Gravity (2013)

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  • #21
Aber mit dieser Meinung steh ich anscheinend alleine da :D

Naja, es ist ja auch kein Wettstreit. Zu deiner Meinung gesellen sich auch andere. Mir fällt es zwar manchmal nicht leicht einige Argumente dazu ganz nachzuvollziehen. So ist es aber mit dem Geschmack. Bedarf, Niveau oder Kernblick für Wesentliches sind ja nicht umsonst frei wählbar - und das soll auch so sein.

Kann mich mit George Clooney aber auch nicht wirklich anfreunden in diesem Genre.

Nach meinem Gefühl passt er als positive Identifikationsfigur sehr angenehm in diesen Film. Für "Solaris" müsste ich wieder in to refresh oneself gehen, in meine Erinnerungen war es schon zähe, gefühlte depressive Knete. Schwamm drüber.

Zurück zu Thema: Der Film spielt meiner Meinung nach keinesfalls etwas an, dass er nicht sein will oder er vorgibt sein zu wollen. Ich lüge nicht damit wenn ich sage, dass "Gravity", wie einst "Children of Men", in mir ein ehrliches Gefühl von Anteilnahme und Fremdherrschaft als Zuschauer erzeugten konnte. Physikalische Spitzfindigkeiten blende ich gerne beiseite, wenn sich etwas wesentliches im Entertainment vor mir ausbreitet.

Ich finde es schade, dass Du nicht das selbe positive Erlebnis aus diesem Kinobesuch entnehmen konntest.:(
 
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Ich fand die Story auch unterirdisch (ja natürlich hat sie ihre Tochter verloren :rolleyes:) und Clooney etwas zu sehr in seiner Martini-Werbung-Coolness hängen geblieben... Wirkt alles sehr unglaubwürdig. Dazu kommen noch die vielen physikalischen Over-Educated-Problems ;)

Aber hey, die Kameraarbeit kommt in 3D tatsächlich sehr gut rüber und der Sound drückt einen regelrecht in die Sitze. Nach diesem Film will ich nicht mehr Astronaut werden. Daher gibts 8/10 Sternchen.

Und der Ed spricht die Mission-Control, wie geil ist das denn? :beer:
 
Ich werde ihn mir mal im Kino ansehen. Ich glaube die hohen Wertungen wird der niemals gerecht. Ich kann Bullock auch nicht ausstehen.
 
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