Eure Pfuscher Erfahrungen

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Der Schaltschrank ist nicht etwa in einer Wand, sondern in der Küchendecke. Direkt über dem Herd. Und ja, die Tür wird nur noch von dem eingeklemmten Stück Pappe gehalten.

Drinnen stecken tut Telekommunikation, Netztwerk und Verteiler für die Fernsehanlage. Nun brauchte man Strom für Router, Modem und Switch, hat im Schaltschrank allerdings keinen Platz mehr gehabt (da zu klein gewählt), also kurzerhand die 3-fach Steckdosenleiste mitsamt den eingesteckten Netzteilen in der Zwischendecke verschwinden lassen. Dumm nur wenn der alte Router den Geist aufgibt, und der neue ein anderes Netzteil benötigt....

Das "Innenleben" des Schranks kann bestenfalls als "freitragende Konstruktion" bezeichnet werden, sprich Switch, Verteiler und Patchpanel die sich nur gegenseitig in der Horizontale tragen.

(Anmerkung: Der Switch ist erst vor 6 Monaten neu dazu gekommen. Der vorherige Elektriker war der Überzeugung, dass das Patchpanel alleine genügen müsse. Ich habe allerdings keine Ahnung wie der Techniker das Netzteil in die Steckdosenleiste bekommen hat - das Loch in der Decke war da noch nicht vorhanden. Ich befürchte allerdings, dass er den gesamten Schaltschrank aus und wieder eingebaut hat für den Zweck...)
 
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Ein FI funktioniert nach dem Differenzstromprinzip. Ist die Differenz des Stromes von L (Phase) zu N (Rückleiter) größer als 30mA (ab 10mA tut es schon richtig weh) löst der FI aus. Die Differenz der Beiden wird ja über PE (Erde) abgeführt.

Ich weiß wie ein FI funktioniert.
Die Frage ist, wie viel Schaden der Strom anrichtet bis der FI auslöst... (Der Auslösestrom wird garantiert überschritten, dennoch braucht der FI eine bestimmte Zeit um auszulösen)

--- [2013-11-04 10:39 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Der Strom verteilt sich in diesem Fall aber ungefähr kugelförmig im Wasser, wobei die Stromdichte (und die ist A pro Fläche) mit dem Radius abnimmt.
Und wenn du in dieser Kugel drinliegst, dann fließt der Strom auch teilweise über dich (je nach dem Leitwert des Wassers, dass ja erst durch Zeug das drin schwimmt leitend wird)


Edit: Ich habe vor kurzem die E-Installation bei einem Freund repariert...
Der Elektriker hatte den Auftrag, eine Kreuzschaltung mit 3 Schaltern für das Licht zu realisieren.
Das Ergebnis waren 3 Wechselschalter in Serie und noch eine Steckdose, die parallel zum Licht angeschlossen war :m
 
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Auf jeden Fall reicht ein 30mA-FI dazu aus das eine Steckdose an der Phase heiß wird, stinkt und verbrennt bis er endlich auslöst.
Gesehen an meinem Gartenteich. Habe da extra eine 4fach Außensteckdose montiert. Bei Starkregen ist Wasser rein gekommen.
Der Stecker von der Pumpe war nass. Der Übergangswiderstand Phase->PE war gerade noch hoch genug das er nicht auslöste aber die Steckdose verschmorte.
Irgendwann war dann doch Ende.
 
Der FI soll ja auch nicht vor sowas schützen, ist gar nicht seine Aufgabe. Nur weil du nicht fachgerecht eine Installation errichtest (Wasser konnte eindringen, sprich falsch montiert oder falsche Bauteile) heißt das nicht dass ein FI unnütz ist. Er erkennt einen Differenzstrom und nichts anderes.
 
Der Strom verteilt sich in diesem Fall aber ungefähr kugelförmig im Wasser, wobei die Stromdichte (und die ist A pro Fläche) mit dem Radius abnimmt.
Und wenn du in dieser Kugel drinliegst, dann fließt der Strom auch teilweise über dich (je nach dem Leitwert des Wassers, dass ja erst durch Zeug das drin schwimmt leitend wird)
Diese Aussage wäre ja richtig nur, daß der "N" ja auch noch im Wasser ist und der Strom ja bekanntlich den Weg des geringsten Widerstandes geht .......... und das ist ja bekanntlich kein alter ausgetrockneter Kerl mit hohem Übergangswiderstand der Haut.
 
Diese Kugel entsteht ja eben genau zwischen N und L.
Der Strom geht nicht den Weg des geringsten Widerstandes sondern verteilt sich gegenproportional zu diesem -> Stromteilerregel, lokales ohm'sches Gesetz.
Dadurch entsteht ja erst diese Kugelverteilung.

In einer Metalbadewanne aber ist das keine Kugel mehr sondern zusätzlich noch fließt der Strom vom L in die gesammte Badewanne - Verteilung nach gleichem Prinzip.
 
Der FI soll ja auch nicht vor sowas schützen, ist gar nicht seine Aufgabe. Nur weil du nicht fachgerecht eine Installation errichtest (Wasser konnte eindringen, sprich falsch montiert oder falsche Bauteile) heißt das nicht dass ein FI unnütz ist. Er erkennt einen Differenzstrom und nichts anderes.

