[Politik und Gesellschaft] EU: 30% Senkung von CO2-Ausstoß bei Autos

Laut Insider-Informationen, die der vorliegen, möchte die Europäische Union im Laufe des heutigen Mittwochs offiziell bekanntgeben, dass neue Automobilfahrzeuge im Jahr 2030 durchschnittlich 30% weniger Kohlendioxid ausstoßen sollen als 2021. Im gleichen Zuge möchte die Europäische Kommission die Weiterentwicklung der E-Automobilindustrie vorantreiben, indem 800 Millionen Euro für eine entsprechende Infrastruktur und 200 Millionen Euro für Batterieentwicklung investiert werden sollen.

Jedes zusätzliche Gramm, dass den neuen CO2-Grenzwert überschreitet, soll auf den Hersteller mit einem Bußgeld von 95€/g zurückgeführt werden. Die EU möchte damit einen Schritt in Richtung des machen, dass im Dezember 2015 beschlossen wurde und unter anderem die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C dem vorindustriellen Niveau beschränken soll.

Das Übereinkommen von Paris wurde mittlerweile von 169 Staaten ratifiziert, erst kürzlich sicherten auch die Unterzeichnung des Abkommens zu, wodurch die USA nun das einzige Land darstellt, die sich einer Mitwirkung verweigern.

 
Habt ihr eigentlich ne Ahnung, wie groß die Meere sind und was da so jährlich an Düngereintrag da ist? Schon mal den Mekong gesehen? Oder den Amazonas? Die braune Suppe ist nix anderes als Dünger.

1 Mio. Tonnen Speisereste? Da lachen die Meere nur (und die Shrimps, die zufällig an der richtigen Stelle sind und das Zeug futtern). Da ist die Scheiße aus den Großstädten ne ganz andere Hausnummer (und trotzdem witzlos).

Oder hab ich hier grad die Ironie übersehen?
 
300 Kreuzfahrschiffe lassen die Meere nicht umkippen. Aber das ist ja alles kumulativ.
 
Ich habe ja extra gesagt, daß davon die Meere nicht umkippen werden. Aber es verursacht Schaden und ist nicht die einzige Sache, die dies tut.
Ich habe gesagt, daß es nicht ok für die Meere ist.

Es ist aus meiner Sicht auch nicht ok Batterien in den Restmüll zu werfen, ungeachtet der Tatsache, daß dadurch auch nicht die Menschheit ausgelöscht wird.
 
@KaPiTN: Essensreste und Fäkalien im Meer sorgen für genauso viel Schaden wie ein weggeworfenes Stück Brot im Wald. Gar keinen. Ein paar Tiere freuen sich, der große Rest geht leer aus und sonst ist alles wie immer.
 
Abbau von Biomasse verbraucht Sauerstoff, der dem Wasser entzogen wird.
 
Nein, die Speisereste tun absolut nix.

Das Problem bei der Überdüngung ist die Lokalität.
Wenn man das ganze Nitrat aufs Meer verteilen würde, würden sich nicht solch explosionsartige Phytoplanktoncluster bilden, welche diese Stellen unbewohnbar für den Rest machen.

Die Plastekacke ist viel schlimmer, weil die sich eben nicht so abbaut.

Hat aber mit Co² recht wenig zu tun.
 
Ja, die Reste tun nix, sondern die Bakterien.
 
@KaPiTN:
Es ging mir nicht ums Klugscheißen, mir ist schon klar, dass du das weißt.
Ich wollte viel mehr darauf hinweisen das nicht die Menge, sondern die Menge/Fläche wichtig ist.

1 Million Tonnen klingt viel.


360.570.000 km² Wasser
...1.000.000t Speisereste

kürzen und teilen:
0,0027t oder auch 2,7Kg/km²

Jetzt noch aufs Jahr gerechnet:
0,0075Kg/km²/d Oder auch 7,5g/km²/d


Eine einzelne Möwe isst ~25g und 250g am Tag (Je nach Art und Größe).

heißt:
Mit diesen Essenresten wird nicht eine Möwe satt.

p.S.
Den Abgang in die Tiefe und die dazugehörigen Fische habe ich mir jetzt mal gespart.
Ich glaube es wird deutliche, dass die "viel" ein ziemlich relativer Begriff ist.
 
Wieso meint Ihr die ganze Zeit erklären zu müssen, daß die Speisereste von 300 Schiffen im Vergleich zum Volumen der Meere keine Rolle spielen?
Daß ist doch unstrittig.
Die Verschmutzung kommt aber nicht nur aus einer Quelle.

Wenn ein Schwimmbecken eine halbe Millionen Liter hat, dann ist es trotzdem nicht in Ordnung, da reinzupinkeln.
 
@KaPiTN:
Weil das Nonsense ist, der von echten Problem ablenkt und deswegen auseinander genommen gehört.

Das schlimmste was dem Umweltschutz passieren kann, sind Leute die ihn mit unnützen Blödsinn belasten und daher eine Angriffsfläche für das gesamte Konzept bieten.

Das gleiche was bei Inklusion und Minderheitenschutz passiert ist. Den nimmt auch keiner mehr ernst, weil die ihn mit zu viel bullshit beladen haben.
 
Es gibt leider viel zu viele Leute, die es für blödsinnig und Unsinn halten, wenn Müll fachgerecht entsorgt wird.
 
@KaPiTN: Also du meckerst, weil die Schiffe die Speisereste verklappen, und das die Meere verschmutzt. Es ist zwar wenig, aber das Wenige willst du einschränken, richtig?

