[eBay] Verkaufsgebühren Verkaufsprovision, schon immer so hoch?

Nun ja "viel" ist finde ich relativ...
ja es ist nicht wenig - aber dafür muss man wenistens nur bei "Erfolg" zahlen - insofern man für 0€ Startpreis einstellt.

Im Gegenzug nehmen sie einem doch verdammt viel Arbeit ab - die ich sonst eventuell bei Flohmarkt, anderen Verkäufern usw. selber machen müsste - und die eigene Arbeit kostet ja eigentlich auch etwas.

Bei Büchern reicht fast immer die ISBN und man bekommt ein Bild, Kurzinfos, Seiten usw.
Bei sehr vielen Produkten reicht die EAN um Zig Infos über das Produkt zu bekommen - dann noch über die Handyapp ein Photo gemacht und die Sache passt.

Wer eine Firma kennt bei der man gleich gute Verkaufspreise bekommt, ebenso den Service bei der Verkaufsabwicklung und dann zu einer geringeren Gewinnbeteiligung - der möge diese Möglichkeit nennen, ich kenne keine.
Und wo es keine Alternative gibt kann der Anbieter die Preise eigentlich beliebig gestlegen ;D
 
der Punkt ist halt der, wie überall, es steht jedem frei an der Preisgestaltung einer Firma teilweise mitzuwirken in dem er deren überteuerte Produkte nicht mehr kauft/in Anspruch nimmt.
Nur leider ist das maximal an Protest was der durchschnittliche Bürger zustande bringt das Rumheulen im Netz.
Ganz wagemutige kleben sich hinten auf ihr Auto einen Protestaufkleber den es dann mal kostenlos als Zugabe zur Bildzeitung.
 
Es steht jedem frei mitzuwirken? Es gibt aber nunmal keine andere vernünftige Plattform bei der man einen ähnlichen Erfolg erzielen kann.. also so frei steht mir das jetzt nicht.
 
Als ich das letzte mal ne größere Charge Kellerfunde bei Ebay verkloppt habe, lag die Gebühr noch bei 8%. Damals durfte ich schon um die 40€ Provision an den Laden abdrücken, was ich ziemlich übel fand.

Jemand aus meiner Familie ist seit mehreren Jahren selbstständig und verkauft selbst gebaute Elektronikartikel die pro Stück zwischen 200 und 400€ kosten. Anfangs hat er das komplett gewerblich über Ebay laufen lassen, mittlerweile ist er auf ne eigene Domain mit eigenem Shop umgestiegen, da bleibt am Ende einiges mehr an Kohle übrig.
 
War neulich auch erschrocken, als ich seit längerem mal wieder einiges bei ebay verhökert habe.

Da freust du dich, wenn du altes Zeug doch noch für gutes Geld los wirst, und dann wollen die so eine abartig hohe Provision. :buh:
 
Es steht jedem frei mitzuwirken? Es gibt aber nunmal keine andere vernünftige Plattform bei der man einen ähnlichen Erfolg erzielen kann.. also so frei steht mir das jetzt nicht.

eben. DU erkennst aber, dass dir diese Plattform einen Mehrwert bringt und du diesen dann halt auch bezahlen musst.
Du wunderst dich dann nicht nach dem Verkauf, dass du noch Gebühren bezahlen musst.
Klar, über die Preise kann man sich streiten.
Aber auch als professioneller Verkäufer kann man seine Ware wo anders verkaufen, aber wie du schon sagst, mit weniger Erfolg.

Zudem geht es hier ja nicht um professionelle Verkäufer die wirklich keine Alternative haben, sondern um Leute die privat ihr Zeugs verkaufen wollen.
Und das hätten sie auch auf dem Flohmarkt oder in Kleinanzeigen oder über das schwarze Brett machen können.
Aber Achtung, Flohmarkt kostet auch Standgebühr, also nicht hinfahren und sich dann aufregen das die den Platz nicht verschenken :D
 
Um mal ein paar Fakten zu bringen:


heise schrieb:
eBay ändert einige Geschäftsbedingungen zum Start ins neue Jahr und hat eine neue Gebührenordnung für private Verkäufer aufgesetzt. Ab dem 4. Februar 2014 beträgt die Verkaufsprovision 10 Prozent des Verkaufspreises, aber maximal 199 Euro. Bislang lag die Provision bei 9 Prozent und maximal 75 Euro.

Dafür sind ab Februar 20 Angebote kostenlos einstellbar, unabhängig vom Startpreis des jeweiligen Artikels.

Ist vermutlich der Gewinnoptimierung durch ebay geschuldet. Die Aktionäre wollen ja auch eine Steigerung sehen.

Alternativ halt Ebay-Kleinanzeigen oder Kalaydo.
 


2001 lag die Provision bei 4 Prozent.

Gruß
Baer
Wie schön doch 4 Prozent wäre. :(

Ich habe eine Family Guy DVD Box auf ebay gestellt, dafür werde ich dann 10% ebay-Provision zahlen, ca. 1,90€ Versandkosten, ca. 0,30€ Versandmaterialkosten und eventuell auch noch Paypal-Gebühren in Höhe von 1,9% + 35 cent.

