[Politik und Gesellschaft] Fukushima: 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten

Aus einem neuen Leck in einem Kühlwassertank in der Atomruine Fukushima in Japan sind 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten. Das teilte die Betreibergesellschaft Tepco mit. Das Leck sei zudem noch nicht geschlossen worden.

Das Wasser sickerte allerdings nicht ins Meer, sondern wahrscheinlich ins Erdreich. Noch müsse untersucht werden, wo sich das Leck des Tanks, der ursprünglich etwa 1.000 Tonnen verseuchtes Wasser enthielt, befindet.


Quelle:
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gäbe sogar ein "sicheres" Endlager für den Atom-Müll


einer der Lebensfeindlichsten Orte auf dem ganzen Planeten,
hat sich die letzten 50.000 Jahre kaum verändert, im Sommer werden so hohe Temperaturen gemessen ( 70,7 °C) das es dort Orte gibt die man klinisch Steril bezeichnen könnte.Weil dort nichtmals Baktierien einen Grund zum Leben haben.
Nichtmals Fossilien deuten darauf hin das hier irgendwann mal irgendwas gelebt hat.

Die Idee ist natürlich völliger Schwachsinn,
man stelle sich mal vor was los wäre wenn sich irgendjemand dafür ausprechen würde den gesamten Atommüll des Planeten ausgerechnet im Iran zu lagern :D
aber es wäre der trotzdem ideale Ort:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, Japan hat ein Problem mit der Radioaktivität, als ob das nicht vorhersehbar wäre.. :rolleyes:
Am Anfang der Katastrophe wurde die Situation heruntergespielt und nach eine gewissen Zeit nach und nach weitere verheerende Tatsachen veröffentlicht. Die Bevölkerung wurde auf eine gewisse Art und Weise beruhigt, aber nun sscheint die Kacke ordentlich am dampfen zu sein. Japan ist ein kleines Land um so viele Menschen von Ort A nach Ort B zu evakuieren zudem Tokyo ebenso von der Radioaktivität betroffen ist, und das ist eine Millionenmetropole. Die Folgen des Katastrophe sind definitiv heruntergespielt!
Nicht nur das das Grundwasser betroffen ist, sondern auch Millionen Hektar Land zunichte gemacht wurde und zumal die Gewässer und das Meer verseucht ist. Die Fischerei ist in Japan ein wichtiger Wirtschaftsfaktor vom dem die Bevölkerung am meisten betroffen ist. Tepco soll als Konzern zur Rechenschaft gezogen werden und die vollen Kosten für deren Katastrophe bezahlen anstatt es dem Staat zu überlassen, der sowieso nichts damit zu tun hat.
In den nächsten Jahrhunderten werden viele Japaner an Krebs sterben, die Rate der Missgeburten wird steigen und es gibt keine bessere Alternative als in den Süden des Landes zu gehen, wo noch die Gefahr der Radioaktivität um das Hundertfache niedriger ist.

Japan ist im Arsch, Punkt.
 
Tepco soll als Konzern zur Rechenschaft gezogen werden und die vollen Kosten für deren Katastrophe bezahlen
Das ist ja schön und gut, leider lassen sich die Folgen der Katastrophe aber gar nicht mit Geld beheben. Tatsächlich lassen sie sich gar nicht beheben. Dieser Punkt wird viel zu oft übersehen.
 
Die Meere haben da die schlechte Angewohnheit, dass sie eingeleiteten Dreck überall hin verteilen können -> mittelfristig haben da alle Fische (und Fischesser) was von :buh:
 
Vor allem ist der Ort fatal. Ist es doch ein Fischreiches Gebiet, in dem sehr viel gefischt wird.
Ansonsten würde ich fast sagen, das es den Kohl nicht fett macht, haben wir ja in Russland schon Unmengen an radioaktiven Mülls im Meer. Die Ozeane sind groß und bewirken eine hoffentlich ausreichende Verdünnung. Ist das verseuchte Gebiet aber so stark an Fischpopulation wie um Japan ist das denkbar schlecht.


p n
 
Diese Aussage "Die Meere sind groß" ist schlicht und ergreifen eine billige Ausrede.
Schon mal an den Kunststoff- und Biochemischen Müll gedacht der seit Jahrzehnten im Ozean schwimmt?
Und jetzt kommt noch der radioaktive Müll dazu.