Hier gleich mal wieder nicht fachgerechte Arbeiten zu unterstellen ist ja wohl unter aller SAU! Da kann ich meine Fragen auch im G:B posten. Da kommen identische Antworten:buh:


Das Teil habe ich mir geholt. Steht einen halben Meter vom Teichrand weg und ist auf einen Baumstumpf geschraubt.
Das es im Aussenbereich gelegentlich zu Starkregen kommen kann sollte wohl jeder wissen. Auch ein Hersteller von "Aussensteckdosen"
Zur Vorsicht habe ich jetzt einen Eimer drüber gestülpt.
Was kann ich dazu wenn das Teil für AUSSEN ist aber nicht NASS werden darf:unknown:

Also sage mal was hat das jeztzt mit einer "Nicht fachgerechten Installation zu tun"?
 
Einfach auf die Schutzarten nach IP-Code achten, dann weiß man auch genau wie viel Wasser das Teil abkann.


FI ist für sowas obligatorisch.
 
Diese Kugel entsteht ja eben genau zwischen N und L.
Der Strom geht nicht den Weg des geringsten Widerstandes sondern verteilt sich gegenproportional zu diesem -> Stromteilerregel, lokales ohm'sches Gesetz.
Dadurch entsteht ja erst diese Kugelverteilung..
So? Der Strom geht dahhin wo die Spannung ist. (Spannung eilt dem Strom vorraus). Der Potentialunterschied (also Spannung) ist nunmal zwischen L und N am größten. Nun kommt das Ohmsche Gesetz

Deine "Kugelverteilung" würde ja zutreffen ........ wenn kein "N" da wäre. Wir nannten das früher "Schrittspannung".
 
An rein ohm'schen Widerständen eilt die Spannung dem Strom nicht vorraus sondern ist mit diesem Phasengleich.

Die Spannung ist auf jedem Weg zwischen L und N konstant, (das E-Feld nicht, hier aber irrelevant). Also kannst du auf jedem beliebigen Weg zwischen L und N den Widerstand aufintegrieren und erhältst nun den Gesammtwiderstand dieses Weges.
Die Spannung durch diesen dividiert ergibt den Strom, der auf diesem Weg fließt.
Daraus folgt, dass der Strom auf kürzestem Wege zwischen L und N natürlich am größten ist - es ist aber nicht so, dass er nur dort fließt!

Die Schrittspannung ist exakt das gleiche: Hängt eine Phase auf den leitenden Boden, so breitet sich die Spannung halbkugelförmig aus. (Kugelförmig wenn die Phase eingegraben ist).
Hätte man nun 2 Leiter eines Trenntrafos in der Erde (analog zur Kunststoffbadewanne), so würde Der Strom eine Kugel bilden die beide Leiter einschließt.

Die Exakte Form des Stromflusses hängt aber vom Leitwert und des Innenwiderstandes der Spannungsquelle ab.
Bei sehr großem Leitwert ist der Großteil des Stromflusses ein Strich und geht dann mit abnehmendem Leitwert über ein Rotationselipsoid in eine Kugel über.
 
was wo wie und wann wie lange betrieben werden kann definiert sich über die erwähnte Schutzart.
Pauschal zu sagen dass die Teile nicht dauerhaft draußen betrieben werden können ist falsch.
 
Der Laie achtet da aber nicht drauf und kauft weil es so aussieht als wäre es für draußen, das meinte er wohl damit.
Warum gibt es wohl ständig Umtausch weil Kunden sich nicht vorher über Produkte informieren?
 
?
und wieder pauschaler Unsinn.
Das machst du vielleicht so.
Andere Laien informieren sich einfach vorher richtig bevor sie was kaufen.
Dass man mit Dingen die Netzspannung führen und nass werden können etwas mehr aufpassen sollte sollte jedem Laien klar sein.
Zudem steht auch wohl alles relevante in der Anleitung solcher Teile (die auch nicht alle gleich gut gegen Wasser gesichert sind und viele davon haben auch FIs).
Zu viele Verallgemeinerungen.
 
Also wenn da draufsteht für draußen, dann muss es eigentlich auch so sein - zumindest so lange die Teile im Baumarkt verkauft werden.
Vom Laien kann man nicht erwarten, dass er weiß was IPXX bedeutet...
 
"Für Draußen" muss aber nicht bedeuten bei strömendem Dauerregen oder direkt mit dem Gartenschlauch draufspritzen oder in nem Teich betreiben.

Außerdem ist es ein riesengroßer Unterschied ob da drauf steht "für draußen" oder ob vielleicht sogar genauere Angaben gemacht werden wo man das Teil betrieben kann, oder ob wie 3dGamer meinte "das Teil so aussieht als ob man es draußen benutzen könnte"
 
Doch, wenn draufsteht "für außen geeignet", dann muss es Regen und Schlauch dauerhaft aushalten - außer es gibt genauere Angaben, es ist aber dem Laien nicht zuzumuten, das aus der IP-Nummer abzulesen.
Unter Wasser ist nochmal was anderes, wenn es nur so aussieht ebenfalls.
 
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