Am Ende bleiben mir höchstens paar Euro.
 
Versandkosten werden ja eh auf den Käufer umgelegt. Selbst bei Auktionen mit kostenlosem Versand gehen die Gebote im Schnitt 2 Euro höher. PayPal zwingt dich ja keiner anzubieten, geht auch gut ohne. ;)
 
Tolles Stammtischniveau habt ihr hier, ich stör dann mal ein bischen:
Euch ist schon kklar das Marketing einen riesen Arsch voll Kohle kostet?

Klarer Fall von freiem Markt, nicht mehr, nicht weniger, darf ja jeder selber einen Onlineshop eröffnen. Dazu braucht man nichtmal riesige Investitionen wie das bei den großen bösen Mafia Terror Pharmaunternehmen der Fall ist.

.de Domain, knapp 6€, tauglicher Webspace knapp 60€, pro Jahr, gibts auch im Paket etwas günstiger.
 
Was hat das jetzt mit Stammtisch zu schaffen, wenn hier bemerkt wird, dass ebay abartig teuer ist? Ich habe letztens erst ein altes Laptop und ein Kindle verkauft und musste anschliessend 50 Euro bezahlen an Gebühren. Das ist ganz einfach zuviel Geld.
Die einzigen Vorteile über ebay sind eben das breite Publikum und die Geschwindigkeit in der man dort Sachen zu Geld machen kann.

Wenn man etwas Zeit hat, sollte man einfach Shpock, ebay Kleinanzeigen oder schwarze Bretter in Facebook verwenden. Das klappt fast genauso gut und kostet keinen einzigen Cent.
 
Also kann etwas deiner Definition nach nicht zu teuer sein, solange man nicht gezwungen wird es zu benutzen/kaufen? Solange die guten Alternativen fehlen gibts halt nicht viel bessere Möglichkeiten, das ändert aber doch nichts am zu hohen Preis.
 
Der Preis ist aber scheinbar für die "Leistung" nicht zu hoch - wenn die Mehrheit es zu teuer findet würden sie es nicht Zahlen bzw. eBay nicht verwenden... und die Preise würden in jedem Fall Fallen.

Angebot und Nachfrage... Wenn es doch so einfach ist ein Schwarzes Brett zu nehmen oder sich um 6h Früh auf den Flohmarkt zu stellen dann macht das doch alle....
Ich persönlich finde es bequem mit der Handyapp 2-3 Fotos zu machen, nen ean-code zu scannen und zu speichern und dann nach ner Woche Geld zu haben.

Das Geld ist dann (egal wie viel es ist) mehr als wenn das Gerät länger in der Wohnung ungenutzt rum steht oder ich es weg werfe weil mir die anderen Methoden zu aufwendig sind.
 
Wie du schon sagst, etwas ist besser als nichts. Dennoch kann man wohl kaum davon ausgehen, dass Ebay per Definition nicht zu teuer ist nur weil es die Leute benutzen. Schließlich handelt es sich ja auch mehr oder weniger um eine Monopolstellung, zumindest was die Userzahlen angeht gibt es keine Alternativen.

Ich nutze das ja selber auch ab und an. Dennoch wird man ja noch sagen dürfen, dass die Preise zu hoch sind. Nicht zu hoch, dass man es gar nicht mehr nutzen würde. Aber zu hoch um damit zufrieden zu sein.
 
Es gab ja früher alternativen zu ebay. Ricardo zum Beispiel.
Nur die Userzahlen waren damals schon sehr ebay-lastig.
Wollte man Schnäpchen machen hat man bei Ricardo ersteigert. Wollte man einen guten Preis erzielen, hat man bei ebay verkauft.
 
Gibt doch immer noch Alternativen. Man muss halt nur mal Google anwerfen und sich etwas Mühe geben.
Und zumindest früher mal waren die Gebühren doch gestaffelt, in Abhängigkeit vom Verkaufspreis.
 
Die Gebühren für das Einstellen sind gestaffelt, bzw. soweit ich weiß für Autos oder sowas hängt es vom Verkaufspreis ab. Ansonsten ist das aber pauschal.
Alternativen gibts schon nur eben nicht mit der Menge an Kunden, was es defakto nutzlos macht.
 
Jein - musste ich mir aber selber auch mal kurz anschauen.

10% Verkaufsprovision ist jetzt sicherlich nicht billig, andererseits liegt bspw. hood.de auch nicht unbedingt wesentlich tiefer, wenn man z.B. die Kosten für Bilder hinzu rechnet. (Gebühren/Provision gibts nicht bei Privatverkäufern.)
Wobei ich jetzt nicht nachgeschaut habe, wie viel bspw. Bilder bei der Bucht kosten.
Aber dafür ist die Reichweite bei ebay natürlich wesentlich größer als bei der Konkurrenz.
 
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