[Netzwelt] Cisco plant riesigen Cloud-Dienst

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Netzwerk-Gigant Cisco Systems plant, in dem kommenden zwei Jahren eine Milliarde US-Dollar (rund 725 Millionen Euro) in Cloud-Dienste zu investieren. Ziel sei es, "die größte 'Intercloud' der Welt" zu schaffen, teilte das Unternehmen mit. Dazu werde Cisco mit internationalen Partnern zusammenarbeiten.

Das Cloud Computing, bei dem Daten auf Netzwerk-Speichern statt auf eigenen Datenträgern abgelegt werden, boomt in den letzten Jahren. Die NSA-Affäre und die damit verbundenen Datenschutz-Bedenken verlangsamten das Wachstum zwar, änderten aber nichts an der Tatsache, dass viele IT-Profis im Cloud Computing eine wichtige Technologie für die Zukunft sehen. Nun will auch Ciscso, bekannt vor allem als Anbieter von Netzwerk-Infrastruktur wie Routern und Switches, sich in diesem Bereich verstärkt engagieren. Geplante Kooperationspartner für Ciscos ehrgeiziges Cloud-Projekt sind demnach die europäische Gruppe Canopy, die australische Firma Telstra, Allstream aus Kanada und die indische Firma Wipro.

Cisco will insbesondere davon profitieren, dass eine wachsende Zahl von Produkten Daten erzeugt und über das Internet weitergibt. Dazu zählen beispielsweise intelligente Gebrauchsgegenstände wie Fitness-Armbänder sowie Autos. Das "Internet der Dinge" hat nach Schätzungen von Cisco ein Marktpotenzial von 19 Billionen Dollar innerhalb der kommenden zehn Jahre.

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Geplante Kooperationspartner für Ciscos ehrgeiziges Cloud-Projekt sind demnach die europäische Gruppe Canopy, die australische Firma Telstra, Allstream aus Kanada und die indische Firma Wipro.
Die NSA nicht zu vergessen, die die Daten 1:1 spiegeln wird.
Cisco kann ja die Geräte dazu liefern. :D
 
Macht unterm Strich keinen wirklichen Unterschied welche Cloud man nimmt, solange man seine Daten dort verschlüsselt ablegt oder?

MfG
Mr. J
 
Das macht vielleicht 1% der User. Die anderen binden sich ihr Drive im Arbeitsplatz ein und knallen ihre Dateien ungeschützt drauf.
 
...oder hauen sie halt täglich über zig Cisco Maschinen, oder nutzen Microsoft und sonst welche Ami-Software wo theoretisch Backdoors eingebaut werden können.
Irgendwie ist mir mein Leben auch zu kurz um mir bei jedem Dienst alle möglichen Konsequenzen auszumalen. Wer will kann ja auf die moderne Technik gänzlich verzichten dann wird auch nichts protokolliert, ansonsten sollte man sich arangieren.
Wenn die einen guten Cloud-Dienst aufbauen würd ich den nutzen wie jeden anderen auch, so ich denn einen möchte.
 
Also bis vor knapp nem halben Jahr hab ich solche Cloud Dienste nicht genutzt, aber inzwischen benutze ich es um etwaige Dateien für die Uni abzuspeichern.
Z.B. verschiedene Zusammenfassungen von Kommilitonen, Mitschriften die man untereinander austauscht oder sonstige Dateien die mehr oder weniger wichtig sind.
Ansonsten bin ich bisher noch auf die Idee gekommen nen paar Bilder dort zu speichern, aber ansonsten nichts, da müh ich mich auch net ab und verschlüssel da irgendwas, wäre einfach zuviel Aufwand für etwas was mir bei diesen Dateien komplett egal ist :unknown:
 
Also bei immer geringeren Speicherpreisen und der aktuellen Diskussion um Datensicherheit versteh ich nicht, warum alle in das Cloud Computing einsteigen ...
 
Weils der aktuelle Sieger beim Tech-Buzzword-Bullshit-Bingo ist... :D (Sprich: irgendwer in der Chefetage hats gehört und nicht verstanden, aber jetzt brauchts die Firma unbedingt weil es auch alle Anderen haben).

MfG
Mr. J
 
Als amerikanisches Unternehmen jetzt so einen move zu machen, ist ja irgendwie schon wieder dreist. :D
 
Also bei immer geringeren Speicherpreisen und der aktuellen Diskussion um Datensicherheit versteh ich nicht, warum alle in das Cloud Computing einsteigen ...

Weils der aktuelle Sieger beim Tech-Buzzword-Bullshit-Bingo ist... :D (Sprich: irgendwer in der Chefetage hats gehört und nicht verstanden, aber jetzt brauchts die Firma unbedingt weil es auch alle Anderen haben).
Das stimmt zwar bedingt, es gibt sicher Unternehmen, die keine Cloudlösungen brauchen und eher Geld damit raus werfen, aber... gerade bei dezentral [global] operierenden Unternehmen kann es von Vorteil sein, dass wichtige Daten des Unternehmens eben gleichermaßen an allen Standorten verfügbar sind. Cloud-Lösungen gibt es ja, wenn auch immer wieder verkündet, nicht erst seit gestern.
 
Das ist mal eine schnelle Unternehmensführung bei Cisco: Obama kündigt an dass die NSA nicht mehr spioniert sondern Unternehmen die Daten auf Vorrat speichern - und gleichzeitig kündigt das größte IT-Unternehmen der USA eine riesige Cloud an.

Klar doch, wenn die europäischen Unternehmen ihre Daten gleich freiwillig hochladen braucht man die vorzuhaltenden Daten nichtmal mehr abfangen/stehlen :D
 
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