[Entertainment] EA bietet Rückgabe von Originspielen bei Nichtgefallen an

Electronic Arts hat ein Rückgaberecht für die Spieleplattform Origin angekündigt. Mit der "Origin Great Game Guarantee" hat man nun die Möglichkeit, ein Spiel innerhalb von 24 Stunden, nach dem ersten Start zurückzugeben. Alternativ hat man 7 Tage nach dem Kauf zeit, falls man das Spiel noch nicht gestartet hat.

Origin ist damit die erste Plattform die ein Umtausch bei Nichtgefallen von Onlinegames anbietet. Der Rückgabeprozess soll relativ einfach über die Bestellübersicht eingeleitet werden können.

Die Rückgabemöglichkeit soll weltweit in den nächsten Wochen eingeführt werden.

Quelle:
 
Damit hätten sie zum ersten Mal was, das sie attraktiver macht als Steam. Aber ich hoffe doch, dass dann Steam bald nachzieht...
 
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das entweder schnell wieder eingestellt wird oder sich als übler Bumerang für EA entpuppen könnte. Man überlege mal was wohl passiert wäre wenn es diese Option gegeben hätte als die Serverprobleme für z.B. Sim City 5 waren.

MfG
Mr. J
 
Das ist doch nur ein verzweifelter Versuch weil sich Origin absolut nicht durchsetzen kann gegen Steam.
10 Jahre zu spät rausgekommen und dann noch den Zockern als Voraussetzung für ein lang erwartetes Spiel (BF3) unter Begleitung des Spionageskandals aufgezwungen.
 
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  • #5
Also dieser spionageskandal war ja wohl total lächerlich, wie alle angegangen sind obwohl da nichts verbrochen wurde.
 
Für (positive wie negative) Werbung ist die Wahrheit völlig irrelevant.
Es geht nur darum was der Kunde mit dem Produkt verbindet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also dieser spionageskandal war ja wohl total lächerlich, wie alle angegangen sind obwohl da nichts verbrochen wurde.

Was findest du daran lächerlich? Dass der ct-Autor sich scheinbar selbst lächerlich macht?

"kommt zu dem Ergebnis, dass der aktuelle Origin-Client nicht spioniert"

Begründet wird das damit:
1. "Dabei kam das Magazin zu dem Ergebnis, dass die Software gegenüber anderen Programmen keine ungewöhnlichen Scanvorgänge durchführt."
Im Vergleich zu einem Trojaner führt dann kein anderer Trojaner ungewöhnliche Scanvorgänge durch und damit spioniert dann ja wohl kein Trojaner.
Im Vergleich zu anderen Regierungsformen [zum Beispiel der Diktatur] ist der aktuelle Einschnitt der Pressefreiheit in GB nicht ungewöhnlich und deshalb unbedenklich?
Bzw. um zu formalisieren, was ich damit ausdrücken möchte: Nur weil etwas im Vergleich zu etwas anderem nicht ungewöhnlich ist, sagt das nichts über Gut und Böse aus.

2. "Auch würde lediglich der Installationsordner der Software selbst gescannt."
Gleichzeitig gibt er Autor jedoch an, dass das nur bei der getesteten, vermutlich post-Protest entstandenen Version von Origin handelt.
Er gesteht sogar ein, dass ältere Versionen durchaus wesentlich mehr gescannt haben:
"Auslöser der heftigen Reaktionen aus der Community war unter anderem ein Video, in dem zu sehen war, wie die Origin-Software den gesamten Ordner C:Programme scannt."


Der erste Punkt zeigt in keinster Weise, dass Origin harmlos ist, viel eher zeigt es ein falsches Verständnis des Autors von Gut und Schlecht.
Der zweite Punkt zeigt bestenfalls, dass EA auf das Feedback der Community (vermutlich aus Angst vor Klagen!) reagiert und seinen Client bezüglich Spionageaktivität eingeschränkt hat. Das ist ähnlich wie es damals bei Windows XP der Fall war. Auch das hat in den ersten Versionen, nachweislich illegal, Informationen an MS weitergeleitet. In Updates wurde diese Spionageaktion dann unterbunden und man hat sich damit heraus geredet, dies sei ein Artefakt aus einer Entwicklerversion und nur versehentlich im RC gelandet.


Zuletzt gibt der Autor allerdings sogar an: "Origin scannte in dem Video auch eine Steuererklärung."
Das wiederum sehe ich durchaus als gefährlich an. Wie der Autor da zu dem Schluss kommen kann "Vermutlich harmlos aber pikant:" verstehe ich absolut nicht.




