C320 W203 Diesel - Taugt der was?

RedlightX

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Hallo zusammen,

da ich eine neue Arbeitsstelle antreten werde, muss ein zweites Auto her.
Ins Auge gefallen ist mir eine C-Klasse 320 mit 3 Liter Diesel (Baujahr 2005). Diese hat allerdings 150k auf der Uhr und kostet knapp 8TEU.

Bevor ich da mal zum Händler hinfahre, würde mich interessieren, ob es da bekannte Schwachstellen gibt, oder ob es überhaupt klug ist, sich ei Auto mit dieser Kilometerleistung zu holen (Sind die Motoren nicht robust und halten fast ewig?)

Ausstattung ist schon recht nett und obwohl es nur 40-50 Kilometer am Tag gefahren wird, stehen unregelmäßig längere Touren an (Pro Strecke 800 Kilometer). Gerade die knapp 200 PS sind natürlich recht lecker.


Hat da jemand Erfahrung mit? Fährt Godlike nicht auch so ein Auto? :confused:
 
Diesel mit dieser Laufleistung sind im Normalfall absolut unbedenklich. Nach 11 Jahren diese Laufleistung ist eigentlich für nen Diesel wenig.

Schauen solltest du nur wegen der Schadstoffeinstufung -> Steuern?

So für dein Vorhaben eigentlich kein schlechtes Auto.

Speziell dieses Auto kenne ich allerdings nich. Schon den Diesel 220CDI gefahren, mal nen 55er AMG, schlecht sind die aber bestimmt nicht.

Edit: Von nem Kumpel der Vater fährt sogar nen 320CDI als Kombi. Ist eher aber der "Rentnerkarren" und wird jeden Tag nur 5km hin, 5km her "gestreichelt". Deswegen absolut nicht aussagekräftig :D
 
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  • #3
Danke, das hört sich ja schonmal gut an :-)
Wäre Euro 4 und knapp über 400 an Steuern im Jahr, was natürlich nicht schön, aber verschmerzbar ist...
 
Haste evtl. schon alternativen ins Auge gefasst? Grad speziell Steuern gibts da Diesel die einiges günstiger sind.

Wenn Mercedes dann -> Automatik aber!

Willste nen Kombi oder Limo?

So grob in die Richtung fällt mir spontan ein:
Ford Mondeo
BMW 3er
Skoda Oktavia

Musst halt auch bedenken, nen Diesel mit ~200PS +- reicht wirklich ewig, die Dinger haben ja Kraft.
 
Bei der Laufleistung würde mich schon die Aschebeladung des DPF/Dieselpartikelfilters interessieren.
Möglicherweise emfiehlt Daimler eine Wechselintervalle oder gibt die max. Beladung in Gramm an.
DPF Tausch schätze ich persönlich mal auf min. 1500€.

Weiterhin würde ich versuchen in den Ansaugweg zwischen Abgasturbolader und Saugrohr am Kopf zu schauen. Sie sollte trocken, Ölkohle und ölfrei sein, falls doch könnte die Turboladerwelle ausgeschlagen sein welcher auch nicht grad günstig ist.

Und mit einem Papiertaschentuch/Zewa in das Ende des Endrohrs rein und abwischen, bei Euro4 muß das auch weiß bleiben.

Karosserietechnisch hab ich keine Ahnung, würde aber verstärkt auf, Türkanten unten (besonders wenn ein Keder montiert ist) , Deckelkanten, Federbeinaufnahmen der VA achten.

--- [2016-06-20 22:17 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Ist das so ein OM 419 Motor?
 
Wäre Euro 4 und knapp über 400 an Steuern im Jahr, was natürlich nicht schön, aber verschmerzbar ist...

Euro 4 für einen Diesel ist gar nicht optimal!
Da Länder und Kommunen bereits über die BLAUE PLAKETTE bei den Umweltzonen nachdenken, sind Diesel unterhalb EURO-6 erstmal doof dran. wenn die Verordnung bzw. das Gesetz kommt.
Euro-4 wird dann mit zu den ersten gehören, die ausgesperrt werden aus solchen Zonen (Diesel eben, nicht Benziner). Die meisten davon wird man gar nicht auf Euro-6 aufrüsten können.

