@flawless:
Schon scheiße, arme Eltern zu haben. Aber schön, dass du an unserer Eigentumsordnung trotzdem festhältst
immobilien und dementsprechend land gehört nicht in privaten besitz. es müsste ein system geben, wo man sowas auf lebenszeit pachten kann oder so. auf jeden fall sollte man nicht mehr als den bedarf haben.
Es gibt mehr als die zwei Möglichkeiten: kein Privateigentum oder Privateigentum über allem.
Wobei mich das jetzt erinnert an die Idee, ein BGE-light einzuführen, das kein Ersatz ist für andere Sozialleistungen, aber finanziert wird aus Kapitaleinkommen. Angenehmer Effekt wäre, dass im Gegensatz zu den letzten 30 Jahren jeder an der Steigerung der Produktivität teilhaben würde, der sie auch bewirkt hat, und Arbeitseinkommen nicht höher besteuert würden (also die ganze "der nimmt mir mein hart erarbeitetes Geld weg"-Debatte wegfiele). Unangenehmer Nebeneffekt wäre, dass es Gelddrucken gleichkäme, weil damit plötzlich genau das Geld nachfragewirksam würde, das jetzt wohl zu größeren Teilen gespart wird. Das würde zumindest einige Jahre lang eine etwas höhere Inflation bedeuten.
Wobei dann wieder die Frage bleibt: Warum nicht gleich die Löhne und Sozialleistungen deutlich erhöhen? Der Puffer dafür ist mittlerweile gigantisch.
welchen gegenwert hat denn verliehenes geld, welches man nicht hat?
Mindestens die Forderung, bzw. das Versprechen, dass es zurückgezahlt wird. Teilweise ein Sachwert, sollte der Kredit nicht bedient werden. Das ist jetzt nicht verrückter als überhaupt die Idee des Geldes, das ja selbst nichts wert ist. Probleme gibt es nur, wenn die Verantwortlichen unfähig sind.