Drogenpolitik

Meine Idee wäre, Tabak, Spirituosen und Cannabisprodukte
Und Bier klammerst Du warum genau aus? Als wäre ein 2 Promille Rausch mit Vodka schädlicher als mit Bier......
Könnte das daher kommen, dass Du selbst damit Umgang hast und daher weisst, dass man auch ohne strengste Kontrolle (Registrierung etc.) damit verantwortungsbewusst umgehen kann?
Schwups, und schon denke ich an die Bilder vom Oktoberfest.....fuck....hat doch so gut angefangen.
 
Mich wundert nur, dass das heute so durch die Medien geht.
Die Position vom Bund deutscher Kriminalbeamter ist nämlich gar nicht neu, die hatten diese schon vor bestimmt 4 Jahren.

Die anderen beiden großen Polizeigewerkschaften waren bzw sind afaik aber dagegen.
Übrigens auch die, die viel viel mehr VDS und Staatstrojaner und so Dummpfug fordern.
 


Das ist ja wohl auch eher eine Einzelmeinung und keine offizielle Stellungsnahme der Gewerkschaft. Da´ß Her Schulz keine Skrupel hat fragwürdige Meinungen zu vertreten, hat er ja bereits vorher bewiesen.
Nachrichten ergeben sich ja auch nicht immer aus Ereignissen und Berichterstattung. Es gibt ja auch so etwas wie
Pressemitteilungen, die gerne aufgegriffen werden, ohne daß man sie als solche kennzeichnet.
 
Irgendwie klingelt da was...


Mit dem Vorwurf des Trollens als Drogengegner in einen drogenaffinen Board muß (und kann) ich leben.

Ich kann aber nicht als einziger hier noch präsenter Drogengegner gegen Argumente a) bis f) andiskutieren, weil ich auch noch ein RL habe. Ich wünsche allen trotzdem ein schönes Wochenende und werde mich nach Kräften bemühen, hier nicht mehr zu stören.

Doch kein RL mehr?

Und oh wie wahr:
Mich erinnert das eher an einen gewissen römischen Kaiser :coffee:
 
Na dann schieben wir doch ein wenig harte Wissenschaft ins drogenaffine Board:

Young adults report increased pleasure from smoking cigarettes when drinking alcohol but not when using marijuana.


Cannabis use is associated with reduced prevalence of progressive stages of alcoholic liver disease.


The Grass Might Be Greener: Medical Marijuana Patients Exhibit Altered Brain Activity and Improved Executive Function after 3 Months of Treatment


Alless durchaus lesenswert.
 
Der Vergleich mit dem Alkohol ist ein amüsantes Ablenkungsmanöver der Cannabis Fanboy Community (Gemeinde). Whataboutism at it's best.

Okay. Warum? Ich denke eher, dass die Verweigerung der Akzeptanz dieses Vergleichs als durchaus sinnvoll und notwendig ein amüsantes Ablenkungsmanöver des have-no-point-am-anti Trolls ist. Auch wenn ich Besagten entgegen bester Vorsätze wieder füttere.

Gerade wurde das Thema im Spiegel nach dem Aufruf des BDK . Leider sind die verlinkten Dokumente nur mit einem Login verfügbar, aber vielleicht hat ja jemand einen.

: Suchtpotential verschiedener Drogen (Skala 0-3):
Heroin 3, Tabak 2,21, Alkohol 1,93, Cannabis 1,51
: Gefährlichkeit von Drogen für die Nutzer und ihr Umfeld (Skala 0-100):
Alkohol 72 (Platz 1), Tabak 26 (Platz 6), Cannabis 20 (Platz 8)

So, warum um Himmels Willen denkst Du angeblich, dass der Vergleich nicht gezogen werden sollte? Ganz im Gegenteil, dieser Vergleich muss zwingend angestellt werden.

Kannst es ja ausnahmsweise mal mit einem echten Argument versuchen - ich persönlich empfände das als höchst erfrischend.
 
