IMD, abgesehen davon, dass unklar ist, ob der dDoS-Angriff überhaupt uns galt, scheint mir sehr unwahrscheinlich, dass dafür die alten Betreiber verantwortlich waren. Über Valentin F. kann man denken, wie man will, allerdings lässt sich nicht abstreiten, dass die Situation speziell des g:b unter der Inqnet massiv besser war. Anweisungen von Oben gab in genau einem Fall - der Löschung von Kritik an MediaOn/Karaboga - was intern auch zu heftiger Kritik geführt hat. Die Werbung wurde vom Team immer Sache des Betreibers betrachtet, sofern sie sich in einem gewissen Rahmen hielt (insbesondere: keine Klick-/Abo-Fallen). Davon abgesehen wurde das Board durch die Boardcrew verwaltet, in der zwar stets drei Mitglieder des Betreibers (Sandler, MissRaten und ein technischer Administrator - erst dynamikemiller, dann Iqiqu) vertreten waren, die aber im Entscheidungsprozess den Community-BC-Mitgliedern gleichgestellt waren und sich stets produktiv einbrachten. Mit ihnen habe ich ~3.5 Jahre in der Boardcrew zusammengearbeitet, Angriffe auf fremde Websites wurden niemals auch nur diskutiert.
In diesem Sinne wäre interessant, aus welchem Umfeld der (vermeintliche) Informant stammt. Wenn es sich um einen angeblichen Ex-Moderator handelt, wie in der GoMoPa-Story unter
, dann ist das entweder ein Hochstapler oder seine Informationen sind (gezielt) falsch. Ich
hatte als ehrenamtlicher technischer Administrator und Boardcrew-Mitglied Zugang zu sämtlichen internen Bereichen, über dDoS-Angriffe (und zwar konkret über deren Abwehr) wurde nur dann diskutiert, wenn ein solcher auf gulli.com erfolgt ist. Natürlich kann ich das nicht beweisen und im Zweifelsfall wird Aussage gegen Aussage stehen, doch auch andere frühere Team-Mitglieder werden bestätigen können, dass solche Themen im Internen niemals zur Debatte standen. Davon, dass zumindest die Aussagen von GoMoPa technisch nicht plausibel sind (keiner nutzt eine eigene Infrastruktur, um dDoS-Angriffe durchzuführen), einmal abgesehen.
Wenn es sich um einen früheren Inqnet-Mitarbeiter handelt, kann ich die Lage nicht zuverlässig beurteilen. Ich war niemals dort, ich war der Inqnet noch nicht einmal namentlich bekannt. Den Projektmitarbeitern, die in der Boardcrew vertreten waren, vertraue ich, dass sie solche Angriffe nicht nur nicht geplant oder durchgeführt haben, sondern auch nichts davon wussten. Die sind meines Wissens aktuell alle ernsthaft überrascht über den Kurs, den Gamigo nun einschlägt.