[Netzwelt] Barracuda stellt Clouddienst Copy.com und CudaDrive zum 01. Mai 2016 ein

Wie das Unternehmen Barracuda bekannt gegeben hat, werden die Clouddienste Copy.com (vergleichbar mit Dropbox) sowie das für Unternehmen ausgelegte CudaDrive zum 01.05.16 aufgrund einer strategischen Entscheidung eingestellt. Nutzer haben bis zum genannten Stichtag die Möglichkeit, ihre Daten zu sichern bzw. umzuziehen. Barracuda bietet hierfür eine extra an.

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Gestern hat mich der Copy-Client über die Einstellung des Dienstes informiert. Das fand ich zumindest schon einmal positiv. Davon abgesehen hätte ich gestern aber kotzen können. Da es Dropbox ja ums Verrecken nicht auf die Reihe bekommt, das Icon im Tray unter KDE Plasma zuverlässig anzeigen zu lassen, bin ich vor kurzem erst zu Copy.com gewechselt. Deren Linux-Client war/ist echt gut gemacht und hat hinsichtlich der Anzeige im Tray auch keine Problem gemacht. Und 15 GB Speicherplatz hatte man von Haus aus zur Verfügung. Geschwindigkeit beim Abgleichen war auch absolut in Ordnung und definitiv besser als bei Dropbox.

Hier eine für Linux wirklich geeignete (kostenlose) Alternative zu finden, war nicht gerade einfach. Nach mehreren Stunden bin ich dann bei pcloud.com gelandet. Hier klappt unter lxqt und KDE Plasma alles wie es soll. Auf Reddit bin ich heute dann noch auf hubic.com aufmerksam geworden. Hier gibt es wohl 25 GB und ein Linux-Client ist wohl auch vorhanden. Werde ich heute oder in den nächsten Tagen mal testen.
 
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Gibts hier denn einen richtig zuverlässigen Anbieter? Also einen bei dem ich keine Sorgen haben muss das er in 5 Jahren dicht macht und ich meine 150 GB Krempel wo anders hoch laden muss? So was ist ja ganz schön ärgerlich. Gerade wenn man dann noch auf Linux-Kompatibilität angewiesen ist.
 
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Ein heute zuverlässiger Anbieter muss nicht unbedingt auch in 5 Jahren noch zuverlässig sein.
 
OT:

Was spricht dagegen diese "Daten" auf einer 2.5" SSD in einem USB3.0 Gehäuse bei sich zu haben wenn man die überall braucht? Nimmt weniger Platz in der Jacke weg als eine Zigarettenschachtel.
 
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  • #6
Immer auf Verdacht eine SSD mit Kabel herumzuschleppen ist mir ehrlich gesagt zu nervig. Und es gibt durchaus Gelegenheiten bei denen ich schlicht und ergreifend so wenig Hardware wie möglich am Mann haben will. Beispiel Kneipentour. Ist mir schon öfters passiert, dass ich hinterher noch auf einen Absacker bei einem Bekannten war, der zufällig auch noch Probleme mit seinem Rechner hatte. Auf Spideroak liegt für solche Fälle mein "Werkzeugkoffer" mit diversen Tools, Iso-Dateien usw. die man teilweise auch nicht mal eben so im Internet findet.

Was ich mit einer SSD am Mann auch nicht machen kann ist das Bereitstellen von Daten für Dritte deren Wohnort ich z. B. nur grob oder gar nicht kenne. Da ist so ein Cloudanbieter durchaus nützlich.
 
Danke für die Nachricht! Da gehe ich mir doch gleich mal einen USB-Stick für 9 Euro kaufen (Penny, Media Markt) und muß mir keine Gedanken mehr darüber machen ob mein "Cloud Dienst" auch noch im nächsten Monat existiert. :T
 
Danke für die Nachricht! Da gehe ich mir doch gleich mal einen USB-Stick für 9 Euro kaufen (Penny, Media Markt) und muß mir keine Gedanken mehr darüber machen ob mein "Cloud Dienst" auch noch im nächsten Monat existiert. :T
Weil der USB Stick auch die gleiche Ausfallsicherheit bietet und du den immer mit dir tragen kannst. :rolleyes:

Ich denke wir brauchen hier keine Debatte darüber zu führen, ob oder warum man Cloudhoster brauchen kann und ob man mit einem mobilen Speichermedium besser bedient ist. Es gibt gute Gründe, warum der ein oder andere Nutzer einen online (Cloud) Speicher haben möchte. Die Argumentation, dass man ja auch einfach einen USB Stick kaufen kann, ist damit an dieser Stelle obsolet.


