Grafikkarte, Netzteiltod? Und Asus M2N68 - Bios Pieptöne/Alarmsignale

Inwieweit hilft diese Diskussion dem TE sein Problem zu lösen?

Gruß Matte
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #22
Ich will dir nicht in den Rücken fallen, aber wenn das heute ein Detail ist, das man "vernachlässigen" kann.... so genau hab ich mich damit nicht beschäftigt...


...ich finds aber suspekt wenn ich den PC nur am Frontschalter komplett ausschalten bzw. vom Strom nehmen kann. Da muß ja "Standby Energie" durchfließen.... damit er auch wieder auf "power on" reagiert.

Daher fand ich "jetzt aktuell noch" solche Kippschalter wichtig und habs auch deswegen erwähnt.
 
Also deine völlige Ahnungslosigkeit musst du hier nicht unbedingt so zur Schau stellen.
Mittlerweile haben fast alle Schaltnetzteile nen Weitbereiechseingang, kannst du also überall auf der Welt betreiben.

Unabhängig davon das dies (wie Matte schon schrieb) nichts zur Debatte beiträgt, gibt es für mich wichtigere dinge die ich wissen muss.
Wenn du das weisst und für dich selbstverständlich ist, kannst du stolz auf dich sein und solltest dir selber sofort auf die schulter Klopfen.

Allerdings danke ich dir für deine aufklärung und weiss somit, wenn ich jemals in ein Land mit 110V Netz auswandere, das mein PC Netzteil ohne Probleme am dortigen Stromnetz Funktioniert.
 

Wenn du den Schalter erreichen kannst sollte es kein Problem darstellen auch den Stecker zu ziehen. Ich persönlich ziehe aber eine Steckdosenleiste mit zweipoliger Abschaltung gegenüber dem einpoligen Schalter am Netzteil vor. Zudem wird auch die Gesamte Peripherie mit ausgeschaltet. Ein Schalter am NT ist kein Punkt über dem man diskutieren muß.

Allerdings danke ich dir für deine aufklärung und weiss somit, wenn ich jemals in ein Land mit 110V Netz auswandere, das mein PC Netzteil ohne Probleme am dortigen Stromnetz Funktioniert.
So ist es. Allerdings solltest du wissen das die HoldUp Time kleiner ist und der Verschleiß größer ist, da die Zwischenkreisspannung kleiner ist und es deshalb häufiger geschaltet werden muß.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #25
Ja, normalerweise gebe ich dir Recht. Wenn das Ding an einer Steckdosenleiste hängt - was es auch tun würde, gibt es kein Problem - aber da hängt ja in der Regel auch mehr dran, zum Beispiel auch mal eine Lampe oder andere Geräte - ich sehe daher also keinen Nachteil wenn das Netzteil nen Kippschalter verbaut hat um den PC "für sich getrennt", sicher, vom Strom zun nehmen. Ohne "nerviger Weise" auch noch den Stecker ziehen und reinstöpseln zu müssen... wenns auch nen "popeliger" Kippschalter tut.
Ich nenne das neben dem sicher vom Netz nehmen auch Komfort.

Aber Gegenfrage: Warum hast du nen Kippschalter an deiner Steckdosenleiste? Alles verbaut das dus nicht raus- und wieder reinstöpseln kannst? ;)

Aber irgendwie wirds mir gerade auch etwas zu doof mich für nen Kippschalter am Netzteil zu rechtfertigen. ;) - Kauft ihr was ihr für richtig haltet, mehr als Beweggründe erklären kann ich nicht. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur den PC, Monitor, Sound und Drucker sind an dieser Steckdosenleiste. "Sicher trennen" bei einem einpoligen Schalter in Verbindung mit dem deutschen Schukostecker?
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #27
Ist ja nett das du mich hier aufklären willst....., aber du kommst gerade nicht darüber hinweg das ich unbedingt ein Netzteil mit Kippschalter haben will, oder? ;)

Deine Ideen den Stecker ständig ein oder aus zu stöpseln oder die damit verbundene Steckdosenleiste aus zu schalten, ich sehe die Vorteile nicht was der simple Kippschalter nicht auch bezweckt. Ehrlich nicht... ;)
 
Dich wollte ich nicht belehren sondern nur meinen Unmut über den Fehler der deutschen Steckdosenkonstruktion ausdrücken. Es kann nämlich sein, daß du den Neutralleiter schaltest und nicht die Phase. Im Fehlerfall ist das NT dann nicht von der Spannung getrennt. Summiert man diesen Fehlerfall und das Fehlen des FI´s für die Steckdose trennst du das NT nicht von der Spannung. Sicher ist dieses Szenario äußerst unwahrscheinlich aber nicht unmöglich gerade bei alten Elektroinstallationen im Haus.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #29
Ich verstehe zwar nur die Hälfte, weil ich von Elektrik keine Ahnung habe bzw. mir nicht richtig ersichtlich ist, was das Problem ist dass du beschreibst... - aber schön das wir nicht mit Ketten aneinander rasseln müssen um das Ursprungs"problem" geklärt zu haben... ;)

Aber klar, wenn man einen Kippschalter betätigt, sollte dort auch kein Strom mehr in irgendeiner Form fließen bzw. aufgenommen werden. - Das verstehe ich noch. :T
 
