Endlich Nichtraucher! - Erfahrungen mit Allen Carrs Methode?

Die Gesellschaft entwickelt sich immer weiter weg vom Rauchen. Ob das steuerliche Konsequenzen haben wird? Immerhin muss die Regierung irgendwoher das Geld herkriegen, das ihnen durch Aufhörer verlustig geht.
 
Ich gratuliere dir. Das ist doch schon mal ein Anfang. Und wenn man soweit ist, vor allem im Kopf, dann schafft man den Rest auch. Super. :T

Dir gratuliere ich auch. Natürlich gleich zweimal. ;)

Natürlich denkt man ab und zu auch mal dran.. aber mehr auch nicht. Im Prinzip braucht man das Zeug nicht. Wenn man sich dessen wirklich bewusst ist, fällt es erstaunlich leicht. Ich habe auch mehr als 16 Jahre geraucht und von heute auf morgen aufgehört. Weil ich es wollte und einfach die Schnauze voll hatte. Die erste Woche war die schwierigste, danach ging es eigentlich. Der Stolz, es endlich geschafft zu haben, das gesteigerte Selbstbewusstsein, die bessere Kondition und auch der bessere Geschmackssinn waren grandios und größer als das Verlangen. :)
 
Ich bin nun seit dem 17.12. "erfolgreicher" Nichtraucher - zwischendrin (Anfang Dezember) hatte ich einen Rückfall von genau einer Zigarette, die ich mir geschnorrt habe.

Läuft gut - allerdings ohne irgendwelche Bücher oder Medikamente; einfach so...
 
Bin übrigens noch immer Nichtraucher und gehe nun das Thema Gewichtsverlust und Sport an!
 
Tja, so schnell kann's gehen, so tief fällt man.

Im November verlor ich meinen Job und fing wieder an zu rauchen. Bis gestern, als endlich, auch mit dem Ende des Allen Carr-Buches, die Münze erneut gefallen ist.

Seit gestern ~16 Uhr also wieder ohne Zigaretten und bisher geht's mir echt ziemlich gut. Keine Ausfälle zu verzeichnen... :D
 


Kopf hoch. Rückschläge sind leider nicht vermeidbar - egal wie lange du weg bist. Du kannst auch 10 Jahre "clean" sein und dann im betrunkenen Kopf auf einer Party nur mal an einer Zigarette ziehen. Danach hast du innerhalb von wenigen Stunden die erste Schachtel so weggequalmt.

Ist ein steiniger und ekliger Weg.

Ich nähere mich den 3 Jahren jetzt an (im Juli ist es so weit) und trotzdem habe ich ab und an (gerade wenn man in geselliger Runde ist und etwas getrunken hat) durchaus das Bedürfnis danach "nur mal kurz zu ziehen". Und dabei vermeide ich Raucherwohnungen weitestgehend, sofern es sich eben einrichten lässt. Wobei ich da den Geruch einfach nur eklig finde (und ich mich jedes mal aufs neue Frage wie ich das jahrelang ausgehalten habe), gerade wenn die Heizung dann auch noch auf höchster Stufe läuft.

Aber ganz ehrlich, wenn ich so zurückrechne, wir haben durchschnittlich 7,50€ am Tag verqualmt, es lohnt sich einfach. Dieser finanzielle Anreiz ist einfach so groß gewesen ... jetzt schon mehrere Urlaube und andere Anschaffungen tätigen können was sicherlich nicht so drin gewesen wäre hätte man weiterhin rund 2500€ im Jahr verqualmt. eZigaretten waren damals noch nicht in Mode :D keine Ahnung ob es dann anders ausgesehen hätte.
 
@Fhynn: jo, das ist mir auch klar - wirklich weg davon wird man nie sein. War nur erschreckend, wie schnell man nach "nur einer Zigarette" wieder auf's Päckchen umsteigt und am Rauchen ist.

Daraus gelernt habe ich auf jeden Fall: Ex-Raucher unterscheiden sich nicht wirklich von Ex-Alkoholikern - eine Zigarette und es ist wieder rum, es darf die "eine Zigarette" einfach nicht geben. Nie.

Ich bereue oder bereute die Entscheidung auch nie - nicht mal wegen der Kohle, die mir mittlerweile zwei USA-Urlaube mitfinanziert hat, eher wegen meiner Gesundheit. Ich konnte wieder Treppensteigen ohne direkt ein Sauerstoffzelt zu benötigen! Yay! :T
 
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