Blutspende und Blutplasmaspende

sia

gesperrt
Registriert
26 März 2015
Beiträge
5.926
Ort
FFM (NSFW)
Tut ihr es?

Wenn ja, wie oft und wo?

Wenn nein, warum nicht?



Ich selbst spende alle 2 Monate Vollblut und alle 2 Wochen Plasma. Da bekommt man beim DRK mittlerweile auch ca. 20€ dafür, aber mir geht es eher darum, etwas gutes zu tun. Plasma ist natürlich deutlich riskanter als Vollblutspende, deswegen verstehe ich Zurückhaltung davor, allerdings geht es mir eigentlich bei beiden Spendearten danach ganz gut.

Eine Freundin von mir spendet aus ideologischen Gründen nicht – und zwar, weil Schwule nicht spenden dürfen, Frauen die in den Arsch gefickt werden aber schon. Jetzt frage ich mich, ob sie schwul ist oder wer ihr ins Gehirn gesch… hat? :D
 
Früher beim Bund alle 6 Monate, auch, weil es einen Tag frei gab ^_^
Irgendwann waren dann aber die Blutwerte zu schlecht und ich durfte nicht mehr...wäre mal interessant, ob sich das mittlerweile gebessert hat.

Kenne das da nur so, dass einem in den Finger gepiekt wird, um das Blut im Vorfeld zu untersuchen (das SCHLIMMSTE! Ramm mir ne dicke Nadel in den Arm, kein Problem (Ich mag auch Spritzen. kA wieso..) aber das Pieken in den Finger finde ich so grausam :D

Und dann eben die Abnahme selbst. Auch problemlos, gibt ja viele, die da auch nicht hingucken können. Naja. Nur einmal kam nix, da hat der Typ dann diese Dicke Nadel, während sie im Arm steckte umgedreht... ich hätt dem beinah eine reingehauen....das tat wirklich weh..
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #3
Irgendwann waren dann aber die Blutwerte zu schlecht und ich durfte nicht mehr...wäre mal interessant, ob sich das mittlerweile gebessert hat.
Dann geh' hin und freu dich über ein kostenloses Blutbild :D

Kenne das da nur so, dass einem in den Finger gepiekt wird, um das Blut im Vorfeld zu untersuchen (das SCHLIMMSTE! Ramm mir ne dicke Nadel in den Arm, kein Problem (Ich mag auch Spritzen. kA wieso..) aber das Pieken in den Finger finde ich so grausam :D
Ist für mich auch das Schlimmste. Am Finger laufen eben viele Nervenenden zusammen und der Schmerz ist eher ein "Schlitzen" als ein Pieken. Kann ich 100% nachvollziehen. Kleiner Tipp: Bei der Plasmaspende verzichten sie drauf, weil du die roten Blutkörperchen ja wieder zurückbekommst.

Nur einmal kam nix, da hat der Typ dann diese Dicke Nadel, während sie im Arm steckte umgedreht... ich hätt dem beinah eine reingehauen....das tat wirklich weh..
Riesen Hämatom – Krankenschwester so "ups, da hab ich Ihnen wohl die Vene angeritzt"… Fehler passieren. Bei uns darf man mit dem nackten Finger auf Leute zeigen und sagen "SIE NICHT!"
 
Bin seit neuestem auch angemeldet, allerdings nicht ganz unneigenützig. Ich habe zu viel Eisen im Blut, die Therapie dafür lautet: Aderlass. Wie im Mittelalter.

Also gehe ich jetzt halt immer mal zum Blut spenden und schaue ob sich die Werte dadurch wieder einrenken. Win-Win sozusagen.

Hingucken kann ich aber auch nicht. Bei fremden Leuten kein Problem, bei mir selbst schaue ich starr in die andere Richtung...
 
