Die Toten von Texas

Vielleicht hat die Tat nichts mit dem Bürgerkrieg zu tun, aber sie ist Symptom eines Problems, welches schon damals bestand.
Die Menschen leben in einem Land, wo die in der Unabhängigkeitserklärung gesagt wird, daß alle Menschen gleich erschaffen wurden, aber daraus nicht geschlossen wird, daß alle gleich seien und die gleichen Rechte hätten.

Und Polizeigewalt oder dieser Racheakt sind nicht die einzigen Symptome. Das ganze Justizsystem ist zutiefst rassistisch.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #22


Du kannst es nicht besser.

Ich geb's auf.

Du bist der Einzige, den auf auf "Ignore" setzen muss.
 
..Das ganze Justizsystem ist zutiefst rassistisch.

das mag stimmen.
Allerdings muss doch nicht jeder Schwarze der von der Polizei erschossen wird gleich ein Fall von Rassismus sein.
Aber genau das nimmt man hier uns auch in fast jedem anderen Fall an.
Klar, eigentlich ist das System oder die Polizei selbst schuld daran.

Aber treffen tut es dann halt wie so oft die Unschuldigen.

den Bezug zum Bürgerkrieg oder halt dem schon in dieser Zeit herrschenden Rassismus in den USA gibt es natürlich.
Die Bezüge die Nero herstellen wollte aber nicht, denn die waren RAF und Selbstjustiz.
 
Logisch denken ist nicht Deine starke Seite. Dumm rumpöbeln schon eher
-
-
-
Wovon ernährst Du Dich eigentlich geistig?

Merkste was?

Das Thema ist viel zu interessant und aktuell, als dass Du (vorsichtshalber auch gleich mal IHR gesagt) es durch persönliche Angriffe tötest.
 
Was meinst Du damit?


Ein Staat, der immer weitere Überwachungsmaßnahmen scharf schaltet, die sich aber im Endeffekt gegen den normalen Bürger richten, diesen ausspionieren und in eine Ecke drücken, muss sich nicht wundern, wenn sich die Bürger irgendwann dagegen wehren. Oder eben ein Staat, dessen Exekutive sich mittels Schlagknüppel oder Schusswaffen unbebliebt macht, wie in Dallas. Das sind nur zwei Beispiele.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #26
Die Menschen leben in einem Land, wo die in der Unabhängigkeitserklärung gesagt wird, daß alle Menschen gleich erschaffen wurden, aber daraus nicht geschlossen wird, daß alle gleich seien und die gleichen Rechte hätten.

Gleiche Rechte haben sie doch, nur nicht die Möglichkeit, sie wahrzunehmem. Ein farbiger Millionär hat die gleichen Rechte wie ein weißer. Es gibt pro Kopf der Bevölkerung allerdings bei den Farbigen bedeutend weniger Millionäre als bei den Weißen.

Und Polizeigewalt oder dieser Racheakt sind nicht die einzigen Symptome. Das ganze Justizsystem ist zutiefst rassistisch.

Den letzten Satz bitte erklären. Inwiefern ist das ganze Justizsystem rassistisch?
 
Gleiche Rechte haben sie doch, nur nicht die Möglichkeit, sie wahrzunehmem.

Sofern sie jetzt die gleichen Rechte haben, leitet sich dies aber nicht aus dem Grundsatz ab, daß alle Menschen gleich geschaffen wurden.
Da mußte erst die Sklaverei abgeschaffen werden (Zusatzartikel 13)
Bürgerrechte Definiert werden (Zusatzartikel 14)
Verbot das Wahlrecht von der Rasse abhängig zu machen(Zusatzartikel 14)

Damit gab es aber immer noch nicht etwas wie unser GG

Es gab weiter Gesetze zum Nachteil von z.B. Chinesen oder Schwarzen.
Vor nicht 50 Jahren konnte man wegen Mischehe verurteilt werden.

---

Das Justizsystem ist nicht de jure rassistisch sondern de facto.
Schwarze haben ein höheres Risiko verhaftet und angeklagt zu werden und die Haftstrafen sind weitaushöher als bei Weißen, für gleiche Verbrechen.
 
Ein Staat, der immer weitere Überwachungsmaßnahmen scharf schaltet, die sich aber im Endeffekt gegen den normalen Bürger richten, diesen ausspionieren und in eine Ecke drücken, muss sich nicht wundern, wenn sich die Bürger irgendwann dagegen wehren. Oder eben ein Staat, dessen Exekutive sich mittels Schlagknüppel oder Schusswaffen unbebliebt macht, wie in Dallas. Das sind nur zwei Beispiele.
Niemand wehrt sich mit Waffen, weil die NSA Bürger ausspioniert. Das Thema interessiert keine Sau und ist als Vergleich vollkommen dämlich.
Schwarze wehren sich mit Gewalt, weil Schwarze ohne Grund von der Polizei erschossen werden.
Das sind beides Gewalttaten, die sich normalerweise vermeiden lassen.
 