Gut, dann nenne ich dich jetzt kurzsichtig. Denn du bist zu faul, die Alternative zu bedenken:

1. Wir verklappen den Scheiß
Es sind Essensreste. Die bestehen zu ca. 75% aus Wasser, das hat schonmal gar keinen Einfluss auf irgendeine CO2-Bilanz. Nehmen wir an, von den restlichen 250 kT ist alles organisch (stimmt zwar nicht, ist aber leichter zu rechnen). Davon wird ca. 80% tatsächlich in Energie umgewandelt (von allen möglichen Tieren), der Rest wird zum Aufbau von organischem Material verbraucht. Gehen wir davon aus, dass wir hier hauptsächlich Zucker und Fette vorliegen haben, kann man sagen, das ist 1:1 in CO2 umgewandelt, damit entstehen so jährlich 200 kT CO2 durch diese Speisereste, die relativ gleichverteilt über den Meeren entstehen. OK, sieht nach viel aus.

2. Wir schippern den Scheiß zurück zum Hafen und entsorgen es da
Entgegen der allgemeinen Ansicht ist die Bewegung von Masse auf dem Wasser nicht Energiefrei möglich. Ergo: Wir brauchen dazu Sprit. Und nicht wenig. 1 Mio Tonnen Speisereste benötigen ca. 8 große Containerschiffe, um über die Meere geschippert zu werden, legt man die zugrunde (ich hab jetzt mal geschätzt, dass von den 187.000 Tonnen Gesamtgewicht 125.000 Tonnen Zuladung sind). Sie verbraucht pro Tag 150 Tonnen Schweröl bei 20 Knoten (37 km/h). Die Distanz zwischen New York und Rotterdam beträgt fast 6000 km. Das dürfte ungefähr die Distanz sein, die derartige Reste verschifft werden müssen (Pazifik ist größer, Kreuzfahrtschiffe fahren meist nicht den direkten Weg etc.). Deine Schiffe wären also ca. 6,8 Tage unterwegs (Bremsen und Beschleunigen erhöhen das wohl auf ganze 7 Tage), was pro Schiff 1050 Tonnen Sprit kostet. Mal 8. Also 8400 Tonnen Schweröl. Das enthält fast nur Kohlenstoff (12 g/mol) und verbrennt mit einem Sauerstoffmolekül (32g/mol), damit entstehen ca. aus 1 Tonne Schweröl 4 Tonnen CO2. Wären wir bei 33600 Tonnen CO2, nur um die 1 Mio. Tonnen Essensreste zu transportieren. Dann müssen wir sie entsorgen. Verbrennen wir sie, entstehen ca. 250 kT CO2, eher 350 kT (weil das viele Wasser den effektiven Brennwert unter die Aktivierungsenergie senkt und deine Speisereste damit zusätzlich Öl brauchen, um überhaupt zu brennen). An Schweine verfüttern geht nicht, weil das Zeug nach dem Transport alles verschimmelt ist. Alternative: Müllhalde, da ist die CO2-Bilanz so ca. bei 250 kT. Oder Biogasanlage, da ist die CO2-Bilanz ähnlich, wird vom Biogas aber etwas abgemildert - zu wenig, um das Schweröl einzuholen, das du vorher für den Transport verpulvert hast.

Ergo: Verklappen lässt 200 kT CO2 entstehen, Transport und Verbrennung rund 380 kT CO2.

Ich bin bei dir - schippern wir es zum Hafen zurück, der Umwelt zuliebe! :m

P.S.: Das ist der Grund, warum ich die meisten Umweltschützer hasse. Sie können alle nicht rechnen. Hauptsache die kurzfristigen Schäden beschränken, egal wie die Langzeitfolgen aussehen. Siehe Deepwater Horizon. Was hab ich damals gesagt: ABWARTEN! Das löst sich von allein! Und was haben sie gemacht: Tausende Tonnen Chemikalien aufs Meer verstreut, um das Öl zu binden und in Klumpen absinken zu lassen. Später haben die ganzen Mikrobiologen gesagt, dass das ne Scheißidee war: Die Mikroben brauchen zum Abbau große Oberfläche und Sauerstoff - und was haben große Ölklumpen auf dem Meeresgrund nicht? Genau, ne große Oberfläche und Sauerstoff. Und der Ölteppich, den man nicht erwischt hatte, der war nach 3 Wochen weg, unauffindbar, weil aufgefressen. Aber jetzt haben wir mehrere Jahre nach der Katastrophe noch immer Klumpen auf dem Meeresgrund, für die nächsten paar hundert Jahre. Von der Giftigkeit der Bindemittel mal abgesehen. Ihr DEPPEN!
 
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Ich bin bei dir - schippern wir es zum Hafen zurück, der Umwelt zuliebe! :m

Nein, bist Du nicht.

Die modernen Schiffe haben eine eigene Verbrennungsanlage und eigene Kläranlagen. Speisereste werden ebenso wie Klärschlämme getrocknet und energetisch verwertet.
Keine Ahnung, warum die verdammten Ökospasten das machen, wo Verklappen doch viel besser wäre.
 
Es gibt leider viel zu viele Leute, die es für blödsinnig und Unsinn halten, wenn Müll fachgerecht entsorgt wird.

Wenn wir uns darauf einigen, dass Fachgerecht bedeutet: "Auf die Art, auf die es im großen und ganzen am wenigsten Schaden verursacht" bin ich deiner Meinung.

Wenn Speisereste ins Meer kippen weniger Schaden verursacht, als sie auf dem Schiff mit sich rum zu schleppen und dann im Hafen zu verbrennen, dann ist ins Meer kippen Fachgerecht.
 
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