Bedingungsloses Grundeinkommen

Re: Bedinungsloses Grundeinkommen

Ist es denn so verwerflich, dass Geld keine Motivationsquelle für jemanden ist?

Nö! Ganz und gar nicht!
Derjenige braucht dann allerdings auch kein BGE, Hartz4 und/oder sonstige Stütze...

Alles kein Problem, wer nicht will, der hat schon und gezwungen wird auch niemand.
Es wird durchaus Wege geben, sich dem System zu entziehen. Ob das allerdings auf Dauer
gut gehen wird, bezweifele ich.
 
Re: Bedinungsloses Grundeinkommen

Doch, weil die Gesellschaft dich ja förmlich zwingt Geld zu besitzen. Wenn du mir einen Stromanbieter zeigst, wo ich meine laufenden Kosten gegen Äpfel tauschen könnte, nur her damit.
 
Du brauchst Geld für Strom? Dann geh arbeiten... So einfach ist das!
Du willst Licht, wenn es dunkel ist? Du willst dein selbst gefangenes Karnickel nicht über offenem Feuer kochen?
Na, dass ist doch Motivation genug, oder?
 
Raus mit der Sprache: Was ist für dich reich?
Meine Güte, das ist doch belanglos. Denk dir irgendwas aus. Beispiel:

Jeder, der nicht ist wird evaluiert. Am Ende wird stratifiziert und geschaut, was gebraucht wird. Dann kommt eine Progressionskurve durch, ein paar Härtefallregeln und fertig.
 
Du brauchst Geld für Strom? Dann geh arbeiten... So einfach ist das!
Du willst Licht, wenn es dunkel ist? Du willst dein selbst gefangenes Karnickel nicht über offenem Feuer kochen?
Na, dass ist doch Motivation genug, oder?

Da es keine andere Möglichkeit gibt, ja. Ich sagte ja bereits; förmlich gezwungen. Wenn du mich aber zu etwas zwingst, ist das keine Motivation, ganz im Gegenteil.
 
Du wirst nicht gezwungen, sondern du willst gewisse Annehmlichkeiten in Anspruch nehmen.
Wenn ich ein neues Auto brauche, weil das alte mir nicht mehr gefällt, dann muss ich auch ein
paar Überstunden kloppen, um das bezahlen (oder finanzieren) zu können... Oder ich muss zu Fuß gehen,
wenn ich das nicht will...

Du bist vielleicht hier besser aufgehoben:

 
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Re: Bedinungsloses Grundeinkommen

Aha, wo bekommst du denn deine Äpfel her? Klauen oder anbauen? Ist beides Arbeit (wenn das erste auch gesetzwidrig ist) und Geld dient nur zum vereinfachten Tausch. Worin besteht also das Problem Apfeldieb/Apfelbauer zu werden, die auf dem Markt gegen Geld zu "tauschen" und damit deinen Strom zu bezahlen? Wenn es dein Traumjob ist, bitteschön.
 
Was soll mir der Vergleich jetzt bitte sagen? Da hab ich aber die Wahl, weswegen ich auch kein Auto besitze und kein Problem damit habe, meine Füße zu benutzen. Du willst einfach nur ein Luxusgut durch ein anderes ersetzen, während ich keins der beiden will. Zudem ist deine Argumentation eh sinnlos, denn wenn ich es drauf anlege, zahlt mir das Amt auch bereits heute Strom und Miete.
 
@NoName1954: Falls jener mythische Liederlich jemals gefunden wird, wird sich vermutlich rausstellen, dass du dahinter steckst. Bitte lies bevor du neoartige destruktive Bemerkungen machst.

Die Definition des Reichtums ist doch ganz arbiträr, solange sie nur die Reichen trifft.
 
es wird hier anscheinend nicht verstanden, dass geld keinen ausschliesslichen gegenwert zu arbeit darstellt. in einem system, wo dieses zutreffen würde, wäre die argumentationsgrundlage eine völlig andere.

paradoxerweise werden grosse gewinne ohne den direkten gegenwert der arbeit geschaffen, dort ist nämlich die leistung des geldes ausreichend um mehr geld zu schaffen. dennoch verteidigen diejenigen, dessen einzige leistung die arbeit darstellt, genau dieses system mit der argumentation, dass diejenigen, die nicht arbeiten, nicht davon profitieren sollen. dass sie dabei selber arbeit leisten, an der schon mehr als profitiert wird, von leuten, die nicht arbeiten, ignorieren diejenigen einfach.

