Flüchtlinge

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@cokeZ:

Harley hat aber nicht die Waffenlieferungen von irgendwelchen Schiebern angesprochen, sondern die staatlichen.

Diese Diskussion darüber finde ich hier aber eher zweitrangig bzw. führt zu OT.
 
Den Ausländern geht es hier keineswegs schlecht. Deshalb nörgeln einige doch hier am status quo herum bzw. entwerfen Schreckenszenarin füür die Zukunft. Mit diesen Nörglern beschäftige ich mich. Also zun Beispiel mit Leuten, die früher anders hießen und heute mosern, dass die Ausländer an sogenannten "Brennpunkten" untergebracht werden.

Das aber ist doch dies besonders schöne an der Freiheit, Meyer/Schulze/Schmidt und übermorgen Penelope oder ähnlich. Du darfst dich mit sogenannten Nörglern gern weiter beschäftigen, machts es ja fast 24 Std. täglich wie es ausschaut, ist das dein Beruf :beer: ???

Deine Demokratie würgt sich damit selber ab, früher oder später, dies haben viele nur noch nicht erkannt. Und die "Brennpunkte" betreffend, hast du sie schon mal bei Einbruch der Dunkelheit besucht? Wäre ich gern mal mit dabei :coffee: !
 
Man kann nicht beide Seiten mit Waffen beliefern, vom Krieg profitieren und dann den Menschen, die darunter leiden, die Tür vor der Nase zuschlagen.
Die fünf größten Waffenexporteure der Welt sind: die USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China, die fünf ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat. Das sagt doch alles.
 
Das aber ist doch dies besonders schöne an der Freiheit, Meyer/Schulze/Schmidt und übermorgen Penelope oder ähnlich. Du darfst dich mit sogenannten Nörglern gern weiter beschäftigen, machts es ja fast 24 Std. täglich wie es ausschaut, ist das dein Beruf :beer: ???

Deine Demokratie würgt sich damit selber ab, früher oder später, dies haben viele nur noch nicht erkannt. Und die "Brennpunkte" betreffend, hast du sie schon mal bei Einbruch der Dunkelheit besucht? Wäre ich gern mal mit dabei :coffee: !

Ja, ich habe viel Zeit, weil Leute, die früher als Gastarbeiter oder als Asylbewerber gekommen sind, heute als Bundesbürger meine Rente zahlen. Sie oder ihre Kinder.

Ich lebe eigentlich ganz gerne, und Deine Option, also gemeinsam und und jeder für sich aussterben, hat meiner Ansicht nach viel mit Nekrophilie zu tun.
 
Ist doch schön. Nur, dies ist in etwa nur ein kleiner Prozentsatz die zutreffend sind. Und ich zahle mit Millionen anderen deine Rente, soll ja auch so sein, aber vergesse es nicht zu erwähnen. Wenn du Leichen magst ist das doch i.O. Nur was habe ich damit zu schaffen, ich habe drei Knder in die Welt gesetzt. Irgendwie bist du merkwürdig veranlagt, will sagen das Mitgefühl und Hilfsbereitschaft etwas sehr gutes ist, nur es darf einen nicht die Luft zum Atmen nehmen, alles andere wäre selbstzerstörerisch. Nur wem sage ich das hier?
 
Wenn ihr schon mit FAZ-Einzeilern um euch werft, dann nehmt wenigstens einen halbwegs passenden:


Finde ich persönlich nicht schlecht geschrieben und bringt das Problem auf den Punkt: Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern unser schizophrener und völlig amateurhafter Umgang mit ihnen.
 
Mal eine nicht erfundene Statistik...



Warum ist Deutschland eigentlich so begehrt? Es gibt doch eigentlich genug sichere Staaten,
die auf dem Weg liegen und die beschwerliche Odyssee verkürzen würden?
Und es gibt sicherlich auch Staaten, in denen nicht so gegen Asylanten gehetzt wird wie hier...


das Problem an der Statistik ist halt, sie erfasst nur offizielle Asylanträge.
Irgendwelche Flüchtlinge die einfach so ins Land kommen werden nicht erfasst.
Das erklärt z.B. die recht niedrige Zahl bei Italien.