Bei mir war es ähnlich wie bei Hector. Bin bis vor ein paar Jahren alle zwei Monate gegangen, am Ende hatte ich 68 Vollblutspenden hinter mir. Ab dann hat sich mein Blutbild so weit verschlechtert dass sie mich nicht mehr haben wollten. Die ersten Blutspenden machte ich einfach nur so aus Neugier, bemerkte aber schnell dass sich dadurch einige positive Nebenwirkungen mit langfristiger Wirkung ergaben. So stieg bei mir das allgemeine Wohlbefinden, war morgens bei gleicher Länge des Schlafes viel ausgeschlafener und fitter und auch meine Ausdauer stieg für bis zu drei Wochen deutlich was sich besonders bei langen Radtouren und Wanderungen bemerkbar machte. Von Plasmaspenden halte ich wegen deren Kommerzialisierung nichts, steht für mich auf einer Stufe mit Organhandel wenn auch immer wieder beteuert wird dass Blutplasma für Medikamente benötigt wird.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #6
Die können mein Plasma gerne kommerzialisieren.

Die Alternative wäre, dass bspw. bestimmte Arten von Medikamenten nicht hergestellt werden können und die Patienten darunter leiden. Je mehr Plasma es gibt, desto billiger werden theoretisch bei gleicher Anzahl der Patienten die Medikamente, oder?
 
Sie wollen mein Blut nicht, es ist zu viel Alkohol drin.
Aber ich hab mich für die KM-Spende typisieren lassen.
 
@phre4k: In der Theorie ja, in der Praxis wird das nicht passieren, hängt zuviel Geld drin.

Topic: Bisher noch nie.
 
Blutspenden ist gut. Seit einiger Zeit darf ich aber nicht mehr. Mein Gewicht stimmt nicht.

Vom Spenden beim DRK halte ich persönlich nicht viel, spenden beim Klinikum ist besser. Die betuppen nicht so ;)
Eigentlich kann man alles von mir haben. Bei der DKMS bin ich registriert und Organspender bin ich auch.

Allerdings bin ich auch mit dieser Selbstverständlichkeit aufgewachsen. Und deshalb habe ich mir nie großartig Gedanken gemacht.
Mein Vater hatte Blutgruppe AB (neg), der war heißbegehrt. So begehrt, dass er schon zweimal im Kreißsaal lag.
Als Direktspender. Also von Bett zu Bett. Aber im Normalfall hat er sein Blut so alle 3-4 Wochen hergegeben. Kuchen fand er gut, Vollmilchschoki nicht so :D

Und: Piekse in die Fingerkuppe sind so übel. Legt mir an beiden Armen Zugänge, aber piekst mich nicht in die Fingerkuppe...
 
Ich falle wegen THC positiv aus, ka ob das mit Rezept anders wäre.
Aber nen Organspendeausweis hab ich
Ich mein wenn ich eins brauche hätt ich gern eins, also geb ich meine auch gerne weg sobald ich sie nicht mehr brauche
 
Ich bin in D auch alle 2 Monate zur Blutspende gegangen, auf der Arbeit oder in der Freizeit, denn der Blutspende Bus stand dann auch netterweise immer nur 500m von meiner Wohnung entfernt.
Ich war auch als Knochenmarkspender registriert.

Die KM Spende habe ich dann bei Auswanderung aber storniert - was nützen denen meine Daten wenn ich nicht verfügbar bin?

Hier in den Philippinen musste ich erstmal 1 Jahr warten - ist international die Regel.
Allerdings hatte ich inzwischen eine Dengue Infektion - und daher scheide ich als Spender aus. Denn die gebildeten Antikörper in meinem Blut können für andere dann sehr gefährlich werden, daher verzichte ich notgedrugen darauf.
Ich muss mal nachforschen ob das Rote Kreuz hier überhaupt Plasmaspenden machen kann - schliesslich sind die Philippinen auch immer noch ein Entwicklungsland in vielen Bereichen.
 
BIn zu studienzeiten immer mal, wenn sie vor der Mensa standen.
Blutplasma finde ich emotional fies, weil da mein Blut in ne Maschine geht und dann wieder in meinen Körper.
Kommerzialisieren? Wenn es so ganz, ganz, ganz schlimm wäre, dann würde ich vermuten würde es vom Markt irgendwie reguliert werden, z.B. würden sich dann ggf. Blutspende-Trucks von Krankenhausverbunden direkt lohnen.