Zudem:
Gerade auch bei einer C-Klasse Bj. 2005:
- rostet gerne mal
- bei dem km-Stand und evtl. einem Service-Stau könnten viele Verschleißteil- und Alters-Reparaturen teuer werden
- KM-Stand für einen 11 Jahre alten Diesel ist eher niedrig. Aufpassen vor Tacho-Manipulationen.
Schau dir Sitze, Lenkrad und Kofferraum genau an auf Abnutzung.

--> Wenn der Händler seriös ist, wird er einer Gebrauchtwagen-Untersuchung, wie bei DEKRA/TÜV/GTÜ, etc. oder ADAC etc. zustimmen und bei einem Kauf deinerseits wohl auch die Kosten übernehmen und eine gute Gebrauchtwagengarantie, die das meiste abdeckt, mit anbieten!


Was ich sagen will: Lieber übervorsichtig sein, als sich hinetrher ärgern
 
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  • #7
Danke für die Antworten :T

Ob es ein OM 41 Motor ist, weiß ich nicht. Davon habe ich keine Ahnung... es handelt sich um die Limousinen-Version :)
Der Check24-Versicherungsrechner sagt mir außerdem, dass da nochmal knapp 75 Euro im Monat für Teilkasko anfallen, was sich natürlich alles läppert.

Anschauen werde ich ihn mir mal und natürlich auch eure Tipps befolgen!

Es muss nicht mal ein Mercedes sein, im Grunde bin ich da völlig offen. Golf, Seat Ibiza oder Leon, oder ober in Richtung Audi TT / Peugeot RCZ. Selbst ein Toyota Aygo als Neuwagen wäre für mich persönlich okay, wenn da nicht wieder der Geschmack meiner Frau wäre :D
 
Kann dir nur sagen, ich habe jetzt seit knapp 2 Monaten einen FORD S-MAX (neu) und bin sowas von zufrieden. 2.0l Diesel mit 180 PS. Euro-6. Steuer ca. 278 Euro/Jahr.
Vollkaskoversicherung bei der Allianz im Jahr ca. 800 Euro, trotz eines Unfallschadens letztes Jahr beim Vorgänger-Auto.

5 Jahre umfassende FORD-Garantie ist schon dabei. Ein wirklich komfortables Fahrzeug mit viel Platz. Sehr leise und angenehm.

Mein Nachbar hat fast zeitgleich einen FORD C-Max bekommen, als Firmenfahrzeug, und ist mega zufrieden, eine Bekannte hat sich im April einen FORD Focus geholt - ganz ähnlich.


Und nein, ich bin kein Ford Mitarbeiter, nur Kunde. Preislich sehr attrakive Konditionen. Ich meine, die Fahrzeuge werden eher unterschätzt, weil in den Zeitschriften alles voll von Mercedes, BMW und Audi ist.

Alternativ wäre für mich noch der neue VW Tiguan in Frage gekommen, aber wird erst jetzt langsam ausgeliefert. Hätte ich zu lange warten müssen.
 
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  • #9
Ford baut wirklich schöne Autos. Momentan fahre ich einen 2009er Fiesta als Diesel. Der macht selbst mit 90PS schon spaß. Ein solides Auto :T
Der Kuga würde mir gefallen, aber der dürfte den finanziellen Rahmen sprengen...

Am Wochenende werde ich mal die örtlichen Autohändler abklappern und schauen
 
Die Dieselmotoren von Ford sind wirklich toll, aber leider ist Ford auch der "Rost-König" - ob die aktuelle Fahrzeuggeneration da anders ist wird man erst in 10 Jahren wissen...
 
Als Mercedes-Fahrer warne ich dich schon mal vor das Reparaturen und Service evtl leicht schockieren können wenn du keine vertrauenswürdige Werkstatt am Start hast ;) Großer Service + kleine Reparaturen können schnell 1500 Euro aufwärts kosten. Und wenn dann auf jeden Fall nur Automatik. Sei dir außerdem über den Verbrauch von so einem schweren Auto im Klaren. Wenn ich auf die Tube drücke kommen da schon mal 12 bis 14 Liter auf 100km zusammen. Außerdem würde ich auch eher nach einem Benziner Ausschau halten. Jetzt unabhängig von der Automarke.
 