Wer macht solche Statistiken und warum?
Will man zeigen wie viel Deutschland doch an Flüchtlingen aufnehmen muss?
Für mich ist so eine Statistik wertlos.
Sie sagt über die Wirklichkeit kaum was aus.
Offensichtlich gibt es in Deutschland nur mehr Menschen die fähig sind einen Asylantrag zu erstellen und mehr fleißige Beamte die die Asylanträge bearbeiten.
Über die reale Zahl an Flüchtlingen die nie einen Asylantrag stellen werden sagt sie nichts aus.

Länder die gar kein Asylsystem haben fallen komplett durch die Statistik.
Der Mensch der solche Statistiken schreibt, erhebt, und im Internet verbreitet sollte mal etwas nachdenken...
 
Wenn ihr schon mit FAZ-Einzeilern um euch werft, dann nehmt wenigstens einen halbwegs passenden:


Finde ich persönlich nicht schlecht geschrieben und bringt das Problem auf den Punkt: Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern unser schizophrener und völlig amateurhafter Umgang mit ihnen.

Nicht immer ist die perfekte Lösung in der Praxis die beste. Zum Beispiel ist jemand, der den Hausschlüssel verloren oder vergessen hat, recht froh darüber, dass ein Fachmann den Schließmechanismus überlisten kann, das Schloß also nicht einbruchssicher ist.

Man könnte dem deutschen Einwanderungssystem natürlich seine Inkonsequenz vorwerfen, wie der FAZ-Artikel es tut, also das Durcheinander von Zielen und Bestimmungen. Man könnte sagen, dass wir uns mal entscheiden sollen, ob wir die Welt beglücken oder nur für Deutschland den größtmöglichen Vorteil wollen.

Ich finde es im Unterschied zum FAZ-Artikel gut, dass diese Frage vom deutschen System oder systematischen Chaos offengelassen wurde. Von allem ein bisschen, eine bisschen gut für Deutschland, aber auch ein bisschen gut für die Welt. Und mit viel Platz dazwischen.
 
Daß die Einwanderungspolitik nicht Fleisch und nicht Fisch ist, mag richtig sein. Aber wie würde eine klare Regelung beim Thema Flüchtlinge helfen?

Staaten wie Australien oder Kanada suchen sich ihre Einwanderer aus.

Artikel 16a GG ?
§ 3 Abs. 1 AsylVfG ?
§ 4 Abs. 1 AsylVfG ?
Härtefallregelungen?
 
Ließe sich alles ändern und anpassen, selbst das GG. Die Frage ist: Ist das (politisch) gewollt?
Und genau da setzt der FAZ-Beitrag ja an: Es gibt einfach keine klare politische Meinung dazu. Keine Linie, kein Konzept, kein Ziel. Deshalb ändert sich nichts. Zumal dieses Thema größtenteils rein ideologisch diskutiert wird und nicht inhaltlich oder auf Fakten bezogen.
Das gilt übrigens für alle politischen Lager, egal ob links, rechts, mitte, oben oder unten.
 
Dem kann man nur zustimmen. Mir wäre sogar eine Zielsetzung die ich persönlich aus ideologischen/politischen Überzeugungen ablehne lieber, als einfach völlig ohne Plan zu agieren. Denn letzteres führt mMn immer zu mehr Problemen als ersteres.
 
Aber wie würde eine klare Regelung beim Thema Flüchtlinge helfen?


Ich glaube nicht, dass die genannten Staaten sich ihre Flüchtlinge aussuchen können. In den USA ist die mexikanische Grenze zu nah, in England hat jede Immigrantengruppe schon ihre Communities, wo man untertauchen kann.

Der umfassende Sozialstaat Deutschland hingegen benötigt und verschafft sich ein Verwaltungswissen über eingewanderte Individuen, wie es England und die USA nicht besitzen.

Das gilt übrigens für alle politischen Lager, egal ob links, rechts, mitte, oben oder unten.

Und mit dieser Durchwurstelei ist man doch nicht schlecht gefahren, oder?
 
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