Drogenpolitik

Cannabis kann man da nicht raus nehmen, da auch dort eine große Gewinnspanne vorherrscht.

...die mich im Übrigen mal interessieren würde. Ich kannte da mal einen Dealer, der mir sagte, dass der Handel mit Gras eigentlich eher Freundschaftsdienst sei, weil er damit kaum etwas verdient. Mhm. Dann würden es aber doch die ganzen Schwarzen hier in der Großstadt nicht tun :unknown:
 
Jammern, daß man bei einem Verkauf kaum etwas verdient ist aber kein Alleinstellungsmerkmal von Verkäufern, die mit Drogen handeln. ;)
 
@Kenobi van Gin:
Schau doch einfach mal was das Zubehör und der Strom Kostet.
Wie so der Ertrag der Pflanze ist und zu welchen Preis man das verticken kann.
Danach halt auch mal entsprechend Skalieren.

Mit deinen 5 Pflanzen im Wandschrank wirst nicht reich, aber ein guts Zubrot ist das auf jeden.
 
Entweder hat er Dich verladen, war alternativ an keinem guten Lieferanten dran oder hat zu billig verkauft ^^ 200% sind mit gutem Gras und einer vernünftigen Quelle immer drin, mehr als 3,5k sollte ein Kilo Gutes nicht kosten. Wenn es um HQ Homegrown geht, würde ich grob überschlagen:

Kosten pro Lampe im Monat ~150 € (mit Anschaffungs-/Erneuerungskosten)
Zusatzkosten nochmal ~ 50 € im Monat (Wasser, Bio-Dünger, Belüftung, Stecklinge etc.)
Damit gehen 8 - 10 Pflanzen je nach Sorte und Geschick
~ 3 Monate Blühphase
~ 30g Ertrag (trocken) pro Dröhnpalme (klein gekappt wegen Platz unter nur einer Lampe)

Hieße etwa 600 € für ca. 240 - 300g feinste Ware. Der Kram scheppert dann aber auch so heftig, dass man nicht viel davon konsumiert ^^
Und zum verkaufen ists zu schade :D
 
@Jester:
Und bei 10 Pflanzen noch ~ 2 Tage Arbeitszeit zum schneiden (Hab ich gehört :D ) miteinberechnen, das macht bei Mindestlohn auch nochmal 150 Euro.
 
@Jester:
Das Teure hast du nur beim ersten mal.
Beleuchtung, Bewässerung, Growbox und den ganzen kleinkrams, den man halt nur einmal anschaffen muss.
Bei ersten mal wirst du also +- 0 raus gehen.

Wenn du den scheiß allerdings erstmal hast...
 
Wenn wir hier von Leuten sprechen, die das kommerziell machen, darf man natürlich auch die Mietkosten nicht vergessen. Denn kein Kommerz-Grower, der noch alle Tassen im Schrank hat, macht das bei sich zuhause. Außerdem verkaufen die großen Fische nicht direkt an den Endkunden, sondern eher über Mittelsmänner, was die Gewinnspanne wieder schmälert.

Trotzdem denke ich auch, dass seine Aussage nicht ganz passt. Auf der anderen Seite bin ich ziemlich sicher, dass der den Kram nicht von einem Homegrower hatte, sondern von Groß-Anbietern, die entsprechend selbst absahnen wollen und ihm vielleicht auch nicht gerade die besten Konditionen gemacht haben.
 
Auf jeden Fall ist der Konsum jeglicher Drogen im heranwachsenden Alter mit Sicherheit nicht gut für die körperliche und psychische Entwicklung.
 
Aber wo zieht man die Grenze? Methylphenidat scheint einigen ja gut zu tun. Mir hatte es überhaupt nicht gut getan.
 
Ich denke, dass diese Grenze generell ziemlich individuell ist, wie ja auch die körperliche und psychische Entwicklung recht unterschiedlich schnell ablaufen. Eine Regelung wie "ab 18 Jahren" oder sicherheitshalber vllt "ab 21 Jahren" wäre da, im Falle einer Legalisierung, sicherlich sinnvoll und würde schon die gröbsten Probleme beseitigen.
 