Na prost Mahlzeit :m
 
Das ist/soll keine Ausrede von mir sein. Lies meine Beiträge, dann weißt du wie ich dazu stehe. Es ist schlichtweg eine Tatsache, dass die Meere groß sind. Ob sie groß genug sind um die radioaktive Belastung ausreichend zu verdünnen hoffe ich, kann dir aber im Augenblick dazu keine wissenschaftlich fundierten Angaben machen.


p n
 
Tja, hätten sie das Geld, was sie nach der Katastrophe bekommen haben, mal in Experten und Materialien zum Schutz vor einer neuen Katastrophe benutzt und nicht zur Bewaffnung der Wal-Fangflotte.
 
Was in aller Welt hat Walfang (beteiligte Gelder in wenigen Millionen € gemessen) mit Fukushima (gemessen in zig Milliarden €) zu tun? :unknown:
 
hat doch nur 2 Jahre gedauert
Was sind denn schon 2 Jahre bei einer Halbwertszeit von 4,468 Milliarden Jahren? :D
Radioaktivität verlieren tut das so schnell nicht :D


@VacuumCleaner: Vielleicht werden die Wale 2-10x so groß und du brauchst viel weniger Wale zu fangen, für die gleiche Ausbeute?!
Außerdem leuchten sie im Dunkeln, sodass man sie besser sehen kann :)


Leute, immer positiv denken. Vielleicht werden wir ja irgendwann immun gegen Strahlung ... :D
Oder wir mutieren, verkrüppeln und sterben aus.. :(
 
Was sind denn schon 2 Jahre bei einer Halbwertszeit von 4,468 Milliarden Jahren? :D
Radioaktivität verlieren tut das so schnell nicht :D

(....)

Man könnte natürlich auch überlegen ob man langfristig (so in 5 Milliarden Jahren) alles die Sonne erledigen lässt, dafür könnte sich unsere Supa-Angie dann auch Supa feiern lassen, vonwegen erneuerbare Energien nutzen und so,
der Herr Seiberts wirds uns schon irgendwie verkaufen :T
 
Was in aller Welt hat Walfang (beteiligte Gelder in wenigen Millionen € gemessen) mit Fukushima (gemessen in zig Milliarden €) zu tun? :unknown:

Weil die Gelder nicht dafür verwendet wurden, den Betroffenen zu helfen und das olle Fukushima abzudichten. Stattdessen wurden die dafür vorgesehenen Gelder (Spenden etc) in die Walfangflotte investiert zwecks Aufrüstung. :m
 
Weil die [Spenden-]Gelder nicht dafür verwendet wurden [...] das olle Fukushima abzudichten.


Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass die Bewältigung eines havarierten Kernkraftwerks von Spendenmitteln abhängig ist, geschweige denn dass solche in der Art fehlen, dass dies nachteilige Auswirkungen darauf hat.

Im KKW Fukushima fehlt es nicht an finanziellen, sondern an physikalischen Möglichkeiten. Gäbe es eine einfache, schnelle Methode, diesen Schuppen abzuwickeln, dann würde das ganz sicher nicht am Geld scheitern.



Höre ich zum ersten mal

Ich nicht. Der Vorwurf existiert. Offenbar rechtfertigen sich die Verantwortlichen, indem sie argumentieren, dass der Walfang der Wirtschaft zugute kommt und dadurch den betroffenen Küstengebieten im Norden (dort befinden sich die entsprechenden Unternehmen) geholfen wird.
Man kann dazu stehen wie man will, aber Tatsache ist, dass wir hier von Summen reden, die mit der Fukushima-Bewältigung rein gar nichts zu tun haben. Über paar Milliönchen können die da nur lachen.
 
@VacuumCleaner: Gut, da ist die Rede von zusätzlich 14.5 Millionen € für den Walfang. Skandalös wie das sicherlich ist, macht es bei einem Hilfsfondvolumen von ~ 20 Milliarden € jedoch noch nicht mal 1 Promille des Geldes aus.
Die Aussage, dass wegen Walfang kein Geld für Hilfe da ist, ist demnach Unsinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben