[Politik und Gesellschaft] Britischer Premier: Deutschland hat im Club der Überwacher keinen Platz

Geopolitische News, Cameron stellt klar, das für Frankreich und Deutschland kein Platz im Boot der "Five Eyes" ist.




Deutschland nur Partner zweiter Klasse, obwohl man sich bemüht hat und der NSA vollständige Überwachung von Deutschland aus ermöglicht hat und sich auch sonst nur im Stiefellecken hervortut.
Auch Spanien und andere europäische Länder wurden durch die NSA ausspioniert.
Was bedeutet das für die transatlantischen Beziehungen, besinnt sich Europa auf sich selbst und läutet eine europäische Renaissance ein?
 
@Nero: Dieser ganze Quatsch mit den Schurkenstaaten und den Invasionen, bei denen die Briten immer die ersten sind, die den Amis ihre Unterstützung zusagen, will mir einfach nicht in die Rübe gehen.

Und Engländer sind nunmal nicht gleich Amerikaner. Die sind nunmal rein geografisch so in etwa auf entgegengesetzten Seiten der Erde. Da macht es doch einfach auch gar nicht so viel Sinn, Kooperationen mit viel näher gelegenen Ländern dafür in den Wind zu schlagen.
Nur dass die räumliche Distanz nahezu keine Rolle mehr spielt, heute. Heute sind die wichtigsten Faktoren Macht, Finanzen und Wirtschaft. Gut, die USA haben zur Zeit finanzielle Probleme, aber mit der Macht, die sie haben spielt selbst das keine Rolle. Schau mal an, welches Rating die USA, trotz ihrer Staatsschulden, 16,6 Billionen US-Dollar, haben: (Okt '13) | (Okt '13) | (Jul '13)

Zur Erinnerung:
Fitch AAA, Moody's Aaa: Schuldner höchster Bonität, Ausfallrisiko auch längerfristig so gut wie vernachlässigbar
S&P AA+: Sichere Anlage, Ausfallrisiko so gut wie vernachlässigbar, längerfristig aber etwas schwerer einzuschätzen

Dank des Kindergartens den sich die geliefert haben, wäre es am 17. / 18. Okt fast so weit gewesen, dass der Staat Zahlungsunfähig geworden wäre.
Jetzt frag dich mal, warum die trotzdem noch so ein gutes Rating haben. Bestimmt nicht, weil sie jemals überhaupt oder gar in absehbarer Zeit ihre Staatsschulden zurück zahlen könnten.
 
Natürlich müssen wir den Israelis nicht sagen, was sie zu tun und zu lassen haben. Und vielleicht würden sie auf uns auch sowieso nicht hören. Aber sonst tut es eben auch keiner. Ich habe nichts gegen Israelis. Wie könnte ich auch, ich kenne ja keine.
Aber diesen Sonderstatus, den die offenbar genießen, kann ich nicht nachvollziehen. Und für diese Aussage in der Öffentlichkeit ist Günter Grass letztes Jahr medial gesteinigt worden :dozey:

Zu Recht. Diese antisemitische Scheisse, die er als Gedicht verkauft hat, wurd von FAZ bis taz als solche erkennt und bewertet.
 
Dass die Briten zwar in der EU sind, sonst aber mit dem Verein nichts zu tun haben (wollen), dürfte seit dem Euro Experiment klar sein. Die Privilegien genießen und ansonsten boykottieren wo es nur geht. Dafür dem mächtigen Bruder jenseits des großes Teiches ordentlich am Hintern kleben, ja das kann die britische Regierung sehr gut. Dagegen können wir nichts machen. Aber ich glaube kaum dass es wegen der Ereignisse im letzten Jahrtausend ist. Eher: Wir sind die Nummer 2 hinter den Amis bzw. wollen nicht, dass Deutschland so wirtschaftlich "mächtig" wird, was natürlich auch nicht gut für die britische Wirtschaft ist.
 
Dank Dir. Die Leute in Angst zu versetzen, dass sie ständig belauscht und abgehört würden, war schon immer die beste Methode, vorauseilenden Gehorsam zu erzeugen.
Wenn du so drauf bist, ist das dein Problem. Es soll aber tatsächlich noch Menschen geben, die sich so etwas nicht stillschweigend gefallen lassen wollen und auf Widerstand schalten. Vielleicht stimmt es sogar, dass gerade unter den Deutschen solche Menschen eher selten anzutreffen sind. Aber ich behaupte, dass es sie gibt.
Einfach etwas zu verschweigen, weil man ja Ängste erzeugen könnte, ist ohnehin Blödsinn. Wer informiert und frei und richtig handeln können will, muss eben auch die notwendigen Informationen zur Entscheidungsfindung haben.

War nur ein Hinweis, dass es vielleicht nicht unbedingt Deutsche sein müssen, die den Israelis zu sagen oder zu raten haben, welche Politik sie machen sollen. Das hieße denn doch, den Bock zum Gärtner zu machen.
Inwiefern? Bist du ein Ewiggestriger? Ich kann mir z.B. durchaus das Recht herausnehmen, Isarel zu kritisieren. Ich habe vor 60-70 Jahren keine Fehler gemacht.
Aber das ist ein anderes Thema...
 
@Nero: Ich habs grade nochmals gelesen, hab gedacht, ich finde vielleicht was, das ich übersehen hatte. Leider kann ich an dem Gedicht absolut nichts antisemitisches erkennen.
Im Gegenteil:
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Er sagt sogar ausdrücklich, dass ihm das Land am Herzen liegt. Ich check einfach nicht, wieso auf dem Gedicht so rumgehackt wurde und offenbar noch wird. Aber das ist definitiv nicht mehr Thema dieses Threads.

Ich werde mich ab jetzt hier raushalten. Wenn es noch was zu klären gibt, gerne per PN.
 
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