BWL - Excel Aufgabe

se7en

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Hallo, ich habe eine Excel Aufgabe zu lösen ;)


Bestand in Stück am 01.01.2007: 80
Bestand in Stück am 31.12.2007: 190
Zukäufe im Jahr 2007 in Stück: 750

Geh ich richtig in der Annahme das dann 640 Stück abgesetzt wurden?

Vielen Dank
se7en
 
Wenn man davon ausgeht, das die Zukäufe durch ein Teil der betrieblichen Wertschöpfung (den Schaffungs-Betriebskosten) zu ganzen Produkten veredelt werden, liesse sich behaupten, das von diesen 80 stk. im Januar auch 80 ME an Waren ergeben haben. Bei 750 Zukäufe innerhalb des Jahres, müssten innerhalb des Jahres 750 ME entstanden sein, wenn die Produktionskapazitäten der Unternehmung aussreicht.

750 + 80 (aus dem Vorjahr) = 830 ME

Von den 750stk. sind 190 am Jahresende übrig und nicht verbraucht worden. Somit lassen sich diese von der Gesamtmenge abziehen.

830 - 190 = 640 ME/Jahr an Produkten ergeben.

Aber diese Aussage stimmt nur wenn 1 stk Zukauf ^= 1 ME Ware bei Produktion ergibt. Vorallem auch, eine Unternehmung ständig ihre Warenbesände nach ABC-Analyse Güter Verfahren abstimmt. Zu dem könnten diese Fertigfabrikate zwischen gelagert sein, nur weil sie produziert wurden, heisst das nicht, dass sie auch auf dem Absatzmarkt gelandet sind.

Sinnvoller fände ich es, wenn du den Umsatz der Waren mit dem Stk/preis des Produktes dividieren würdes. nach auflösung der Gleichung von: Umsatz = Menge * Verkaufs Preis

Eine interessante Betrachtung währe hier die Buy or Make decision. Ob man von Zukauf auf Eigenproduktion umstellen soll und kann. Da Unternehmungen mit einem grösseren Gesamtbetriebswirtschaftlichenwertschöpfung i.d.R eine besseren und unabhängigeren Produktionsprozess garantieren können.

Die Behauptung das so viel Produziert wurde kann man als richtig betrachten. Die Behauptung das dies die Absatzmenge sei nicht.
 
Die Behauptung das so viel Produziert wurde kann man als richtig betrachten. Die Behauptung das dies die Absatzmenge sei nicht.

Handelsware.

Das ist eine typische BWL-Aufgabe in der ersten Woche Berufsschule des Industriekaufmanns. Großartige Schwierigkeiten sollten sich hier eigentlich nicht ergeben, ansonsten sollte man eventuell seine Berufswahl hinterfragen. ;)
 
Es handelt sich in seinem Beispiel ganz einfach um Handelsware. Dadurch könnte man höchstens den ersten Teil deines Beitrags als relevant erachten, wobei von "Produktion" zu sprechen in diesem Fall auch falsch ist.
 
Wie wird denn deiner Meinung nach das Herstellen von Gütern bezeichnet, wenn nich als Produktion? :rolleyes:

Ja, sich geistig Horizontal beschränken ist nicht meine Stärke. Das ist halt so, wenn man das Thema etwas komplexer behandelt hat und ein tiefer greiffendes Verständnis besitzt als man es in irgend einem Grundkurs für BWL gelernt hat, wie du ihn vermutlich besucht hast..eben, Berufschule..Ich merks schon. ;)
 
Da spuckt aber jemand ziemlich große Töne, obwohl ganz offensichtlich - trotz tiefgreifendem Verständnis für komplexe Sachverhalte - das Basiswissen aus jedem x-beliebigen Industrieunternehmen fehlt. Vorschlag: Schreibe doch mal eine 100 seitige Abhandlung über "Handelswaren". Vielleicht fällt dir dann auf, dass in diesem Fall kein Gut hergestellt und somit auch nichts produziert wird.

Du kannst dich aber auch gerne noch mal mit meinem ehemaligen Professor - der mich durch mein Master-Studium begleitet hat - kurzschließen. Oder auch gerne mit meinem heutigen Vorgesetzten, mit dem ich zusammen die Verantwortung für ein Auftragsvolumen von über 30 Millionen Euro trage. Aber das ist jemandem wie dir, der sich geistig horizontal nicht beschränkt, natürlich zu wenig komplex, nicht wahr?
 
@Tourgott:

Für ein angebliches BWL Master-Studium sehe ich erhebliche Wissensdefizite bei dir. Vlt. solltest du mal das Kapitel über die Unterschiede eines Produktions.- und eines Handeslbetriebes anschauen bevor man solche grossen Töne spuckt.

@Tomatenpfahl: Deine Aussage kann man stehen lassen. Gilt aber nur für Poduktionsbetriebe! Hier kann stark davon ausgegangen werden, dass es sich zwar um einen Produktionsbetrieb handelt aber richtig 100% eindeutig ist es nicht ganz. Von der Logik ist jedoch stark davon auszugehen. Die Betrachtung geht hier etwas zu weit, ist aber aus Sicht des ökonomischen Denkens ein interessanter Ansatz.

Just my 2 Cents.
 
@Tourgott:

Für ein angebliches BWL Master-Studium sehe ich erhebliche Wissensdefizite bei dir. Vlt. solltest du mal das Kapitel über die Unterschiede eines Produktions.- und eines Handeslbetriebes anschauen bevor man solche grossen Töne spuckt.

Die Frage ist doch eher, was genau du mir zu sagen versuchst. Auf den Unterschied zwischen Handelsware und Fertigerzeugnissen habe ich hingewiesen. Dieser Unterschied scheint oben eben - trotz tiefgreifendem Verständnis für komplexe Sachverhalte - nicht bekannt zu sein.

Ich kann nun nur vage vermuten was du mir versuchst zu sagen, aber offensichtlich scheint dir nicht bewusst zu sein, dass auch Produktionsunternehmen Handelswaren vertreiben können.
Wahrscheinlich kann man das als Theoretiker - ebenfalls mit tiefgreifendem Verständnis für komplexe Sachverhalte? - aber nicht wissen.
 
Hallo, ich habe eine Excel Aufgabe zu lösen ;)


Bestand in Stück am 01.01.2007: 80
Bestand in Stück am 31.12.2007: 190
Zukäufe im Jahr 2007 in Stück: 750

Tomatenpfahl hat vollkommen Recht mit seinem Post... wenn hier von Produktion die Rede wäre.

Da hier aber Zukäufe steht und keine weiteren Infos gegeben sind, hat Tourgott Recht, es geht hier um reine Handelswaren.

Eigentlich ist es eine reine Addition-/Substraktions-Aufgabe, da sollte man nicht zuviel rein interpretieren.

Übrigends hat Tourgott mit der Berufschulaufgabe recht, ich hab Industriekaufmann gelernt und sowas sind die Einsteigerthemen in der Berufschule.

Wenn der TS wirklich grade am Anfang einer Ausbildung steht, hat ihn der Post von Tomatenpfahl grad ein wenig überfordert.

Themen wie ABC-Analysen, Make-or-by-Desicion, Umsatzrechnung oder gleich die Brake-even-Point Rechnung kommen erst später.
 
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