Brexit - Should I stay or should I go now?

Die Verhandlungen können nach Medienberichten einstimmig beliebig verlängert werden.
Bleibt also die Frage ob sich ein Troll darunter findet.

Spannend wird auch was Sturgeon so treibt bis dahin und wie May reagiert.
Wenn sie es klassisch machen, trägt Sturgeon künftig blaue Gesichtsbemalung und May führt das Lex Primae Noctis ein - mal sehen für welches Geschlecht :)
 
Ich wette alleine die Verhandlungen um das Weindepot des Rats der EU werden mehrere Wochen dauern :D
Seit den 1970er Jahren besitzt die EU ihr eigenes Weindepot. Junger Wein werde direkt beim Produzenten oder Großhändler eingekauft und reife dann im Keller, erklärt der Rat. So könne die EU den Wein zu günstigen Preisen beziehen. Zudem brächten EU-Präsidentschaften aus Weinanbauländern Weine aus ihrer Heimat mit nach Brüssel. Diplomaten in Brüssel fragen sich nun, was im Falle eines Brexits mit dem britischen Getränkeanteil wird.
 


Na dann, Prost/Prosit/zum Wohle/Cheers/Kumpai... :D


Wird interessant, was jetzt kommt mit den Verhandlungen, Brexit Antrag usw. Und vor allem auch, was bei rum kommt und wie lang es sich in die Länge ziehen wird.
 
Auf Deutschland würden ca. 2 Milliarden Euro zusätzliche Kosten zukommen, wenn das bisherige Budget nicht gesenkt würde. ( ) Das sind immerhin ca. 2 F-125-Fregatten inkl. Bewaffnung im Jahr. Oder 1/5tel Hauptbahnhof. Ganz schön teuer.
 
@Munro:

Wie immer ein Sache der Perspektive. Rechne es in Ber, dann ist es wieder recht günstig. :cool:

Topic:

Mal sehen was bei den Verhandlungen mit England heraus kommt. Sollten sie tatsächlich die etc. bezahlen könnte das für ein paar Jahre das erhöhte Beitragsaufkommen der restlichen Mitglieder kompensieren. Jedoch habe ich da wenig Hoffnung.
 
Wenn interessieren die Milliarden? Das ist doch eh Spielgeld.


Viel interessanter:
was passiert mit gibralter
 
Bis auf das die EU sich in die innere Politik bzw. den Binnenmarkt, mutmaße ich, der Briten eingemischt hatte.... was glaubt der Inselstaat eigentlich mit einer "Isolation" zu erreichen, welche Vorteile?

Für mich ist das kein Fort- sondern ein großer Rückschritt im zusammenwachsen von Kulturen und Menschen insgesamt.... speziell wenn wir wieder die Grenzen hochziehen und jeder glaubt die beste Suppe kochen zu können/wollen.... :o

Wir haben nur eine Erde und X Ressourcen, und die teilen wir uns (nun einmal, Fakt) mit "anderen", also - was ist denn das Problem? :unknown:

Ein Gierschlund? Unverständnis? Angst um die eigene Existenz? Alles Mauern....
 
Dann sind die Briten raus und die EU handelt mit ihnen nach WTO-Standards. Das ist ziemlich scheiße, für alle. Halte ich für unwahrscheinlich, weils ziemlich scheiße wäre, für alle.

Auf Großbritannien könnten ja noch mehr Verhandlungen zukommen. Alle Freihandelsabkommen der letzten Jahre wurden über die EU verhandelt. Die Briten hoffen zwar, dass sie die Ergebnisse so einfach übernehmen können, aber andere Staaten könnten natürlich versuchen, da mehr für sich rauszuhandeln. Schließlich haben sie einen Vertrag mit 28 Ländern abgeschlossen, nicht mit dem kleinen GB alleine.
Die Briten werden die nächsten zehn Jahre nichts anderes tun als verhandeln :unknown:
 
Alles Inszeniert: Unter dem Namen #Brexifake haben der Postillion, Jan Böhmermann, die Heute Show und der Stern die Verwirrungen um den vermeintlichen Austritt Großbritanniens aus der EU aufgelöst. Demnach war der ganze Prozess eine...