Eine Freundin von mir spendet aus ideologischen Gründen nicht – und zwar, weil Schwule nicht spenden dürfen, Frauen die in den Arsch gefickt werden aber schon. Jetzt frage ich mich, ob sie schwul ist oder wer ihr ins Gehirn gesch… hat?
Ja... ok... soll das Fass wirklich aufgemacht werden? Da wir uns ja alle einig sind, dass diese Haltung mit dieser Begründung bescheuert ist, ja? :D
 
"Diese Haltung" entspricht ja auch nur mal wieder einer verkürzten Darstellung. Der Ausschluß beschränkt sich weder auf Schwule, noch ist schwul ein Kriterium. Auch Geschlechtsverkehr ist nicht alleine entscheidend.

4 Monate nach einem Tattoo darf man auch nicht spenden.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe, weil ich zwischen 1980 und 1996 zeitweise in UK gewohnt habe und dürfte theoretisch nicht.
 
Ich sags ganz ehrlich: Bei Blutspenden bin ich raus. Ich habe wirklich sehr tief liegende Venen und habe da schon diverse Horrortrips mitgemacht beim Blutabnehmen, da mache ich das nicht auch noch freiwillig. No Way.
Ich bin registrierter KMS. Das reicht mir für mein soziales Gewissen.
 
"Diese Haltung" entspricht ja auch nur mal wieder einer verkürzten Darstellung. Der Ausschluß beschränkt sich weder auf Schwule, noch ist schwul ein Kriterium. Auch Geschlechtsverkehr ist nicht alleine entscheidend.
Doch, ich hab gerade nochmal kurz google bemüht, schwulen Sex zu haben ist ein Ausschlusskriterium, jedenfalls ein Jahr lang. Argumentiert wird über das erhöhte Ansteckungsrisiko des Spenders und damit erhöhtes Infektionsrisiko bei einer Blutspende durch nicht erkannte Krankheiten. imHo würden ja 3 Monate auch ausreichen. Aber das homosexuelle verglichen mit dem allgemeinen deutschen Durchschnitt eine Risikogruppe sind, das ist ein statistischer Fakt.
Menschen die z.B. jüngst aus (Zentral?)afrika migriert sind sollten dahingehend auch auf keinen Fall Blut spenden dürfen. Ist aber vermutlich politisch zu heißes Eisen, bzw. zu speziell.

Ob das Argument inhaltlich zutreffend ist, da bin ich mir grad nicht sicher. Aber erstmal ist es nachvollziehbar, wenn man statistische Risikogruppen ausschließt.
 
Nein. Es geht nicht um schwul sein, sondern u.a. um Sex von Männern mit Männern, aber z.B. auch grundsätzlich Verkehr mit häufig wechselnden Partnern. Halt Praktiken innerhalb der letzten 12 Monate, die ein erhöhtes Risiko beinhalten. Und wie gesagt, noch ganz andere Gründe.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #17
Menschen die z.B. jüngst aus (Zentral?)afrika migriert sind sollten dahingehend auch auf keinen Fall Blut spenden dürfen. Ist aber vermutlich politisch zu heißes Eisen, bzw. zu speziell.
Die dürfen natürlich auch nicht spenden.



--- [2018-06-28 15:43 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Sex von Männern mit Männern ist nicht schwul?
 
Wenn er einvernehmlich ist, kann man von einer hohen Wahrscheinlichkeit einer vorhandenen Neigung ausgehen.
Die Praxis läßt einem zum Teil einer Risikogruppe werden, nicht die Neigung.
 
Achso, ja durchaus richtig die Unterscheidung.
Die Unterscheidung in der Form hat man übrigens afaik eingeführt - und spielt in diesem Kontext auch eine Rolle - da man festgestellt hat, dass es durchaus Männer gibt, die Sex mit Männern haben, sich aber nicht als homosexuell / schwul ansehen.

--- [2018-06-28 16:15 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Die dürfen natürlich auch nicht spenden.



--- [2018-06-28 15:43 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Sex von Männern mit Männern ist nicht schwul?

Explizit geht das nicht daraus hervor, oder übersehe ich was? Du meinst vermutlich den allgemeineren Abschnitt bei Frage 21, nehme ich an. Denke mal auch, dass sie das damit abdecken implizit.
 
Ich bezweifle, daß man dies für Insassen von JVAs eingeführt hat.
Der umgekehrte Fall ist ja auch viel naheliegender. Eine sexuelle Präferenz bedeutet nun mal nicht, daß etwas gemäß dieser praktiziert wird.
 
Zurück
Oben