[Born-IT] Aus für De-Mail, die Telekom schaltet ab

Es war eine absolute Erfolgsgeschichte, die elektronische Behördenpost, auch De-Mail genannt. Unsere Bundesregierung hatte damit eine sichere Möglichkeit elektronischen Kommunikation mit Behörden per E-Mail geschaffen. Keiner kam an diesem Medium vorbei, jeder hätte es nutzen können. Aber nun stellt die




Autor: Günter Born
 
Es gab eine Erfolgsgeschichte zu De-Mail ?

Muss ich irgendwie Verpasst haben, denn was man so gelesen und gehört hat, hat kein Schwein diesen mist wirklich Verwendet.
 
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Naja, die Idee war eigentlich Blödsinn und überflüssig. Da sollte eine Sicherheit verkauft werden, die per Spezifikation der E-Mail sowieso vorhanden ist. Und für viele Leute war's dann wohl zu umständlich.
 
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Richtig, gebe ich auch offen zu, aber es geht nicht darum, in der Lage zu sein den Link zu Klicken.

Ich habe die Schlagzeile hier gelesen, und wenn sie so Reisserisch ist, ist mir auch klar das ich Zukünftig die News von Born City nicht lesen brauch.
 
Die Schlagzeile ist "Aus für De-Mail, die Telekom schaltet ab ". Ich erkenne da nichts reisserisches drin. Der erste Absatz, den du vermutlich meinst und hier nicht mal komplett steht, ist eher ironscher Natur. Da kann von reisserisch garkeine rede sein.
 
Sicher kann man darüber Streiten, ob das nun Reisserisch ist oder nicht, aber ehrlich, dafür ist mir die Zeit und Nerven heute zu schade....

Unsere Bundesregierung hatte damit eine sichere Möglichkeit elektronischen Kommunikation mit Behörden per E-Mail geschaffen. Keiner kam an diesem Medium vorbei, jeder hätte es nutzen können.

aber "keiner kam an diesem Medium vorbei" ist schon etwas Spektakulär geschrieben.
 
wo hat Mail irgend eine nachweisbare Zustellung in der Spezifikation sowie eine Nachrichten Verschlüsselung oder gar gesicherte Authentizität des Empfängers?

Das die Umsetzung Mist war/ ist und schlicht auch die Möglichkeit fehlt mit einer solchen de-Mail Adresse irgend etwas sinnvolles zu machen da die wenigsten Behörden oder Firmen eingesetzt haben steht auf einem anderen Blatt.

Einen digitalen Ersatz für einen Brief bzw. Ein Einschreiben wäre aber durchaus sinnvoll.
 
Ich denke mir das wurde abgeschafft jetzt, damit es als Wahlversprechen wieder eingeführt werden kann. #wirkönnendigitalisierung #cdu
 
wo hat Mail irgend eine nachweisbare Zustellung in der Spezifikation
Das ist in der Tat ein interessanter Punkt:


Auch wenn in der RFC dafür kein Nachweis definiert ist, bekommt man ja in der Regel zumindest vom absendenden SMTP-Server den Status, ob die Mail erfolgreich verschickt werden konnte. Dann kann die noch immer durch einen Spam-Filter verloren gehen.

sowie eine Nachrichten Verschlüsselung oder gar gesicherte Authentizität des Empfängers?
Da sieht's schon wieder anders aus. Mailverschlüsselung (PGP, S-MIME) ist etabliert. War wohl für die Behörden zu umständlich in der Nutzung.

Bei der Empfänger-Authentizität geb ich Dir Recht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist in der Tat ein interessanter Punkt:


Auch wenn in der RFC dafür kein Nachweis definiert ist, bekommt man ja in der Regel zumindest vom absendenden SMTP-Server den Status, ob die Mail erfolgreich verschickt werden konnte. Dann kann die noch immer durch einen Spam-Filter verloren gehen.
Die Rede ist dort aber doch vom empfangenen Server, oder? Bin nicht so super tief drin bei Mail, aber das beschränkt sich ja auf "zero-hop" Szenarien, vermute ich? Also z.B. interne Unternehmen-Emails, z.B. eine Kündigung / Krankmeldung.

tbh. digitale Infrastuktur, sowas wie DE-Mail in nicht-scheiße, wäre schon ganz nett. Vielleicht kriegt das die dann Nachfolgepartei ja sinnvoll hin.
Leider sehe ich ein "nicht scheiße" nicht so recht passieren, also lieber gar keine digitale Infrascheißstruktur dann :p.
 
Als normaler E-Mail User übergebe ich ja meine E-Mail dem SMTP meines Anbieters. Das Problem ist dann schon einmal an das Log des Mailservers von k.a GMX zu kommen. Bei Zivil-Klagen - um die geht es bei "Beleg der E-Mail" vermutlich oft - hat der Anbieter eher kein Interesse irgendwie mit zu wirken.

Zusätzlich belegt das Log maximal das eine E-Mail mit einer gewissen internen ID bei dem für die angegebene Maildomain zuständigen SMTP eingeliefert wurde. Im Grunde belegt es weder das die E-Mail im Postfach gelandet ist (Muss ja nicht von einem Filter geblockt worden sein, kann auch schlicht nach dem SMTP der in der DMZ der Firma steht intern noch mehrere Mailserver geben die die Mail weiterleiten und irgend einer ist defekt) noch das diese gelesen wurde. Bei Mails gibt es rechtlich auch keine "Lese-Pflicht". Bei der De-Mail schon - und ebenso gilt die Zustellung in einem echten Briefkasten als zugestellt und man hat die Verpflichtung diesen regelmäßig zu lesen.
Bei E-Mails wurde hier meines Wissens leider nie Rechtssicherheit geschaffen.

@PGP, S-Mime - da hast du schon recht - wobei man PGP aus meiner Sicht aus mehreren Gründen in die Tonne treten sollte. Das gehört aber nicht zum Mail-Standard oder? S-Mime hat sich aber auch erst nach De-Mail etabliert. Auch ist S-Mime nur eine Verschlüsselung + im Grunde bei korrekter Umsetzung auch eine Prüfung der Authentizität des Empfängers. Bleibt offen ob man damit gerichtsverwertbar die Zustellung belegen kann.
 
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