Gibts hier denn einen richtig zuverlässigen Anbieter? Also einen bei dem ich keine Sorgen haben muss das er in 5 Jahren dicht macht und ich meine 150 GB Krempel wo anders hoch laden muss? So was ist ja ganz schön ärgerlich. Gerade wenn man dann noch auf Linux-Kompatibilität angewiesen ist.
5 Jahre sind schon eine recht langfristige Planung. Ich schätze da bist du mit Apple, Microsoft und Google und Amazon recht gut bedient. Wobei ich für keines der Unternehmen meine Hand ins Feuer legen würde. Mit den Anbietern solltest du allerdings verhältnismäßig sicher sein. Zumindest sicherer, als mit anderen Anbietern.
Wir wissen alle, das Rapidshare absoluter Marktführer war und plötzlich ist es dann ganz "rapid" weg vom Fenster gewesen.
Alternativ könntest du natürlich auch einen Hoster suchen, der Webspace/ Server anbietet. ovh als verhältnismäßig riesiger Hoster wird wohl auch nicht heute oder morgen die Türen schließen. 150 GB für Lau könnte schwer werden. :unknown:
 
Für Lau muss es / soll es nicht sein. Darf gerne was kosten. Wenn man vorher verschlüsselt wäre imho google gar kein schlechter Anbieter. Ist auch alles für legale Zwecke gedacht. Webspace hab ich schon (allinkl) allerdings bieten die kein Volumen Upgrade an.
 
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  • #11
Hier mal ein kleiner Bericht zu pCloud (kostenlose Version) nach einigen Tagen des Testens.

- Der Client läuft sowohl unter Linux sowie Windows (W7) absolut stabil und ist sehr aufgeräumt, bietet aber im Grunde alles was man braucht.
- Die Weboberfläche ist ebenfalls gut gelungen.
- Ordner / Dateien lassen sich auf unterschiedliche Art teilen. Zum einen ganze Ordner. Hier lässt sich angeben, ob der Empfänger des "Teil-Links" die Daten nur Ansehen oder auch Bearbeiten kann. Weiterhin kann man reine Downloadlinks erzeugen über die Dritte bestimmte Dateien direkt herunterladen können. Uploadlinks kann man ebenfalls erzeugen. Über diese können Dritte Dateien hochladen. Hier lässt sich definieren wie viele Dateien maximal hochgeladen werden und wie viel diese insgesamt maximal groß sein dürfen.
- Eine Backup-Funktion ist ebenfalls vorhanden. Hier lassen sich Dateien von Dropbox, Copy.com, OneDrive, Picasa, Instagram und Facebook in die eigene pCloud sichern.
- Über die Geschwindigkeit des Up- bzw. Downloads konnte ich bisher zu keiner Zeit meckern. Den Upload konnte ich sogar mit 15 Mbit komplett ausreizen.
- Von Haus aus bekommt man 10 GB zur Verfügung gestellt. Über diverse Aktionen (Newsletter abonnieren, E-Mail-Adresse verifizieren usw.) kann man bis zu 20 GB erhalten.
- Eine Dokumentation der API ist ebenfalls vorhanden ( ).
- Unter Windows wird die eigene pCloud direkt als Laufwerk eingebunden (WebDAV?)

Alles in allem der bisher beste kostenlose Cloud-Anbieter den ich gesehen habe.
 
Ich mag vielleicht altmodisch klingen, aber was spricht gegen nen 10er im Monat für 1TB bei Dropbox? War bisher für mich am bequemsten und am zuverlässigsten.
Ja ich weiß, USA...
 
@Virtus Owncloud wäre eine Möglichkeit. Finde 10 Euro für 50 GB schon happig. Hab mjr jetzt 100GB für 2$ im Monat bei Google Drive geholt und Spiegele meine Daten verschlüsselt vom NAS.
 
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