Eine einzige harte Grenze zwischen Medizin/Droge Kind/Erwachsen zu ziehen ist ein wenig schwer.
Man wird immer irgendwo Probleme und Einzelfälle haben, welche durchs Raster fallen.

Meine persönliche Grenze sieht so aus:

Drogen nimmt man, weil man es will.
Medizin nimmt man zur Therapie einer medizinischen Problematik.

Natürlich gibt es fälle von echter und eingeredeter Selbstmedikation.
Es gibt Fälle von Ärztepfusch und Missbrauch.

Bei Kindern und ihrer Körperlichen (wozu auch das Gehirn zählt) Entwicklung muss man mit der Gabe von Medizin sehr aufpassen.
Man muss stark abwägen ob die Medizin nun hilft, aber langfristig großen Schaden anrichtet, weswegen eben Fachpersonal involviert sein sollte.
Man überlässt Kindern aber keine psychoaktiven Substanzen zum Spaß.

Ein Erwachsener "sollte" in der Lage zu sein die Konsequenz seines Drogenkonsumes abzuwägen und ob es ihm die möglichen Konsequenzen wert ist.
Ein Kind kann das nicht und sollte daher von Drogen jeder Art Ferngehalten werden.

Fazit:
Ob ein Mittel Droge, oder Medizin ist, ist eine Frage der Situation.
Warum nimmt man es, wie nimmt man es.
 
@Kenobi van Gin: Neben der Grenze ab 21 wäre es meiner Meinung nach auch sinnvoll, viel mehr in Aufklärung zu investieren.
Ein bisschen Gras ist (meiner Meinung nach) völlig okay. Man muss aber wissen, was man treibt. Insofern dürfen Kids gerne mit Infos zugeschüttet werden.
 
Tourismusminister will Cannabis in Mexikos Urlaubsorten legalisieren

Angesichts jüngster Gewalttaten hat der mexikanische Tourismusminister für eine Legalisierung von Cannabis geworben. Zumindest in den wichtigen Urlaubsorten wie Cancun und Los Cabos sollten neben dem Konsum auch der Anbau und der Verkauf von Marihuana straffrei werden, um die Kriminalität zu reduzieren, sagte Enrique de la Madrid am Donnerstag.

"Ich glaube, dass die Legalisierung der Produktion und des Verkaufs von Marihuana gemeinsam mit anderen Aktionen zu sichereren Urlaubszielen führen könnte", sagte der Minister. "Die Touristenorte wegen des Kampfs gegen den Drogenhandel zu verlieren, würde uns enormen Schaden zufügen."

Komm nach Mexiko. High Life pur. :D
 
Hey das wär echt ein geiler Drogenurlaub. Günstiges und gutes Kokain gibts dort doch auch glaub ich?
Hat Mexiko Strände? :D

Kokain ist für mich zum Beispiel so ein Ding, das werd ich bestimmt so 5x in meinem Leben ausprobieren. Aber total ritualisiert. Nach meiner ersten Million oder eben bei so nem Urlaub weils da durch weniger Hände ging und weniger gestreckt ist und sowas.
Und wenn ich nicht das Pech hab mir bei den wenigen Versuchen nen Riss im Herz zu holen (was afaik leider passieren kann) dann finde ich die Art von Konsum zum Beispiel vollkommen in Ordnung.

Aber ich mach momentan erst Mal langsam.


Mein aktuelles Problem: Bis auf dem Hasch aus einer Quelle, die aber nicht verkauft, komme ich mit dem für mich aktuell verfügbaren Gras nicht mehr klar.
Diese auf Gewinn maximierten Scheisssorten mit nur THC und kaum anderen Cannabinoiden machen mich total Paranoid statt mich zu Entspannen.

Bei der Apotheke hätte ich über 1 Monat Wartezeit für 5g die dann ca. 2 Wochen reichen würden und mich ca. 110€ kosten würden.
Ist doch Scheisse das Ganze.
Es regt mich riesig auf dass ich mir nicht einfach 3 Pflanzen auf den Balkon stellen kann. Wie diese goldige alte Dame das auch gerne machen würde. Und was die für nen unfassbaren Leidensweg hinter sich hat wegen dieser abgefuckten Politik :(

 
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