[Sonstiges] Bill Gates erneut reichster US-Amerikaner

Bill Gates, der Mitgründer von Microsoft, ist zum 22. Mal in Folge der reichste Amerikaner. Das geht aus der Liste der 400 reichsten US-Amerikaner, die regelmäßig vom Wirtschaftsmagazin Forbes geführt und veröffentlicht wird, hervor.

Gates führt diese Liste nun bereits seit 1993 an. Auf dem zweiten Platz folgt Investor Warren Buffett, den dritten Rang kann Oracle-Gründer Larry Ellison für sich beanspruchen.

Amazon-Gründer und -Chef Jeff Bezos ist der Aufsteiger des Jahres, mit einem Plus von 16,5 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr belegt er nun den vierten Platz. Mark Zuckerberg hat es in diesem Jahr erstmalig in die Top Ten geschafft und belegt nun mit einem Privatvermögen von 40,3 Milliarden US-Dollar den siebten Rang.

Die 400 reichsten US-Amerikaner haben zusammengefasst ein Vermögen von 2,34 Billionen Dollar, soviel wie nie zuvor, im Vorjahr waren es 2,29 Billionen.

Bild:
Quelle:
 
Diese Summen übersteigen immer noch meine Vorstellungskraft wenn ich zusehe wie mein Konto am Ende jeden Monats bei +/- 0 liegt. Und wenn man erst fertig damit ist davon zu träumen, was man mit einer derartig gigantischen Geldsumme machen könnte oder bewirken würde, merkt man doch, das eine Geldakkumulation solchen Ausmaßes bei einer Einzelperson eine ziemlich groteske, vollkommene Endstufe des Kapitalismus darstellt.
 
Im Vergleich: Das BIP von (ganz) Deutschland ist 3,7 Billionen USD, das von (ganz) Österreich 400 Mrd USD.

Mir gefällt der Begriff: Endstufe des Kapitalismus :)
 
Hat Bill Gates nicht mal angeboten den Staatshaushalt auszugleichen und man hat sein Angebot abgeschlagen?
Natürlich muss man objektiv sagen, dass man diese Menschen zwangsenteignen und die Gelder fair verteilen müsste.
Andererseits, Hand auf's Herz, wer würde das Geld ausschlagen, wenn er die Möglichkeit hätte es zu bekommen?
 
@accC:

:D Dann musst du schon alle Amerikaner enteignen. Liegt deren Verschuldung doch bei knapp 19 Billionen Dollares. Selbst deren Haushaltsdefizit betrug letztes Jahr die Kleinigkeit von 400 Milliarden. Wie hoch war das BIB von Österreich gleich nochmal? :p
 
Ich bin da immer noch anti-links eingestellt. Respekt davor es geschafft zu haben so viel Geld anzuhäufen.
 
Bill Gates spendet regelmäßig größere Summen für diverse Projekte. Inzwischen sollen wohl um die 7,5 Millarden Dollar zusammen gekommen sein.

Weiterhin hat er schon des öfteren die Aussage getroffen, dass er einen Großteil seines Vermögens spenden will. Für seine Kinder ist nur ein Bruchteil davon als Erbe geplant. Inwieweit er das einhält muss man natürlich abwarten. Aber alleine mit den bisherigen Spenden hat er schon mehr gemacht als so manch anderer Reiche.
 
Danke mathmos,

The Giving Pledge heißt übrigens die Kampagne, wo auch Buffet mit dabei ist
 
Ich bin da immer noch anti-links eingestellt. Respekt davor es geschafft zu haben so viel Geld anzuhäufen.

Respekt aber dann auch vor denjenigen die erkannt haben das es anderen viel schlechter geht weil sie womöglich nicht so gute Voraussetzungen hatten.

@mathmos

das mag sein, aber er ist der reichste Mann der Welt...
Das bedeutet doch schon per se, dass er eben nicht genug gespendet/abgegeben/zwangsabgegeben/versteuert hat...

Und nur weil andere Reiche womöglich noch weniger machen bedeutet das was?
Es geht hier gerade um Bill Gates.

Klar, schön das er was macht, aber in den Dimensionen jemanden als Heilsbringer und sozialen Gott darzustellen geht mir zu weit.
Und genau so wird er leider oft dargestellt.
 
nein, das nicht.
Aber es kann nicht sein, das einige so viel Geld haben wie sie nie ausgeben können, und andere verhungern müssen.
 