Es ging nie konkret um eine NSA. Das hast du gesagt. Es geht um die extremsten Auswüchse in einem Überwachungsstaat. Noch sind wir nicht da, aber auf dem besten Weg dahin. (Dass sich seit 2013 keiner gewehrt hat, ist für mich tief schockierend und geht mir persönlich nicht in den Kopf, aber was will man machen, das ist nochmal eine andere Geschichte....)
 
@Hector: Die NSA steht für den Überwachungsstaat USA.
Schwarze werden von Polizisten erschossen und Polizisten von Schwarzen. Das hat nichts mit dem Überwachungsstaat zu tun, sondern mit Diskriminierung, ungleichen Chancen und Überforderung.
 
Und nochmal: Ich habe nie gesagt, dass dieser Vorfall hier etwas mit Überwachung zu tun hat.
Es war EINES von ZWEI Beispielen, wo ein Staat zu weit gehen KANN! und sich nicht wundern darf, wenn der Bürger irgendwann "zurückschießt". Also häng dich nicht an diesem einen Beispiel von mehreren auf.
 
Aber hier ist der Staat nicht zu weit gegangen. Die Überwachung geschieht bewusst, angeordnet. Erschossene Schwarze durch Polizisten gehen auf Überforderung, Diskriminierung, schlechte Ausbildung und andere Gründe zurück. Aber nicht auf eine Anordnung des Staates.
Das stört mich so sehr an dem Vergleich. Sorry, dass das in den vorherigen Posts nicht so gut herauskam :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es braucht keine Anordnung. Die Polizei repräsentiert den Staat und wenn derartige Vorfälle nicht entsprechend geahndet werden und/oder der Staat keine Maßnahmen ergreift die Zustände zu ändern, dann ist er verantwortlich, und wenn durch Unterlassung.
 
Zuletzt bearbeitet:


Deiner Meinung. Der Staat hat sogar ne lange Zeit ganz offiziell nen richtigen Krieg gegen die Afroamerikaner/Indianer/ linke Gruppen geführt, die sich aufgelehnt haben. Zu Black Panther Zeiten gab es ganz gezielte Morde durch Geheimdienste und Polizei. Ich weiß nicht ob dir was sagt. ist ein relativ bekanntes Opfer dieser Aktionen.

Was ist aus so Programmen geworden, was aus den Verantwortlichen und was davon wird weiter geführt bzw wurde der Zeitgeist dieser Programme bei den Verantwortlichen der Polizei jemals geändert?
Aufgearbeitet worden ist diese Zeit zumindest nie
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #35
Sofern sie jetzt die gleichen Rechte haben, leitet sich dies aber nicht aus dem Grundsatz ab, daß alle Menschen gleich geschaffen wurden.
Da mußte erst die Sklaverei abgeschaffen werden (Zusatzartikel 13)
Bürgerrechte Definiert werden (Zusatzartikel 14)
Verbot das Wahlrecht von der Rasse abhängig zu machen(Zusatzartikel 14)

Damit gab es aber immer noch nicht etwas wie unser GG

Es gab weiter Gesetze zum Nachteil von z.B. Chinesen oder Schwarzen.
Vor nicht 50 Jahren konnte man wegen Mischehe verurteilt werden.

---

Das Justizsystem ist nicht de jure rassistisch sondern de facto.
Schwarze haben ein höheres Risiko verhaftet und angeklagt zu werden und die Haftstrafen sind weitaushöher als bei Weißen, für gleiche Verbrechen.

In Deutschland konnte eine Verfassung nicht ergänzt werden, weil der Rassismus, d.h. Antisemitismus, für die vorgefundene Verfassung essentielll gewesen war. - Die US-Demokratie ist übrigens die älteste auf der Welt (1776) und wurde Vorbild für alle nachfolgenden wie die von den französischen Revolutionären 1789 ausgerufene Republik.

Auch unser BRD-System ist de fackto, nach Deiner Definition, rassistisch, weil der spätere Lebensweg irre hoch mit der Herkunft korrelliert.

Also die Familienwerte bleiben uns erhalten, positiv ausgedrückt.

Warum ist das bei den Farbigen schlecht?

Willst Du etwa die Tradition abschaffen?

Oder die Menschen ihrer Tradition berauben?

