Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?



Meinst Du, es ist nicht so, oder daß man sich nicht darauf einlassen muß?
 

Das es nicht generell so ist.
Es mag sicher so sein, dass es Wettbewerbe im Leben gibt.
Das Leben als solches ist definitiv keiner (Es seiden du bist Zeuge Jehovas und willst einen der 144.000 Tickets für die Afterlife Party)
 
Da die Start und Finalzeiten abweichen, ist das Leben natürlich kein Wettbewerb und eine Fehlgeburt ist kein Gewinner.

Aber das Leben besteht doch aus Wettbewerben.
 

Ja, aber nicht nur, nicht ausschließlich, eigentlich nicht mal zur Hälfte.

Wettbewerb entsteht meist aus Knappheit. Keine Knappheit, kein Wettbewerb.
Der Rest, weil man Menschen gegeneinander ausspielt. - Selbstverschuldet.

Wettbewerb bedeutet einer muss verlieren, damit ein anderer Gewinnen kann.
Das ist extrem selten der Fall.

Beziehungen sind kein Bachelorserie.
Sex ist kein Wettrennen.

Wenn ich in meinen Klausuren eine 1,7 habe, dann ist das eine 1,7.
Sie wird nicht schlechter, weil ein anderer eine 1,3 hat. :unknown:
 
Aber wenn es Deine Endnote ist, oder diese beeinflußt, ist sie ein Kriterium Deiner Beurteilung. Auch bei einer Bewerbumg-Selbst an der Supermarktkasse kann man konkurrieren. Man kann natürlich auch jemanden vorlassen.

Du selber mußt gar keinen Wettbewerb suchen. Es reicht, wenn andere über Dich urteilen. Nur weil man sich einem Wettbewerb nicht stellt, bedeutet dies nicht, daß es ihm nicht gibt.
 

Ich sehe das fundamental anders :unknown:
Die meisten Menschen machen ein Wettbewerb aus Dingen, die keine sind bzw. sein müssen.

Weißt du, ich sehe ziemlich häufig Menschen, die sich darauf versteifen besser als andere zu sein.
Ihre Träume und Geister jagen und sich freuen, wenn jemand anders schlechter ist.

Das sind in der Regel sehr unzufriedene Menschen.
 
Frauen konkurrieren auch untereinander. Die Zukunft des Feminismus ist die Geschichte des Marxismus. Der war auch mal populär. Dann hat sich die herrschende Klasse angepasst und den Klassenkampf gewonnen. Wäre ich heute ein Mann, würde ich Muslim werden. Der Islam ist die moderne Waffe der Männer gegen den Feminismus.
 
Deine reflexartige Reaktion verstehe ich nicht. Meine Anmerkung ist das Ergebnis langer, sorgfältiger Überlegung.

In GB zum Beispiel ist es gläubigen Muslimen möglich, nach der Scharia zu leben. Das umfasst auch beispielsweise das Recht auf Polygamie. Diese Form des Zusammenlebens ist auf dem Vormarsch, es gibt eigens dafür muslimische Heiratsbüros. Und es gibt jede Menge Proselyten dort.

Vielleicht wird Brüssel im Zuge der Religionsfreiheit das Gelten der Scharia für gläubige Muslime in der ganze EU einrichten. Diese Glaubensgemeinschaft bietet Männern jede Menge exklusiver Privilegien, auch über Polygamie hinaus.

--- [2016-04-08 08:27 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Weil es grad so schön passt:



BodyloveWien.jpg

Ist das die Antwort des Feminismus auf die degressive Hinwendung der Männer zum Islam: zurück zu Rubens?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es mag sicher so sein, dass es Wettbewerbe im Leben gibt.
Das Leben als solches ist definitiv keiner

Witzig.

Das Leben ist einWettbewerb, auch wenn das Wettrennen irgendwann unumkehrbar entschieden ist.

Dann torkeln die einen obdachlos durch die Straßen, und die anderen sitzen in ihrer Villa.
 

Nein und es wird auch nicht wahrer, wenn ihr es wiederhohlt.

Es tut mir wirklich leid - aber es erklärt einiges, wenn ihr so denkt.

Erklärt doch mal, wo das ganze Leben ein Wettbewerb sein soll und was am Ende als Preis winken soll. :unknown:
 
Erklärt doch mal, wo das ganze Leben ein Wettbewerb sein soll und was am Ende als Preis winken soll. :unknown:

Es gibt keinen Preis. Den gab es noch, als die Guten, d.h. die Erfolgreichen, zum Lohn in den Himmel kamen und die Armen dorthin, wo sie schon im Leben waren.

Das Spiel läuft auch ohne Preis. Noch nicht gemerkt?
 
Ich denke, dieses Bild beschreibt meinen Gedanken ziemlich gut.




Das leben ist in den seltensten Fällen ein Wettkampf, wo der eine gewinnt, weil der andere verliert.
Das mag für einzelne manchmal so aussehen und ist irgendwie Folge des Kapitalismus, dass wir ein falsches Konkurrenzdenken entwickelt haben.

Aber in den entscheidenden Fällen.

Wenn Du solche Zeichnungen für Dreijährige brauchst, um Deine Gedanken zu illustrieren, darfs Du Dich über angemessene Reaktionen nicht wundern.
 
Den ersten Wettbewerb hast Du bereits, bevor das Leben überhaupt beginnt. Es gewinnt 1 Samenzelle von Millionen. Auch das Immunsystem befindet sich in einem laufenden Wettkampf.
In jeder Gruppe gibt es Wettkampf. Das muß nicht mal bewußt sein.
 

Den hab ich verdient :D

In den Entscheidenden?
Werde doch mal konkret, eventuell mit Beispiel :unknown:

Das einzige, was Wettbewerbs artig ist, ist die Jobsuche.

Jetzt kommt nicht mit Spermien und dem Glück der westlichen Geburt.

Wo ist das Leben ein Wettkampf?
Wo steh ich in direkter Konkurrenz zu meinen Mitmenschen?

Wo muss ein anderer verlieren, damit ich gewinnen kann?
Eine Lotterie ist es ab und an mal, aber ein Wettkampf? - sehr sehr selten.
 
Immer und überall.

Jede soziale Gruppe hat eine Rangordnung. Vielleicht manchmal sehr fein ausgeprägt, aber wenn 2 Personen etwas sagen, wird unabhängig vom Inhalt der eine einen unbewußten Bonus haben.
 

Wenn du es so auslegst, stimmt das natürlich...
Mir ging es wirklich eher um den Alltag - das normale Leben.
Ich hab in den seltensten Fällen mal andere Schlagen müssen, um etwas zu bekommen.
Wenn ich mal was nicht bekommen habe, hatte es in den seltensten Fällen etwas damit zu tun, dass jemand anders besser war.
 
Zurück
Oben