Gebrauchtartikel, statt Neu?

Harley Quinn

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17 Juli 2013
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Meine Mum hat ihr Galaxy 5 zurückgegeben, weil sie die Audioqualität(defekte Speaker oder so, hat es drei mal einschicken lassen) nicht mochte und hat sich das S3 gekauft. Beim Auspacken war diese typische doppelseitige Folie auf dem Handy, die man abziehen muss. Jetzt nach zwei Tagen ist meiner Mutter aufgefallen, dass auf dem Handy ein Screenprotector ist, also ein richtiger. Der quasi unter der Folie von davor war. Also praktisch zwei Folien.

Ist sowas üblich oder ist das ein Screen Protector von einem Käufer davor?

Das Handy sieht eigentlich top aus und funktioniert auch ohne Probleme, aber was ist z.B. wenn der Akku nicht neu ist? Mhh
 
Zuletzt bearbeitet:
Einige Handys haben ab Werk schon eine Schutzfolie oben.
Beim S3 ist das anscheinend ob eine dabei ist oder nicht.
 
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  • #3
Ich war im Saturn und die Verkäufer haben mir bestätigt, dass das B-Ware ist.

Außerdem hat der Akku nicht lange gehalten. Wurde ohne Probleme zurückgenommen und kriegen dafür ein fabrikneues.
 
Gratulation - ist doch gut gegangen. Aber schon ein Starke Stück, dass man im lAden jetz refurbish Geräte bekommt. ein echter abturner.
 
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  • #5
Halte ich auch für sehr befremdlich. Einer der Gründe, warum ich den Einzelhandel, vor Internetshops bevorzuge, war die Zuverlässigkeit, bei genau solchen Dingen.

Dann zahlt man auch den Aufpreis und man kann sich verlassen, aber das ist ja mal nix. Auf jeden Fall ist der Service gut. Das ist ja positiv.
 
Freut mich, dass ihr ein Neues bekommen habt.


Das gabs aber auch schon sehr oft so. Drüben gabs ein paar Threads dazu, wenn ich mich richtig erinnere..
 
Sind so Punkte wo ich den Einzelhandel auch vorziehe.
Da sind die Handy-Verpackungen versiegelt.
 
Ich hab noch nie ein unversiegeltes bzw. unverschweißtes Cellphone aus dem Onlinehandel bekommen. Es wäre direkt zurückgegangen.
 
Halte ich auch für sehr befremdlich. Einer der Gründe, warum ich den Einzelhandel, vor Internetshops bevorzuge, war die Zuverlässigkeit, bei genau solchen Dingen.

Dann zahlt man auch den Aufpreis und man kann sich verlassen, aber das ist ja mal nix. Auf jeden Fall ist der Service gut. Das ist ja positiv.

Da habe ich aber auch schon ganz andere Erfahrungen, gerade bei Saturn gemacht.

Vor 2 Jahren dort ein Staubsauger von Miele gekauft, so ein Teil zum hinterher ziehen.

In OVP, sogar die Siegel rechts und links an der Verpackung waren noch dran und unbeschädigt.

Nach dem Entpacken kam dann die Überraschung in Form von eindeutigen Gebrauchsspuren am Gehäuse zu Vorschein und das bei einem Gerät für knapp 680€.
Waren so typische Kratzer die entstehen, wenn man beim hinter sich herziehen gegen Wände und Möbel knallt.

Umtausch war jedoch kein Problem.
 
Nicht nur die Siegel, auch die Verpackung wird oft erneuert/getauscht. Kostet ja "nix" und man sieht keine Spuren von außen und genug Leute geben sich damit zufrieden.
 
Mal so als OT Frage: Ist das denn legal wenn man als gewerblicher Händler bewusst gebrauchtes Zeug als Neu verkauft und dem Kunden auch noch mit neuen Sigeln etc. etwas vortäuscht? Könnte man da rechtlich gegen vorgehen oder hat man keine handhabe solange man sein Geld wieder bekommt?
 