Hachja, so eine Überschrift wünsche ich mir ;)
 
So, um das ganze noch mehr zu verschleppen, die eigene Macht in Parlament noch mehr zu stärken und -meiner Meinung nach- noch möglichst lange von
Kommerzverträgen zu profitieren, wird es Anfang Juni in GB geben.

So langsam nerven die Briten :cool:

Oder möchten sie jetzt endlich wieder im Mittelpunkt stehen? So nach Türkei und USA...<- leichte Ironie ;)
 
@Chegwidden:
Wenn ich GB wäre, würde ich das auch so lange ausspielen wie es geht.
Jede Minute ist ein Verlust für EU und ein Gewinn für GB.
 
Klar, die nächste Wahl wäre erst 2020 gewesen. Da wäre GB schon raus aus der EU oder noch immer am verhandeln. Ob die Wähler dann Mays Kurs noch immer gut finden? Wer weiß. Dann lieber jetzt wählen lassen, die Umfragen sind gut, die Opposition zerstritten.
 
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Und, wie im Artikel geschrieben, erst mal mit Wahlkampf beschäftigt sein und der EU sagen: Sorry, keine Zeit für Austrittsverhandlungen.
 
@Chegwidden: Bestimmt. Aber dem würde ich nicht so viel Bedeutung beimessen. Die Verhandlungen werden eh ewig dauern. Da machen die ein, zwei Monate wenig unterschied. Das riecht hauptsächlich nach einer innenpolitischen Entscheidung, mit der May ihre Macht festigen möchte. Eher gegen Labour als die EU gerichtet.
Cameron hat ja schon mit dem Brexit-Votum versucht, innenpolitisch zu punkten ;)
 
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Ob die Wähler dann Mays Kurs noch immer gut finden?
Inwiefern? Zumindest nach dem, was ich so aus den Nachrichten mitbekomm, ist sie der kompetenteste Premierminister seit Jahren bzw. Jahrzehnten. Sie hat den Karren im Dreck übernommen und scheint zumindest so pragmatisch wie möglich vorzugehen. Der größte Coup dabei war, den Boris als Außenminister zu ernennen. Damit kann er als Mitverantwortlicher des Brexit sich überall seine Klatschen abholen.
 
@musv: Um 2020 herum kann sie nicht mehr sagen Brexit heißt Brexit, sondern muss dazu Stellung nehmen, warum die Medikamentenhersteller Strafzölle von 23,78 Prozent zahlen müssen, wenn sie in die EU exportieren, obwohl sie doch 23,36 Prozent versprochen hatte. May wird dann auf die starke Stellung von Belgien hinweisen und die Antworten Finnlands zitieren, um klar zu machen.... Was ich sagen will: Die Details des Brexits sind nicht sexy. Das sind Verhandlungen hinter verschlossenen Türen mit Kompromissen. Und diese Kompromisse werden nicht allen schmecken. Noch dazu hat May bisher knallharte Politik gegen 48 Prozent der Bevölkerung gemacht.
Im Wahlkampf jetzt braucht May keine Kompromisse, nicht mal ein Fernsehduell. Es ist sehr viel einfacher, jetzt die Wahl zu gewinnen, als 2020.

(Boris ist momentan der Trottel vom Dienst. Falls der Brexit schief läuft, fällt das aber eher auf den Brexitminister zurück)
 
Was soll sie denn sonst machen? Sie war nicht für den Brexit. Aber das Wählervotum war nun mal so. Den Brexit rückgängig zu machen, hätte die Briten in die absolute Lächerlichkeit geführt und sämtliche ihrer Sonderstati beseitigt. Wie ich schon sagte, der Karren lag bereits im Dreck, als May den Laden übernahm.

Man wird sie daran messen, wie sie das UK aus der EU führt. Damit mein ich besonders, ob sie es schafft, das Land zusammenzuhalten und vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch zu bewahren.
 
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