Drogenpolitik

Tiere haben kein Facebook! Wenn ich deine Kommentare lese,
hab ich das Gefühl, du hast dein Weltbild von Karl May!


Das Weltbild auf die Kommentare zurück zu führen nimmt kein gutes Ende, glaub mir.
Da schneidet hier kaum einer wirklich gut ab. ;) (nicht mal King Louie)
 
Hab mir gestern einen älteren Münsteraner Tatort angesehen, in dem Boerne behauptet, das Hodenkrebsrisiko bei Kiffern sei erhöht. War erstaunt, dass da einiges dran ist.

 
In Texas wurde ein Afroamerikaner zu 72 Jahren Gefängnis verurteilt weil er 8gr. Gras mit sich geführt hat. Er war bei der Tat 19 Jahre alt.
 
Alle drei Studien haben allerdings dasselbe Grundproblem: Die bloße Beobachtung, dass Cannabis-Konsumenten häufiger an Hodenkrebs erkranken, bedeutet keinesfalls, dass Marihuana tatsächlich die Gefahr für die Tumoren erhöht. Es könnten ebenso andere Faktoren dafür verantwortlich sein, die die Wissenschaftler bei ihrer Untersuchung nicht berücksichtigt haben. Laut einer Übersichtsarbeit von 2012 sind weitere Untersuchungen nötig, um den direkten Zusammenhang von Cannabis-Konsum und Hodenkrebs zu belegen.

Eben. Wurde zum Beispiel untersucht, wie die Befragten Cannabis zu sich nehmen? Wenn 75 % der Betroffenen ihre Joints mit Tabak mischen, dann ist das Ergebnis der Studie mindestens verfälscht, wenn nicht gar nichtig. Das gleiche gilt für das Material, in das das Konsumgut eingewickelt wird. Bei der Verbrennung von Papier können schließlich auch Schadstoffe entstehen. Wollte man eine tatsächliche Korrelation zwischen Krebs und Cannabiskonsum herausfinden, müsste man schon Menschen beobachten, die Gras über den Vapo zu sich nehmen oder oral.

Allerdings stellt sich da wieder die Frage, ob nicht Menschen, die sich schon beim Drogenkonsum Gedanken um negative Folgen für den Körper machen, auch in anderen Bereichen gesünder leben. Insofern können solcherlei Studien natürlich von vornherein kaum alle Faktoren berücksichtigen, die einen Einfluss auf das Ergebnis haben könnten.
 
Es ist doch so. Leute die ihr Leben nicht im Griff haben, die werden es auch drogenfrei nie schaffen.

Wer sein Leben im Griff hat, der hat auch die Drogen im Griff. Alles eine Frage der Verantwortung ggü. sich selbst. DISZIPLIN.

Wenn jmd. von der Brücke springt, kann es nicht die Lösung sein, wenn wir alle Brücken verbieten und nur noch Tunnels bauen.
 


Genau. Die Drogenhasser und die Kiffer schmeißen wir hier mal alle raus und dann machen wir 2 Hübschen uns das mal richtig gemütlich hier im Thread.
 
keiner soll rausgeworfen werden.
Aber ein wenig Objektivität wäre wünschenswert.
Egal ob Drogenhasser oder Drogenfanboy.
 
wird die Drogenpolitik in Deutschland von Menschen gemacht die die Sache objektiver sehen.

Leider nicht. Guck dir Frau Mortler an...
Es geht aber ja auch nicht darum, irgendwen hier pro oder contra zu bashen. Wenn Dorfdisco Kiffen doof findet, soll er doch. Er muss damit ja nicht anfangen. Ich finde nur, dass das das noch kein Grund ist, anderen das auch zu verbieten.
 
Aber ein wenig Objektivität wäre wünschenswert.

Der erste Satz, den ich mal von dir lese und gut finde. Heute ist ein guter Tag.
Leider ist das ngb nicht sehr bekannt für seine objektive Argumentationsweise.
 
ich habe ja kein Problem damit wenn jemand Kiffen nicht mag.
Aber gleich zu schreiben "ich hasse Kiffen", naja gut, seine Sache, ziemlich extrem.
Dann womöglich aber auch noch alle Kiffer zu hassen und über einen Kamm zu scheren und dann noch in einem thread in dem es um Drogenpolitik geht mitreden zu wollen, das muss ich wohl tolerieren, fällt mir aber schwer.
 
@keinbenutzername:
Gott.
Sage mir nichts über Objektivität.
Ich hasse kiffen und habe mich dennoch hier im Thread wiederholt für die Legalisierung ausgesprochen.

Typisch wieder...
 
@Tomatenpfahl:
Gar nicht.
War nen spontaner Gefühlsausbruch.
Habe ich mir mal erlaubt, bei all den anderen Gefühlsausbrüchen hier im Board bei allen möglichen Themen.
 
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