Sofern sie jetzt die gleichen Rechte haben, leitet sich dies aber nicht aus dem Grundsatz ab, daß alle Menschen gleich geschaffen wurden.
Da mußte erst die Sklaverei abgeschaffen werden (Zusatzartikel 13)
Bürgerrechte Definiert werden (Zusatzartikel 14)
Verbot das Wahlrecht von der Rasse abhängig zu machen(Zusatzartikel 14)
Damit gab es aber immer noch nicht etwas wie unser GG
Es gab weiter Gesetze zum Nachteil von z.B. Chinesen oder Schwarzen.
Vor nicht 50 Jahren konnte man wegen Mischehe verurteilt werden.
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Das Justizsystem ist nicht de jure rassistisch sondern de facto.
Schwarze haben ein höheres Risiko verhaftet und angeklagt zu werden und die Haftstrafen sind weitaushöher als bei Weißen, für gleiche Verbrechen.
In Deutschland konnte eine Verfassung nicht ergänzt werden, weil der Rassismus, d.h. Antisemitismus, für die vorgefundene Verfassung essentielll gewesen war. - Die US-Demokratie ist übrigens die älteste auf der Welt (1776) und wurde Vorbild für alle nachfolgenden wie die von den französischen Revolutionären 1789 ausgerufene Republik.
Auch unser BRD-System ist de fackto, nach Deiner Definition, rassistisch, weil der spätere Lebensweg irre hoch mit der Herkunft korrelliert.
Also die Familienwerte bleiben uns erhalten, positiv ausgedrückt.
Warum ist das bei den Farbigen schlecht?
Willst Du etwa die Tradition abschaffen?
Oder die Menschen ihrer Tradition berauben?
Das wäre doch auch Rassismus, wenn die Farbigen weiße Bürokarnikel werden müssten, um zu reüssieren.
Nachtrag;
Mir ist noch eine wichtige Frage eingefallen:
Wenn die USA so viel rassistischer als Deutschland und Old Europe sind:
Warum haben dann beispielsweise Ray Charles, Prince und Michael Jackson in den USA Karriere gemacht, und nicht in Deutschland oder Frankreich?
Ich will die Qualität des Grundgesetzes nicht bestreiten. Aber wie sähe hier die Verfassungswirklichkeit aus wenn Moslems ungefähr den gleichen Anteil an der Bevölkerung hätten wie die Farbigen in den USA?
Ich mag mir das gar nicht vorstellen.