Als Händler hat man doch kaum eine andere Chance. Die Margen sind zu gering, um jeden Kundenrückläufer im Rahmen des Widerrufsrechts als Gebrauchtartikel mit Abschlägen weiterzuverkaufen. Normalerweise darf der Kunde den Artikel ja nur testen, aber nicht regulär benutzen, bevor er ihn zurückschickt, nur halten sich nicht alle daran. Wer erst beim normalen Gebrauch feststellt, dass ihm der Artikel nicht gefällt, müsste ihn selbst als gebraucht weiterverkaufen.
 
Mal so als OT Frage: Ist das denn legal wenn man als gewerblicher Händler bewusst gebrauchtes Zeug als Neu verkauft und dem Kunden auch noch mit neuen Sigeln etc. etwas vortäuscht? Könnte man da rechtlich gegen vorgehen oder hat man keine handhabe solange man sein Geld wieder bekommt?

Ich glaube das ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Im B2B Bereich sieht das sicher anders aus, als im B2C Bereich. Außerdem macht es einen Unterschied, ob du "neu" oder "neuwertig" kaufst. Es wäre sicherlich eine unerlaubte Täuschung, wenn dem Kunden ein Produkt explizit als (fabrik)neu verkauft wird, das bereits gebraucht ist.
Ich schätze da müsste man mit der Definition von Sachmangel § 434 BGB argumentieren. Solange die Händler auf Beschwerden eingehen, würde ich mich darüber allerdings nicht allzu sehr aufregen, es wird schließlich schon genug weggeschmissen in unserer Gesellschaft. Nur wenn es sich regelmäßig um bedeutsame Mängel handelt, würde ich zunächst mit dem Verbraucherschutz in Kontakt treten. Die wissen dann schon, was zu tun ist.
 
Einfach zurückschicken, vier Wochen nach EU-Recht. Und wenn der Händler zickt einfach mit Paypal drohen, kostet nix und ist sogar beim Chinesen effektiv. Verbraucherzentrale kostet Zeit und Geld und bringt dir privat gar nix. Die Tussen da haben meistens null Plan. Wichtig ist, nur mit Paypal zahlen oder Finger weg!
 
Gratulation - ist doch gut gegangen. Aber schon ein Starke Stück, dass man im lAden jetz refurbish Geräte bekommt. ein echter abturner.

Ich würde das sogar sehr gut finden und auch willkommen heißen, sofern man vor dem Kauf darauf hingewiesen wird. Bisher habe ich durchwegs positive Erfahrungen mit refurbished Ware gemacht.
 
Natürlich ist es in der heutigen Wegwerfgesellschaft gut, wenn auch mal an Wiederverwertung gedacht wird. Allerdings sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es sich bei dem Produkt nicht um Neuware handelt, sondern um refurbished/ "neuwertige" Ware. Außerdem sollte man den Kunden das auch preislich spüren lassen. So wie es auch bei Ausstellungsstücken der Fall ist.
 
Ein Herstellersiegel ist heute wo man 14 Tage Rückgaberecht auf alles hat wertlos. Hab selber schon einmal eine Western Digital Platte mit Fingerabdrücken, Kratzern und ~40 Betriebsstunden bekommen die mir eingeschweißt mit Factory Seal im Bulk-Karton mit WD-Logo drauf zugeschickt wurde. Fragt sich keiner was mit den ganzen gebrauchten Rücksendungen passiert? Das ganze Zeugs geht zurück zum Hersteller und "Refurbished" als Neuware raus. Wenn dem nicht so wäre hätte jeder Versandhändler entweder einen verdammt großen Keller oder ein gigantisches B-Ware Sortiment. Ich selbst kenne nur einen einzigen Händler der so ein eigens deklariertes Sortiment führt.
 
Natürlich ist das so, wenn man sieht wieviele Leute sich nur mal aus Spass zum testen Geräte schicken lassen, oder nur für einen bestimmten "Event".
Für diese Zurückschicker zahlt jeder mit, der sich vorher vernünftig informiert und dann was bestellt und auch behält.
 
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