Von Wikipedia, die Ergebnisse von Nutts Studie grafisch aufbereitet (Quelle: Wikipedia )

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Kompetenter, aber umstrittener Mann.
Aber gegen Empirik kommt argumentativ keiner an, lasse mich aber gerne überraschen.



Methylphenidat hab ich übrigens mit 14 verschrieben bekommen, um dann mit 15 wegen Cannabis Konsum zu Hause rauszufliegen (weil Cannabis ist pöse Droge, MPH war ok ist ja nur ein Medikament).
Leute wie dich Meta, mache ich dafür mitverantwortlich.
Die Geschichte ist natürlich noch viel länger aber die mag ich hier aktuell nicht öffentlich teilen. Nur mal so zum Vergleich.

Hysterie bringt keinem was. Illegalität auch nicht.
 
So, warum um Himmels Willen denkst Du angeblich, dass der Vergleich nicht gezogen werden sollte? Ganz im Gegenteil, dieser Vergleich muss zwingend angestellt werden.

Ich sehe den Vergleich nicht wirklich als nützlich an.
Weder für/gegen Alkohol noch für/gegen Cannabis.

Egal wie rum man das Argument dreht, es klingt immer beschissen und lässt mich gleichen Argument, nur umgedreht, kontern.
Vor allem: Je öfter man die Gefährlichkeit von Cannabis erwähnt, auch wenn man es in Relation setzt, desto mehr bleibt "Cannabis ist gefährlich" in den Köpfen hängen.
Denkt man an Autismus und Impfen, da ist genau das passiert, es lebt nur noch, weil so oft zusammen erwähnt wurde.

Ich würde definitiv lieber auf Cannabis bezogen argumentieren, als mit Relativismen.
 
Vor allem geht es bei der Diskussion um die Politik im Kern auch nicht um die potenzielle Schädlichkeit einzelner Substanzen.
Sondern für mich um die große Fragen:

1. Was erhoffen wir uns von der derzeitigen Politik?
2. Werden diese Ziele erreicht?
3. Falls nein, was wären die Alternativen? Welche Chancen und Risiken bergen diese?

Ich beantworte mal für mich:
1. Weniger Konsum, weniger Tote, weniger Kranke, weniger Gewalttaten vlt auch noch (Ob Aggression wegen zu viel/falschem Konsum oder Beschaffungskriminalität oder whatever).
2. Nein! Immer mehr jugendliche Cannabiskonsumenten, Tote durch Legal Highs, Tote durch Streckmittel (XTC Konsumenten die Pillen mit Gift schlucken, oder Pillen die hoffnugnslos überdosiert auf den Schwarzmarkt kommen), Tote aufgrund ihrer schlechten Aufklärung (Krankheiten, versehentliche Überdosierungen etc), kaputte Existenzen dank der Strafverfolgung und Stigmatisierung
3. Ahja alleine hier haben wir mittlerweile schon 92 Seiten Lesestoff dazu ;)
Bei tieferem Interesse empfehle ich sehr den alternativen Drogenbericht:


Der kommt im Gegensatz zu unserer Bundestrogenbauftragten Marlene Mordler ohne Fake News aus.


Und solchen Politikern vertraut man bzw schließt sich dann noch ihrer Meinung an?
Versteh ich einfach nicht.
 
Entgegen einer Ausländerbeauftragten, die sich für Ausländer einsetzen soll, ist eine Drogenbeauftragte nicht dafür vorgesehen, sich für Drogen einzusetzen. ;)
 
Marlenchen hat in den Jahren als Drogenbeauftragte so viel Expertise angesammelt, dass sie auch mit den dümmsten und frechsten Fragen blöder Journalisten zurecht kommt. Ihr Ausscheiden wär ein herber Verlust :p
 
Dass du null auf mich eingehst, lässt mich Denken dass du nur trollen willst.
 
@Jester.... für solche Dinge sollte man sich folgende Adresse merken:
(Telegram Nutzer können einen DOI Link auch einfach an den @scihubbot schicken....)
 
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