[Netzwelt] Debian veröffentlicht zukünftig keine CD-Images mehr als Installationsmedium

Steve McIntyre, welcher sich schon seit Jahren um die Installationsmedien von Debian kümmerte, plant für den jetzigen Testing-Zweig für Debian "Strech" und folgende Versionen von Debian keine CD-Images mehr zu veröffentlichen. CD-Images wird es nur noch für die Point-Upgrades für Debian "Wheezy" und "Jessie" geben.

McIntyre geht davon aus, dass CD-Images kaum noch genutzt werden, zumal optische Medien immer weiter auf dem Rückzug sind seit die meisten Rechner eine Installation über USB unterstützen. DVD- und Blu-ray-Images sowie die Images für Netinstall wird es aber weiterhin geben.

Aufgrund dieser Entscheidung wird sich auch die Anlaufstelle für die Installationsmedien von cdimage.debian.org auf get.debian.org ändern.

Zukünftig ist ist ebenfalls geplant, unter anderem die eher inoffiziellen Images mit Non-Free-Firmware mit welcher Debian auf aktueller Hardware einfacher zu installieren ist etwas offizieller zu machen.

Quelle:
 
Ein richtiger Schritt! Gerade im Privat bereich nutze ich selber keine CDs mehr und bei profesionellen Umgebungen setzt man eher auf Netinstall über PXE mit einem eigenem Debian Mirror.
 
CD und DVD gibt es immer noch? Ich weiß garnicht wann ich das letzte mal die Schublade vom Laufwerk geöffnet habe.
War bestimmt vor 3 Jahren als ich ein XBOX Spiel brennen wollte.
 
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  • #4
Als ich das letzte mal einen größeren Umbau am Hauptrechner gemacht habe (Motherboard, CPU und RAM), habe ich scheinbar vergessen den DVD-Brenner anzuschließen. Gemerkt habe ich das auch erst als ich vor ein paar Monaten eine zweite SSD eingebaut habe. Angeschlossen ist der Brenner immer noch nicht. Die letzten Jahre läuft bei mir jede Installation eines Betriebssystems über USB. Und selbst bei Programmen habe ich schon lange keines mehr gehabt für das man unbedingt noch ein CD- bzw. DVD-Laufwerk braucht.
 
Ich persönlich nehme noch oft CDs/DVDs her - ist irgendwie ne Macke. Vielleicht werd ich auch langsam alt und sentimental, immerhin liegen sogar noch ein paar 3,5"-Disketten mit DOS hier rum. Egal, meist ist das Brennen eines Netinst-Images schneller als USB-Stick suchen, leeren, bespielen und dann erst loslegen können. Naja, nachdem die Images eh dieselben sind, kanns mir eigentlich wurscht sein, sie sind ja noch weiterhin verfügbar.
 
Schade, ich habe die CD-Version immer gerne genutzt, da sie für die Installation kein Internet benötigt, aber auch nicht so groß ist wie die DVD-Version. Übringens toll dass ihr keine optischen Laufwerke braucht, das trifft aber nicht auf jeden zu.
 
Ob Ich mir jetzt ne CD oder DVD brenne macht für mich keinen unterschied.
 
Ich hätte es begrüßt, wenn ebenfalls keine DVD und -wtf- Bluray Images mehr vertrieben würden.

Bei Betriebssystemen/ Software sind Einmal-Medien reine Abfallindustrie. Gerade bei Linux hat man es mit kurzlebigen Daten zu tun, nach einem halben Jahr kann man annehmen, dass mehr als die Hälfte der enthaltenen Pakete durch neuere ersetzt wurden wenn nicht sogar eine neue Systemversion released wurde.
Bei Filmen und Musik mögen CDs (DVDs und BluRays) in Ordnung sein, da sich diese nach Release gewöhnlich nicht mehr ändern, aber bei Software, wissen wir alle, dass diese nichts ist, das für ewig bleibt.

Ich habe alle Betriebssysteme, die ich regelmäßig installiere/ verwende als Installer auf einem USB Stick. Natürlich müssen die ebenfalls regelmäßig aktualisiert werden, dafür muss ich aber nur die Daten auf entsprechenden Stick ersetzen und verschwende keine CDs.
 
Nö. Ich habe hier selbst uralte Thin Clients die von usb booten können. Spätestens mit USB 2.0 konnte doch jeder von USB booten.
 
Gibt es in eurer Umgebung keine PCs mehr, die nicht von USB-Sticks booten können?

Ich habe aus historischen Gründen noch einen "alten" PowerMac, also irgendwo steht der noch herum, der kann nicht von USB booten.
Aber alles, was bei mir/ von mir betrieben wird, im Haus, im Unternehmen und was ich von Verwandten warte, kann von USB booten.
Das ist doch schon seit Jahren Standard und so teuer, dass ich etwas älteres in Betrieb behalten müsste, ist Hardware nun auch wieder nicht. :unknown:
 


Kann mich nur dem Anschließen was NewIdenty sagt, die CD Images waren schnell aus dem Netz zu ziehen und enthalten dabei nicht jeden Schnickschnack den man nicht benötigt, für jeden Desktop gab es dann ein eignes Image.

Was man dazu benötigt hat könnte man sich ja nachinstallieren....

Aber leider werden auch kaum noch CD-Rohlinge hergestellt, was auch gesagt wurde. Man brennt sich lieber eine DVD, allerdings finde ich die Datenmengen die ich dafür saugen muß um ein aktuelles Image einzuspielen für übertrieben.

Dann würde ich lieber gleich die NetInstallation vorziehen, auf den Traffic was gegeben... ist doch aber etwas doof die Überlegung - warum entfernt man 800 MB um sie durch 4,3 GB zu ersetzen? Dann sollte man doch lieber den Fokus auf die NetInstallation setzen und dafür in ein USB Image auch die non-free Treiber packen damit wirklich so viele Geräte wie möglich erkannt werden.

Meine Meinung.
 
Meine Mutter hat zB irgendeine Bürogurke mit Core2Duo die natürlich usb2.0 hat aber sich weigert von USB-Sticks zu booten...

Soviel ich weiß kann man schon ewig von USB-Geräten booten, zB von externen DVD-Laufwerken.
USB-Sticks muss das MB trotzdem unterstützen...

Ansosten schließe ich mich meinen Vorpostern an.
Wenn man am Arsch der Welt wohnt und gerademal 0,5-3MBit hat, dann macht es einen Unterschied ob man 700MB oder mehrere GB saugen muss.
 
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