Das Problem ist, dass Du bei einer deutschen Steckdose den Stecker jederzeit ohne Probleme umdrehen kannst. Ich habe das mal aufgezeichnet:

Code:
Expand Collapse Copy
Stecker "richtig" eingesteckt


  L    N    PE
 230V  0V   0V
  |    |    |
  |    |    |
---------------- Steckdose
  |    |    |
  |    |    |
  |    |    |
  |    |    |
  |    |    |
---------------- Netzteil
  |    |    |
   /   |    |
  /    |    |    Kippschalter Netzteil
  |    |    |
---------------- Netzteil-Platine
  |    |    
  |    |
  ‾‾‾‾‾
Stromkreis
Code:
Expand Collapse Copy
Stecker "falsch" eingesteckt


  L    N    PE
 230V  0V   0V
  |    |    |
  |    |    |
---------------- Steckdose
   \  /     |
    \/      |
    /\      |
   /  \     |
  |    |    |
---------------- Netzteil
  |    |    | 
   /   |    | 
  /    |    |    Kippschalter Netzteil
  |    |    |
---------------- Netzteil-Platine
  |    |    
  |    |
  ‾‾‾‾‾
Stromkreis

Ist der Stecker richtig herum eingesteckt, so trennst Du den spannungsführenden Draht vom Strom und das Netzteil ist auf jeden Fall stromlos. Ist der Stecker falsch herum eingesteckt, so trennst Du nur den Neutralleiter im Netzteil. Im Prinzip ist das Netzteil dann auch "stromlos", da kein Stromkreis L-N mehr besteht. Dennoch liegt am Netzteil weiterhin eine Spannung von 230V und der PE-Schutzleiter an Netzteil-Gehäuse/-Platine mit 0V an. Im Fehlerfall kann das daher problematisch werden.

Ich persönlich habe jetzt kein direktes Problem mit dem Kippschalter, sofern dieser nur zum kompletten Abschalten des PC verwendet wird. Würde aber bei Arbeiten im PC empfehlen, dennoch den Stecker zu ziehen und nicht nur den Kippschalter zu betätigen.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #31
Also für mich mal zur Vereinfachung, im zweiten Beispiel würde das aber trotzdem heißen, "das Strom anliegt" - aber nicht "zurückgegeben" wird und somit "kein Verbrauch" erzeugt wird, da der Stromkreislauf ja unterbrochen ist, durch den die Trennung mit dem Kippschalter? Edit: Bzw. hast dus ja schon geschrieben, lesen müsste man können..

Das mit dem Stecker ziehen, sobald man am Rechner schraubt, macht dann allerdings Sinn... mache ich aber zu selten, da ich mich bisher immer nur auf den Kippschalter und ein paar Sekunden "warten" beschränkt habe... sollte ich wohl mal ändern. :)

Komisch dass es das Problem so gibt, hab ich noch nie drüber nachgedacht.... :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Fehlerfall kann das daher problematisch werden.
Genau deshalb gibt es FIs


@Netzteil vom Netz trennen allgemein: Ist die winzige Stromersparnis wirklich die Verkürzung der Lebensdauer wert?
Die Bauteile, die das sauber machen würden, kosten nämlich Geld - abgesehen davon freut es den Hersteller wenn die Netzteile nach ein paar Jahren hin sind
Noch problematischer wird es, wenn man eine ganze Steckdosenleiste abschaltet - der addierte Inrush-Strom beim Wiedereinschalten hat mir schon mal einen B13-Automaten ausgelöst
 
Für Altanlagen gibt es keine Nachrüstpflicht. Das heißt, eine Anlage darf weiter betrieben werden, wenn die Anlage zum Zeitpunkt ihrer Errichtung den damals geltenden Normen und Richtlinien entsprochen hat und diesen heute noch entspricht.


Wenn in jedem Haushalt zwingend ein FI verbaut wäre, ja, dann würde ich Dir halbwegs zustimmen. Auch wenn diese Konstellation (Fehler und kein FI) sehr unwahrscheinlich ist.
 
Genau deshalb gibt es FIs
Nicht überall sind (schon) FI´s verbaut.

Noch problematischer wird es, wenn man eine ganze Steckdosenleiste abschaltet - der addierte Inrush-Strom beim Wiedereinschalten hat mir schon mal einen B13-Automaten ausgelöst
Dann laß dir doch mal ein vernüftiges Kabel liegen und eine richtige Sicherung setzten.:D Zudem wer sagt denn, daß der Automat iO ist zB damals AEG Elfa B16 war ja auch so eine Serie wie die IBM DLNA in der 20GB- und 30GB-Ausführung
 
Wäre wirklich interessant wie viele Häuser es noch ohne FI gibt in Deutschland.

Ein B13-Automat löst bei 39-65A aus*, das ist locker drin wenn einige SNTs gleichzeitig eingeschaltet werden - große NF-Trafos können das ja auch ganz gut, nur dass denen das relativ egal ist.

*verzögerungsfrei, damit es da keine Missverständnisse gibt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das NT jetzt da und funktioniert nun alles?

Ein kleines Update wäre nicht schlecht.

Gruß Matte
 
Zurück
Oben