@shade

ich will vielleicht keinen strom und möchte dennoch apfelbäume pflanzen. auf welchem land mache ich das nun? warum kann ich das nicht auf land machen, wo keiner ist? weil dieses stück land vor 20 generationen von jemandem, ohne eine leistung zu erbringen, eingezäunt wurde. nutzniesser sind heute diese erben, die für dieses stück land, genau wie der erste eigentümer, keine leistung erbracht haben. und obwohl dieses land ungenutzt rumliegt, muss ich eine gegenleistung erbringen, für etwas, wofür keine leistung erbracht wurde.

wieviele generationen soll das nun so weitergehen?

nehmen wir mal an, du bist Landwirt und willst deine Felder bestellen. Du kannst aber mit der Hand nur etwa 60qm Feld bestellen. Jetzt willst du aber eine wesentlich größere Fläche Feld bestellen. Also brauchst du eine Maschine. Zur Zeit hast du nicht das Geld, um dir eine Maschine zu leisten. Wenn ich dir nun Geld leihe, damit du dir deine Maschine kaufen kannst, habe ich dann nicht auch etwas zu deinem Erfolg beigetragen? Habe ich in diesem Moment nicht auch eine Kompensation verdient?

genau so sieht der denkfehler nämlich dann aus.

wenn ich nun 100qm land habe, was beispielsweise 1 euro pro qm wert ist und jemand mir geld leiht, damit ich eine maschine kaufen kann, wäre folgende möglichkeit nicht endgültig perfekt, aber deutlich sinniger.

er leiht mir 10 euro und erwirbt damit automatisch 10qm. auf diesem land kann er nun durch seine eigene arbeitsleistung etwas erwirtschaften für die zeit, bis ich ihm die 10 euro zurückgezahlt habe. dadurch würde er z.b. einen gegenwert für sein geld erhalten, das aber dennoch an eine arbeitsleistung gebunden ist und nicht geld aus dem nichts geschaffen wurde.

sein geld hat er wieder, da er keine miete bezahlt hat, sondern das grundstück für eine zeitlang erworben hat um es nutzen zu können. ich habe mit dem geld arbeiten können und musste keine zinsen bezahlen und beide haben profitiert, ohne das eine geldschöpfung stattgefunden hat.
 
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Re: Bedinungsloses Grundeinkommen

In Zeiten in denen wir ganze Fabriken vollautomatisch bauen (mit 2-3 Leuten die das ganze Überwachen als einzige Angestellte) soll es nicht möglich sein, eine Tonne vom immer gleichen Platz zu heben und auf einen Wagen zu kippen?

Es wurde hier ja schon gesagt: Viele Jobs werden heute von Menschen gemacht weil sie billiger sind als entsprechende Maschinen...

So isses. Das erwähnte ich schon auf Seite 1, hat aber keiner gemerkt.

Doch, weil die Gesellschaft dich ja förmlich zwingt Geld zu besitzen. Wenn du mir einen Stromanbieter zeigst, wo ich meine laufenden Kosten gegen Äpfel tauschen könnte, nur her damit.

Heulst du jetzt gerade echt rum, dass du gerne Geld von der Gesellschaft hättest, zu dieser aber nichts beitragen möchtest? :o

Überleg mal, warum wir überhaupt Geld nutzen und nicht auf dem Markt unsere Socken gegen Wurst eintauschen...
 
@NoName1954: Falls jener mythische Liederlich jemals gefunden wird, wird sich vermutlich rausstellen, dass du dahinter steckst. Bitte lies bevor du neoartige destruktive Bemerkungen machst.

Die Definition des Reichtums ist doch ganz arbiträr, solange sie nur die Reichen trifft.
Laut deinem Beispiel trifft es aber nicht nur die Reichen (also das was man normalerweise darunter versteht) sondern auch die Mittelschicht...
Meine Güte, das ist doch belanglos. Denk dir irgendwas aus. Beispiel:

Jeder, der nicht ist wird evaluiert. Am Ende wird stratifiziert und geschaut, was gebraucht wird. Dann kommt eine Progressionskurve durch, ein paar Härtefallregeln und fertig.
 
Wer sagte denn, dass ich Licht brauche? Und warum nutzt du eigentlich nicht deine Füße zum laufen? Zu faul?

Heulst du jetzt gerade echt rum, dass du gerne Geld von der Gesellschaft hättest, zu dieser aber nichts beitragen möchtest? :o

Überleg mal, warum wir überhaupt Geld nutzen und nicht auf dem Markt unsere Socken gegen Wurst eintauschen...

Wo heule ich rum? Und dass ich nichts zur Gesellschaft beitragen möchte, entnimmst du welcher Aussage von mir?
 
Ausserdem wird im Augenblick Arbeit stärker besteuert als Gewinn, das sollte nicht so bleiben.
 
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