Der Motor ist unkaputtbar, der Verbrauch ok. Ich bin den einst als Dienstwagen gefahren und kam im Schnitt auf unter 7,5 Liter. Benziner ist Kopfschuss @godlike, der säuft Dich pleite ^^

Das Problem sind wie schon angesprochen die Euro4 & Regelservicekosten.
 
... aber leider ist Ford auch der "Rost-König" - ob die aktuelle Fahrzeuggeneration da anders ist wird man erst in 10 Jahren wissen...

kann ich so nicht bestätigen. Mercedes hatte gerade um die Jahrtausendwende und danach noch erhebliche Rostprobleme. Schau mal, wie viele C-Klasse mit Rost auf dem Kofferraumdeckel (um das Schloss) und an den Kotflügeln herumfahren. Laut gängigen TÜV/DEKRA Reports sind FORD Fahrzeuge der letzten 8-10 Jahre nicht besonders Rost anfällig.


Das Problem [Mercedes] sind wie schon angesprochen die Euro4 & Regelservicekosten.

Stimmt, bei den anderen Premium-Marken Audi und BMW ist das nicht anders. Und wer Mini fährt, zahlt ebenfalls Premium Preise für Service und Ersatzteile.
 
Laut gängigen TÜV/DEKRA Reports sind FORD Fahrzeuge der letzten 8-10 Jahre nicht besonders Rost anfällig.
Interessant, ich weiß das von meinem eigenen Focus und den Erfahrungen einer freien Werkstatt, allerdings alles Baujahr ~2003

Wann begann Ford nochmal mit dem Verzinken der Karosserie?
 
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  • #15
Muss man bei einem 11 Jahre alten Fahrzeug wirklich noch zur Inspektion & Co?
Mein Schwager ist KFZ-Mechaniker und hat bis dato eigentlich auch alles an Reparaturen an meinen Autos gemacht, da ich selbst nicht mal einen Reifen wechseln kann :D
 
Naja, da werden halt die Flüssigkeiten und Filter gewechselt usw. Sollte man schon machen wenn man sein Auto pflegt. Du kannst das natürlich alles auch außerhalb vom sogenannten Service machen wenn du die Karre eh nie mehr verkaufen möchtest. Wenn du einen Kennst der so was machen kann, kann der dir das aber auch einfach alles machen und gut ist. Dann ist es auch wesentlich billiger. Wobei Ersatzteile trotzdem teurer sind wie bei nem Golf oder Peugeot.
 
Das Problem bei solchen Bekannten/Verwandten ist aber oft genug, dass sie keine modernen Diagnosegeräte in ihrer Garage haben und nicht immer Zugriff auf die neueste Software der Hersteller. Da wird dann leicht mal was übersehen.

Meine damals leicht älteren Omegas hatte ich in einer freien Werkstatt, beim 'Türken' um die Ecke. Der war recht gut - bis er den Größenwahn-Spleen bekommen hatte. Mein jetziger Reifenhändler kennt für alle Auto-Belange eine passende Werkstatt und die sind dann, im Vergleich zur Markenwerkstatt, deutlichst günstiger. Nur mit dem Ford muss ich jetzt halt (Gewerbeleasing) zum Ford-Händler. Aber der macht einen ordentlichen EIndruck - bislang. :D
 
Ich bin mit meiner Ford-Vertragswerkstatt mehr als zufrieden. War ich auch mit meiner Opel-Werkstatt mit dem Astra vor'm Ford, es gibt also durchaus auch günstige und ordentliche Vertragswerkstätten. ;)
 
Man spart ja schon einiges wenn man sein eigenes Oel mitbringt. Bei unserm Mazda hab ich das das erste Mal nicht gemacht. Zack, 250€. Beim naechsten mein eigenes Oel gekauft, die haben zwar doof geguckt, aber dennoch verwendet. Da waren es nur noch ~110€
 
@cokeZ: Passt doch-solang sie dir dein Altöl nicht in den Kofferraum kippen-für Kundenbindung :D
 
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