Das wäre doch auch Rassismus, wenn die Farbigen weiße Bürokarnikel werden müssten, um zu reüssieren.


Nachtrag;


Mir ist noch eine wichtige Frage eingefallen:

Wenn die USA so viel rassistischer als Deutschland und Old Europe sind:

Warum haben dann beispielsweise Ray Charles, Prince und Michael Jackson in den USA Karriere gemacht, und nicht in Deutschland oder Frankreich?


Ich will die Qualität des Grundgesetzes nicht bestreiten. Aber wie sähe hier die Verfassungswirklichkeit aus wenn Moslems ungefähr den gleichen Anteil an der Bevölkerung hätten wie die Farbigen in den USA?

Ich mag mir das gar nicht vorstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:


wenn du langeweile hast....geh doch einfach mal spazieren oder sowas.

Dein Beitrag macht weder Sinn noch bezieht er sich in irgend einer Form noch auf das eigentliche Thema.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #37


wenn du langeweile hast....geh doch einfach mal spazieren oder sowas.

Dein Beitrag macht weder Sinn noch bezieht er sich in irgend einer Form noch auf das eigentliche Thema.


Er bezieht sich kitisch auf den Beitrag von KaPiTN. Das mögen Amerika-Basher nicht so gewrne, ich weiß.

Blende meine Beiträge einfach aus, wenn sie Dich aufregen.
 
Ich halte Polizeirassismus in den USA für eine sich selbst erfüllende Prophezeiung:


Wir wissen heute, dass Armut, mangelnde Bildung, Gettoisierung und Parallelgesellschaften zu Kriminalität führen, bzw. diese Anheizen.
In Deutschland hat man es in weniger starker Ausprägung, wenn man sich die Kinder der Gastarbeiter und Migranten anguckt.
Die Flüchtlinge wird ein ähnliches Schicksal ereilen, wenn wir nicht aktiv dagegen steuern.

Es sind also schwarze die überproportional häufig mit dem Gesetz in Konflikt kommen.
Mit dem Gesetz = Mit der Polizei.
Bei der Polizei setzt dadurch ein Vorteilsdenken ein. "Der ist schwarz, der hat vermutlich Dreck an stecken".
Dies entlädt sich in Gewalt gegen Schwarze. Die Schwarzen sehen die Polizei wiederum als "Feinde" und begegnen ihre häufiger Gewaltsam.
Die Polizei sieht sich bestätigt, die Schwarzen auch.

Die Ursache liegt IMO darin, dass man die Sklaverei,bzw. die darauf folgende Apartheit nie richtig aufgearbeitet hat.
Man hat mehr noch versucht, die schwarzen "Arm" zu halten.

Natürlich können schwarze in den USA erfolgreich sein, die Chance ist nur geringer und hängt stark davon ab, in welchem Umfeld sie geboren sind.
Die Kinder einer schwarzen Mittelstandsfamilie, werden es wesentlich leichter haben, als die Kinder aus einem Gang verseuchten Stadtteil.

Das kann man mit den dritte Generation Hartz-4 Familien in Deutschland vergleichen

Die Situation ist seit mehreren Jahrzehnten verfahren, schließlich ist es auch nicht so einfach in eine parallel Gesellschaft intervenierend einzugreifen.

p.S.
Das Waffengesetz in den USA spielt diesmal wirklich nur vaginal mit rein.
 
vaginal? :D

Zu der Sache mit dem Roboter. Finde ich gut so.
Für was den ganzen Bereich absperren, anderen noch mehr Unannehmlichkeiten aufhalsen (durch die Sperren),
und weitere Leute in Gefahr bringen, wenn man das auch mal eben "schnell" lösen kann?
 
@Seedy: Ich stimme dir größtenteils zu. Arme Menschen sind häufiger kriminell und Schwarze sind in den USA häufiger arm (aus den Gründen, die du genannt hast). Armut ist von außen in vielen Fällen schlecht zu erkennen, es ist also kein Wunder, dass Polizisten auf die Hautfarbe zurückgreifen.
Aber ich würde trotzdem sagen, dass die laxen Waffengesetze in diesen Fällen eine Rolle spielen. Wenn Polizisten bei jeder Kontrolle unter hohem Stress stehen, weil der Fahrer eine Waffe aus der Tasche ziehen könnte, trägt das sicher nicht zur Entspannung bei.

Und zum Roboter: WTF? Die Polizei hat ein Todesurteil gefällt. Und ich verstehe nicht, wieso. Waren andere Menschen in Gefahr? Hatte der Schütze Sprengstoff bei sich? oder ging es nur um Rache, weil er Polizisten getötet hat?
 
Zurück
Oben