Das war aber schon immer so und wird sich auch nie ändern. Zumal auch das Geld der Reichen letztlich ausgegeben wird und somit der Wirtschaft, also allen zugute kommt.
 
Das war aber schon immer so und wird sich auch nie ändern. .

das stimmt wohl.
Und? Macht es das dann richtig, besser oder weniger falsch?

Und was heißt "es kommt allen zu gute"?
Es kommt allen die im System "Reicher Westen" mitspielen womöglich zu gute. Wobei auch in westlichen Ländern da viele durch das system fallen.
Ärmere Länder werden doch durch große Konzerne und Regierungen wissentlich einfach nur noch ärmer gemacht.
Der Reichtum der westlichen Länder beruht doch auf der Armut und der billigen Arbeitskraft anderer Länder.
 
Jo, stimmt. Dennoch finde ich es beeindruckend, dass es gelingt so viel Geld anzuhäufen. Das hat nichts mit gut, falsch, oder gerecht zu tun. ;)
 
Das bedeutet doch schon per se, dass er eben nicht genug gespendet/abgegeben/zwangsabgegeben/versteuert hat...

Laut seinen Aussage will er ja noch wesentlich mehr spenden. Dies mit einem Rutsch zu machen ist meiner Meinung nach auch Blödsinn. Die Kohle die er hat erzeugt durch Zinsen usw. noch mehr Kohle. Also kann er technisch gesehen auch bis zu seinem Lebensende auch mehr spenden, wenn er nach und nach spendet. Was das versteuern betrifft, gehe ich jetzt einfach mal wohlwollend davon aus, dass der sich an die für Ihn geltenden Gesetze gehalten hat. Daher kann ich ihm hier auch keinen Strick drehen. Ich kenne niemanden der bei der Steuererklärung nicht alle Möglichkeiten ausnutzt. Egal ob es sich um einen Angestellten oder um einen Selbständigen handelt.

Und nur weil andere Reiche womöglich noch weniger machen bedeutet das was?
Es geht hier gerade um Bill Gates.

Es bedeutet meiner Meinung nach, dass man eher andere Reiche bashen sollte die ihr Vermögen horten oder für Luxusartikel ausgeben als Leute die einen Teil Ihres Vermögens abgeben wollen bzw. schon abgegeben haben.

Klar, schön das er was macht, aber in den Dimensionen jemanden als Heilsbringer und sozialen Gott darzustellen geht mir zu weit.
Und genau so wird er leider oft dargestellt.

Wie gut dass ich das nicht gemacht habe. Bestimmte Aspekte seiner Foundation sind durchaus kritisch zu betrachten. Nur ist Gates eben auch nicht der geldgeile Sack für den ihn viel darstellen wollen.
 
richtig, es ist nicht seine Schuld wenn Reiche zu wenig besteuert werden.
Ob er wann und wie viel spendet ist seine Sache.

Für mich kann der reichste Mann der Welt halt per se eben nicht genug gespendet haben, sonst wäre er nicht so reich.
 
Nur ist Gates eben auch nicht der geldgeile Sack für den ihn viel darstellen wollen.
Gates hat eben 2 sehr unterschiedliche Gesichter. Einerseits hat er schon Millionen gespendet, wie hier schon oft erwähnt wurde.

Andererseits hat er mit seinem OS-Monopol alles getan um eine freie Entwicklung am Softwaremarkt zu verhindern.
Einiges ist ihm nicht gelungen, zB Paladium als Teil von TCPA - ein OS auf dem nur noch digital signierte Software lauffähig ist und man kann sich ja denken wer diese Schlüssel vergibt und zu welchem Preis...
Zugegeben, andere sind noch schlimmer, zB Apple - nur hat Apple nicht die Macht, die eigenen inkompatiblen Technologien auch zu verbreiten wie zB Microsoft das mit Direct3d und C# gelungen ist.
Letztendlich ist er aber doch der schlimmste Despot der Softwareindustrie, weil er den Willen und auch die Möglichkeiten hatte, Windows in vielen Bereichen und für viele Menschen unersetzbar zu machen.
 
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  • #20
Die Frage, die ich Dir stelle, ist hypothetisch, da es höchstwahrscheinlich nie dazu kommen wird, dennoch hoffe ich auf eine ehrliche Antwort: Was würdest Du an Bill Gates' Stelle machen? Dein Vermögen zum Wohle der Allgemeinheit aufgeben? Glaube ich nicht wirklich...
 
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