Der britische Geheimdienst GCHQ verfügte über detaillierte Pläne, missliebige und unbequeme Personen oder auch ganze Unternehmen im Internet zu verleumden und zu diskreditieren.
Verantwortlich für entsprechende Pläne ist demnach die "Joint Threat Research and Intelligence Group" (JTRIG), eine Untereinheit des GCHQ, die bei den Snowden-Enthüllungen schon mehrfach im Fokus stand.
Die Pläne des JTRIG umfassen die gezielte Manipulation von Blogs und Sozialen Medien, aber auch den Versand von E-Mails und SMS an Freunde, Familie und Kollegen der Zielperson.
Der Journalist Glenn Greenwald, Gründer der investigativen News-Seite "The Intercept", hält die Pläne für äußerst besorgniserregend. "Die Geheimdienste haben sich mit der Macht ausgestattet, vorsätzlich den Ruf von Leuten zu ruinieren und deren politische Aktivität im Netz zu stören", so Greenwald. Dies sei selbst dann der Fall, wenn es keine erkennbare Verbindung zu Terrorismus oder einer Bedrohung der nationalen Sicherheit gebe.
Der GCHQ verweigerte einen konkreten Kommentar zu den Berichten. Er teilte mit, zu konkreten Operationsmethoden gebe man grundsätzlich keine Auskunft. Man bewege sich aber bei seinen Aktionen im Rahmen des Gesetzes.
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. Unklar ist bislang, ob und - wenn ja - in welchem Umfang diese Pläne tatsächlich bereits angewendet wurden.Verantwortlich für entsprechende Pläne ist demnach die "Joint Threat Research and Intelligence Group" (JTRIG), eine Untereinheit des GCHQ, die bei den Snowden-Enthüllungen schon mehrfach im Fokus stand.
Die Pläne des JTRIG umfassen die gezielte Manipulation von Blogs und Sozialen Medien, aber auch den Versand von E-Mails und SMS an Freunde, Familie und Kollegen der Zielperson.
Der Journalist Glenn Greenwald, Gründer der investigativen News-Seite "The Intercept", hält die Pläne für äußerst besorgniserregend. "Die Geheimdienste haben sich mit der Macht ausgestattet, vorsätzlich den Ruf von Leuten zu ruinieren und deren politische Aktivität im Netz zu stören", so Greenwald. Dies sei selbst dann der Fall, wenn es keine erkennbare Verbindung zu Terrorismus oder einer Bedrohung der nationalen Sicherheit gebe.
Der GCHQ verweigerte einen konkreten Kommentar zu den Berichten. Er teilte mit, zu konkreten Operationsmethoden gebe man grundsätzlich keine Auskunft. Man bewege sich aber bei seinen Aktionen im Rahmen des Gesetzes.


