn [kw]fdisk -l[/kw]?


Grüße
Thomas
 
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  • #8
Fdisk -l zeigt alle Platten korrekt an.

Lediglich bei der 500gb Platte kommt eben der Fehler mit der Partitionstabelle. Diese ist ja auch die Platte, welche "ausgelesen" werden soll.

Ich bin mir mit den Platten schon im Klaren. Abklemmen kann höchstens die 250gb fürs System. Die 1TB dient als Backupplatte. Und die 500er soll ja ausgelesen werden ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nunja, wenn ddrescue dann nach einer Sekunde abbricht, ist die Platte wohl ziemlich stark hinüber. Da wirst Du dann auch mit anderen Tools nichts mehr ausrichten können, denn ddrescue gehört zu den robustesten Tools, die ich kenne. Einzig möglich wäre noch, Photorec auf der HDD nach einzelnen Dateien suchen zu lassen, das wird aber vermutlich auch nichts mehr ausrichten können.


Grüße
Thomas
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #10
Mhh. Das klingt ja sehr vielversprechend :'( Naja dann werd ich mir mal Photorec anschauen...

So ein verdammter mist :-o
 
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