Wir sollten lieber auf die Kurden, als auf die Türken bauen. Türkei verursacht nur ärger.
Kann ich nicht beurteilen. Vielleicht wirken die Kurden nur deshalb so positiv, weil die Türken durch Erdogan so derart negativ rüberkommen. Allein durch die vorherrschende Religion ist da aber auch schon negatives Potential vorhanden.
Ein schöner, stabiler kurdischer Staat in der Ecke, wäre etwas das mir gefällt. … Die Truppen der Bundeswehr werden aus der Türkei nach Kurdistan verlegt. Wir schauen mal ob Erdogan sich traut unsere alten Panzer gegen unsere Neuen zu testen.
Der Erdolf will ein Neoosmanisches Sultanat, d.h. die Türkei territorial eher vergrößern als verkleinern. Und da ist die derzeitige Autonomieentwicklung der Kurden in den umliegenden Staaten genau das Gegenteil davon. Nicht umsonst schickt er die
rüber ins Nachbarland.
Und nein, wir haben dort nichts zu suchen. Dummerweise leben in Deutschland eine Menge Türken und eine Menge Kurden. Egal, auf welche Seite wir uns stellen, wir können dadurch nur verlieren.
Russland hat von Jeher eine Affinität zu Autoritären staaten, kein Wunder das er Assad und Erdogan bevorzugt.
Die versuchte Partnerschaft gestaltet sich bisher auffällig dezent. Zu unterschiedlich sind die Ziele seit Anfang des Syrienkriegs. Russland wollte in erster Linie seinen einzigen Marinestützpunkt im Mittelmeer gesichert wissen. Und der liegt nunmal in Syrien. Also waren die Russen von jeher an einem stabilen syrischen Staat interessiert. Syrien hatte von jeher gute Beziehungen zum Iran - genau wie die Russen noch aus Zeiten des kalten Krieges.
Der Erdolf hingegen unterstützte viel lieber den IS bis zum ersten Anschlag in der Türkei. Die Türken mögen weder Assad noch die Kurden. Als NATO-Mitglied sich mit dem IS zu verbünden, wäre auch nicht sonderlich intelligent gewesen.
Nein, die Russen und die Türken haben politisch grundsätzlich konträre Interessen. Die Türken stehen nach dem Fall des IS sogar ziemlich isoliert da. Hätte die Türkei nicht diese außergewöhnlich wichtige geostrategische Lage, hätte man sie wohl kaum in die NATO gelassen und würde den Erdogan auch sonst nicht ernst nehmen.
Wenn wir jetzt den Kurden einen ordentlichen Boost verschaffen, haben wir da unten einen guten Freund.
Dem können wir nicht nur Waffen verkaufen, sondern auch als Anker für die Probleme in der Region benutzen.
Genau wie der Balkan ist der Nahe Osten ein Pulverfass. Nicht zuletzt durch die
, die Hauptreligionen und die Mentalität der dort lebenden Ethnien werden die sich immer gegenseitig die Köpfe einschlagen. Wer halbwegs Verstand in der Rübe hat, hält sich aus diesen Konflikten raus. Da gibt's nur Verlierer.