Der Gedanke des Tages

Ich gehörte nie zu den Menschen, die glaubten Buße würde die Schuld meiner Taten mindern.
 
“I want to hear raucous music, to see faces, to brush against bodies, to drink fiery Benedictine. Beautiful women and handsome men arouse fierce desires in me. I want to dance. I want drugs. I want to know perverse people, to be intimate with them. I never look at naive faces. I want to bite into life, and to be torn by it.”


― Anaïs Nin
 

an mich gerichtet:
Reue != Wiedergutmachung
Wiedergutmachung, ist aber nicht immer Möglich.
Außerdem ist Buße was für Christen.
Mir ist Realschaden wichtiger als Seelenheil.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jo.
Das muss ich anerkennen:
Doch nun, was bringt meine Reue dem geschädigten, wenn ich den Willensvorsatz von Genugtuung nun nicht in Wiedergutmachung umsetze?
außerdem
Buße ;)
 
Manchmal ist man als Geschädigter auch damit zufrieden, dass der Täter bereut, einsieht das die Tat falsch war, aus den Fehlern lernt und es nicht wieder tun will.

Keine Fehler zu machen, das ist unmenschlich. Aber seine Fehler zu erkennen, dazu zu stehen und sie zu bereuen, das ist menschlich.:coffee:
 

Menschlich? :D Fehler sind Menschlich, Selbstreflexion leider nicht, das sehe ich anders.

Ist Buße wohl auch eine Form von Wiedergutmachung.

Doch die Schuld der Tat bleibt auf meinen Schulten, auch wenn der geschädigte vergibt.
Was bringt mir nun die Vergebung von Gott und Opfer.
Wenn man sich selber nicht verzeihen kann.

Interessanter Ansatz, danke dafür.
 
Joa Anarchox. Dir ist langweilig und schreibst einfach mal deiner Ex.
Dabei habe ich nichtmal gesoffen.... Oo
 


'Türlich menschlich, die es nicht tun sind unmenschlich oder krank (Soziopathen).

. . . und Buße nimmt auch nichts weg, sie dient dazu um dem Anderen wieder auf Augenhöhe begegnen zu können.
 

Buße im Sprachlichen oder Religiösen Kontext?

Nein, nicht Menschlich., leider.
Idealfall, aber auch bei nicht kranken, oft abhanden.
 
Ich weiß ja, das du bei dem Wort Religion einen Anfall bekommst:rolleyes:

. . . im Zwischenmenschlichen ist Buße der Versuch der Wiedergutmachung. Versuch, weil man niemals etwas ganz wegwischen kann.
Es bleibt immer das Zwischenmenschliche was durch die Tat gestört wurde. Buße ermöglicht dem Opfer die Tat zu verarbeiten und zu verzeihen, manchmal sogar zu vergessen.

Ganz Anthropologisch/Sozial gesehen, ohne Religion.

Im Religiösen wäre es eine zusätzliche Hinwendung zu Gott, von dem Man sich durch die Tat an einen Anderen entfernt hat.
 

Ich werd, dass mal weiter beleuchten.
Wir sollten hier aber aufhören.
danke noch, interessanter Denkansatz. Mal schauen wohin mich das führt.
Ein bisschen über die Gedanken zu reden ist zwar Okay.
Aber Loki zu liebe sollten wir das nicht in ein 2. Laberthread ausarten lassen.
oder aber es in die Kneipe verlegen.

Ja, Religion ist ein Reizthema: Jedoch ist das Konzept der Reue und Vergebung einer Höheren Instanz (Gott) relativ Charmant
 
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