Zurück zum Thema: So kritisch ich der Spieleindustrie bzw. der Contentindustrie allgemein gegenüber stehe, finde ich ein Rückgaberecht wegen Nichtgefallen ziemlich unnötig.
Solange es sich nicht um eine bewusste Täuschung handelt (etwa ein angepriesener Actionfilm mit Sylvester Stallone, der sich dann als Liebes-Komödie mit Till Schweiger entpuppt), weiß der Käufer auf welches Risiko ("Nichtgefallen") er sich da einlässt.
Gametrailer, Reviews etc. die schon wesentlich vorm Release des Spiels veröffentlicht werden, sollten als Aufklärung ausreichend sein. Der Käufer kennt also das Risiko und kann es ausreichend abschätzen. Er nimmt dann eine gewisse Leistung in Anspruch. Dann muss er diese eben auch bezahlen. Ich kann auch nicht aus dem Kino gehn und sagen, dass mir der Film nicht gefallen hat und bekomme dann mein Geld zurück.

Was ich tatsächlich unterstützen würde, wäre ein Weiterverkauf von Spielen. Wenn ich etwas erworben habe, sollte ich auch das Recht haben es weiter zu verkaufen.
Dass es dabei nicht zur Vervielfältigung kommt ließe sich sicherlich über CD Keys kontrollieren (etwa mit Widerrufszertifikat).
 
Man hat 24h Zeit ein Spiel bei nichtgefalen zurückzugeben?

Gut. Die meisten Spiele dauern im Singleplayer ja eh nur mehr 5-7h... :D
 
Man kann auch vieles schlecht reden. Ich finde die Option sehr gut, wie lange sich sowas effektiv hält bleibt abzuwarten. Ein eventueller Missbrauch entstünde ja wenn durch die Community, dafür kann Origin / EA nichts. Wenn mal jeder etwas nachdenken würde und bereit wäre für Software auch Geld auszugeben würde man auch ne ganze Ecke weiter kommen und solche Aktionen würden auf Vertrauensbasis funktionieren.

Wenn ich aber an die vielen dummen Bengel denke die alleine bei den mir bekannten Onlinespielen auf Steam und Origin rumlaufen sehe ich da leider schwarz. So einer dämlichen Kundengruppe kann man es aber auch wohl schwer recht machen.
Und das hat ersteinmal gar nichts mit Spielen wie Sim City 5 zu tun sondern kann imho ganz allgemein so festgehalten werden.
 
So einer dämlichen Kundengruppe kann man es aber auch wohl schwer recht machen.

Das ist vermutlich auch einer der Gründe weshalb die grösseren Spielehersteller wie Ubisoft und EA sich nicht mehr um Internetmeinungen zu ihren Produkten kümmern.
 
EA scheint sich seinen miesen Support und seine Nazi-Einstellung was die Kopierschutzmaßnahmen angeht ja auch leisten zu können.
 
Das ist eben der gemeinsame Vorteil von Publishern und Politikern: Egal wie sehr man die Kunden verarscht, nur wenige lernen daraus...
 
@n87:

Wenn überhaupt so lange :D

Aber ist doch super, so muss man sich nicht vorher ein x beliebiges Release suchen und mit den Cracks hantieren.
 
Ich finde die Idee gar nicht mal so schlecht, wie oft hat man schon ein Spiel gekauft und war am Ende enttäuscht??

Um zu wissen ob ein Spiel etwas taugt muss man es ja ausprobieren,

aber wenn es einmal ausgepackt ist und nicht gefällt

heißt es dann ne das nehmen wir nicht zurrück.
 
Ich finde die Idee gar nicht mal so schlecht, wie oft hat man schon ein Spiel gekauft und war am Ende enttäuscht??[...]

Dank intensiver Recherche vor dem Kauf eines Spiel bzw. Nutzung von Spieledeals wie z.B. Humblebundle passiert mir das nicht mehr wirklich oft. Das Angebot ist sicherlich interessant aber es stellt sich die Frage ob es wirklich so kommt wie EA behauptet.

MfG
Mr. J
 
Ich finde die Idee gar nicht mal so schlecht, wie oft hat man schon ein Spiel gekauft und war am Ende enttäuscht??
Um zu wissen ob ein Spiel etwas taugt muss man es ja ausprobieren, aber wenn es einmal ausgepackt ist und nicht gefällt heißt es dann ne das nehmen wir nicht zurrück.

Ist ja nicht so, dass man im Voraus schon diverse Gametrailer gesehen hat, die Spielbeschreibung kennt und ggf. schon Demos gezockt hat. ;)
 
@accC: Also ich für meinen Teil spiele eigentlich nie Demos, bevor ich mir ein Spiel kaufe.
Mag sein, dass ich dann selbst Schuld bin. Aber eigentlich kaufe ich mir auch nur Spiele, die ich (illegal) von den LANs früher kenne oder die mich im Steam-Sale ansprechen. Insofern bin ich da wohl nicht so die Zielgruppe.
Was mich viel eher interessieren würde, wäre eben, ob Steam dann mit einer ähnlichen Funktion nachzieht.
 
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